Mannheim
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  1. 1920-01-01 · Heft 1 (Januar 1920) · p. 15 · [Ohne Titel] / K. A.

    Zeitsch-m 16 die davon betroffen werden, die furchtbarste seelische Qual, die ausgedacht werden kann, und man könnte es beinahe verstehen, daß in den Herzen derer, die unter der Wunde, die sich nicht schließen soll, sortbluten, der Haß sich…

  2. 1920-01-01 · Heft 1 (Januar 1920) · p. 16 · [Ohne Titel] / K. A.

    16 Im deutschen Reich Universitäten abfpielende antisemitische Hetze muß jeden vernünftig denkenden Menschen mit Schauder erfüllen. Wenn man Berichte über die Vorgänge in der Studentenschaft lieft, jo sollte man beinahe annehmen, daß die ju…

  3. 1920-01-01 · Heft 1 (Januar 1920) · p. 17 · [Ohne Titel] / K. A.

    Zeitschau 17 eine ged eihliche Arbeit im Jnterefsedes Landes geleistet werden könnte. Ein furchtbarer Zwiespalt, der in die Massen hineingetragen wird. Das ist der Kern der Dinge, und daran muß immer und immer wieder erinnert -werden. Aber …

  4. 1920-01-01 · Heft 1 (Januar 1920) · p. 18 · [Ohne Titel] / K. A.

    18 Im deutschen Reich itt Ser gleichen Zahl ihre Pflicht getan wie alle anderen. Das Blut der jüdischen Krieger ist ebenso geflossen wie das aller anderen. Viele Tausende jüdischer Familien klagen um den Verlust ihrer Kinder; viele Tausende…

  5. 1920-01-01 · Heft 1 (Januar 1920) · p. 19 · [Ohne Titel] / K. A.

    gehfdjoa n Hermantt ist durch den.Krieg, den er als den Vernichter aller Kultur und aller Mora! ansieht, aufs tiefste erbittert und von einem glühenden Haß erfüllt gegen alles, was Krieg heißt und mit dem Krieg in Verbindung steht. Das muß …

  6. 1920-01-01 · Heft 1 (Januar 1920) · p. 20 · [Ohne Titel] / K. A.

    20 Im deutschen Reich unsere Ohren nicht vor ihm verschließen, wenn wir mitleben und Mitarbeiten wdllen in der Gemeinschaft der Menschen. Und so gibt es auch für uns Juden diesen Klang. Es reicht unsere Gemeinschast nicht über die. Länder u…

  7. 1920-01-01 · Heft 1 (Januar 1920) · p. 21 · [Ohne Titel] / K. A.

    Zeitschau 21 Und ein heiliges Sterben ist es, von dem wir hier sprechen wollen. Hört es, ihr, die ihr den Haß sät, hört es, wie aus eurer Saat eine furchtbare, grauenerregende Blüte emporgeschofsen ist: In München ist ein junger Student, Ma…

  8. 1920-01-01 · Heft 1 (Januar 1920) · p. 22 · [Ohne Titel] / K. A.

    22 Im deutschen Reich besten Geister Goethe, Kant, Wagner, Scharnhorst gewirrt haben, zum Opfer gefallen find. Teils diese allgemeine traurige Erwägung, daß es einem innerlich anständig denkenden, reinlich empfindenden Menschen unmöglich is…

  9. 1920-01-01 · Heft 1 (Januar 1920) · p. 23 · [Ohne Titel] / K. A.

    Jüdische Rundschau 23 Zum Kampf. Nicht durch Taten der Berz-weiflung werden unsere Gegner überwunden, sondern ihnen gegenüber hat nur Kampf zu gelten. Gerade deswegen fordern wir von jeher mit aller Schärfe, daß unsere Jugend sich bestrebt,…

  10. 1920-01-01 · Heft 1 (Januar 1920) · p. 24 · [Ohne Titel]

    24 Im deutsches Reich gerrüber den Nationalitäten (Rumänen und Slawen) der Fall. Das Magyarentum brauchte Kräfte zur Entfaltung seiner geistigen und wirtschaftlichen Kultur. Die Juden waren ihm selber willkommen, und man anerkannte dankbar …

  11. 1920-01-01 · Heft 1 (Januar 1920) · p. 25 · [Ohne Titel]

    Jüdische Rundschau 25 ungarischen Magnaten, Schwiegersohn des Grafen Julius Andrassy. Der heftigste Gegner des Bolschewismus und aller gewaltsamen Umwälzung/von den Revolutionären am weiften gehaßt, war der ehemalige Justizminister Dr. Wilh…

  12. 1920-01-01 · Heft 1 (Januar 1920) · p. 26 · [Ohne Titel]

    26 Im deutschen Reich blik ist eix\e jüdische Erfindung!" Dann mutz jeder gute Christ sich ihrer in der Seele schämen. Wenn man versichert, den Bolschewismus haben „die Juden" gemacht, so fühlt sich jeder Nichtjude in seinem Gewissen erleic…

  13. 1920-01-01 · Heft 1 (Januar 1920) · p. 27 · [Ohne Titel]

    Jüdische Rundschau. 27 ungarische Sprüche in Predigt und Gottesdienst sogar als Auswanderer auf amerikanischem Boden; in den Grenzkomitaten mit gemischter Bevölkerung waren sie die zuverlässigsten Stützen des Magyarentums und zogen sich dad…

  14. 1920-01-01 · Heft 1 (Januar 1920) · p. 28 · [Ohne Titel]

    Im deutschen Reich Hörer nicht mehr neu immatrikuliert. (An der sog. Universität in Lublin, die eine Privatgründung ist, wurden Juden von Anbeginn an nicht zugelassen.) In Lodz wurde ein jüdischer Jurist namens Adolf K o h n zum Vorsitzende…

  15. 1920-01-01 · Heft 1 (Januar 1920) · p. 29 · [Ohne Titel]

    Jüdische Rundschau 29 Landes entscheiden, sondern es bleibt hem Völkerbund (lies: England) überlassen, Ostgalizien an Polen zu geben oder darüber anderweitig zu verfügen. Mit anderen Worten: das Land wird einstweilen dem Polenreiche „zur Au…

  16. 1920-01-01 · Heft 1 (Januar 1920) · p. 30 · [Ohne Titel]

    30 Im deutschen Reich biszit bot, in welchem ihre Stimmen den Ausschlag gegeben hätten, indem es die Polen zwingen konnte, ihre ganze Judenpolitik von Grund aus zu ändern, diese Chancen fallen nun weg. Da aber die Ukrainer sich jetzt als di…

  17. 1920-01-01 · Heft 1 (Januar 1920) · p. 31 · [Ohne Titel]

    Bericht üöer die Hauptvyrstandssitzung des Centralvereins 31 Inzwischen ist der englische Delegierte zur Erforschung der polnischen Pogrome, Sir Stuart*) S a nt u e I, nach London zurüägekehrt. Er hatte in Polen eine Unmenge Konferenzen mit…