Mannheim
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  1. 1920-06-01 · 2 (6.1920) · p. [Seite]

    Jieff'Ä ölig 11 Berlin; Juni 192C. des Verbandes der jüdiscfien Jugtadvereine Deufccfi&mds I - j t - V ' ßedaMon u.(|e$c/i£i|issfeü& Berlin C. Burgsirasse 2(d 'tfep/ion Dlordzx 3902. ^aitscrjcdihoaio: Steffi,i %. lü. 7 ülr. 12300 JnscraxriC…

  2. 1920-06-01 · 2 (6.1920) · p. [Seite]

    Canbes-- und Bezirksoerbänbe bes Derbanbes ber jübischen Jugenboereine Deutfdjlanbs. Cin^sofrbaiio der neutralen jüdischen Jugeilf vereine Badens ■ y.irii'fttbcofi'c: 31. '.'I. Max Kaufmann, Mannheim, C 3, 18. Landesverband der jüdische» )n…

  3. 1920-06-01 · 2 (6.1920) · p. [Seite]

    Mitteilungen /des Verbandes der jüdiscßen Jugfendvemne Deutschlands fjeft 2 Berlin, Juni 1920 11. Jalirg. Inhalt: tDanberlieb.29 Aufgabe und Urteil.30 Falübiea.35 Dcbanken zum erden Delcgiertentag . . . 37 Die nürnberger Tagung .39 Erlebnis…

  4. 1920-06-01 · 2 (6.1920) · p. Seite 30

    30 Aufgabe und Arbeit. Es soll Wahrheit werden. Unser Jugendverband will sich derjungen. Er will, wie I>r. Löffler sagt, dem Uebermaß an Jnt'ellektuaiismus, dem mechanischen und im höchsten Sinne unproduktiven Anstapeln von bloßem Wissen, d…

  5. 1920-06-01 · 2 (6.1920) · p. Seite 31

    S1 Die Aufgabe unserer jüdischen Jugendbewegung, oder besser gesagt daS, waS wir versuchen müssen, bei unseren VerbandsmitgUedern zu wecken, möchte ich in zwei Leite gliedern, und zwar in das lugendluh . Jüdische und das jüdisch Jugendliche…

  6. 1920-06-01 · 2 (6.1920) · p. Seite 32

    32 Leben, innerer I Zwang jein. So lange sie Phrasen bleiben, wie eS lerber ber dem größten Lette heute noch der Fall rsl, wird das Ideal der neuen Gesellschast, allgemeinverstandlicher gesagt, Gemeinschaft, eine Fata Morgana blerben. Wir i…

  7. 1920-06-01 · 2 (6.1920) · p. Seite 33

    38 Kreis innerhalb der Verein« unter besonderen GlückSumständen nur um eiy Weniges vermehrt werden kann. Das ist der Umstand, der lebten! Endes dazu geführt hat, die Wan-erbewegung als den zukünftigen Machtfaktor unseres Verbandes zu betrac…

  8. 1920-06-01 · 2 (6.1920) · p. Seite 34

    dar Siel der Belnegung schon klar ins Auge gefaßt hat und hier einer Beeinflussung nicht mehr bedarf, ist diese bei dem anderen Teil, nämlich der Heranwachsenden Jugend, ein durchaus einfacher. Das Beispiel ist hier der Erzieher. Und aus di…

  9. 1920-06-01 · 2 (6.1920) · p. Seite 35

    Palästina. In den letzten Tagen des April dieses an diplomatischen Taten so reichen Jahres lief durch die erstaunte auflauschende Kulturmenschheit die Kunde, die in San Remo versammelten Vertreter der Ententemächte hätten beschlossen, dem F…

  10. 1920-06-01 · 2 (6.1920) · p. Seite 36

    einen Augenblick zögern, unsere schwachem Kräfte sür^eine neue jüdische Gemeirrsclx>st an der Stätte zu regen, die jedem selbstsicheren Juden in irgendeiner Form heilig ist?! Wie aber kann unser „neutraler" Verband seine Teilnahme an dem Ne…

  11. 1920-06-01 · 2 (6.1920) · p. Seite 37

    37 Sebanken zum 1. Delegiertentag des Canbesoerbanbes ber J.). D. in Bayern am 13. Mai 1920 in Nürnberg. Von Julius Dingfelder, München. Dieser Tag wird einen Merkstein in der Geschichte der neutralen jüdischen Jugendvereine bilden. Wer ihm…

  12. 1920-06-01 · 2 (6.1920) · p. Seite 38

    38 unsere Reihen hineintragen. Unser heutiges Zusammenleben ist nicht mehr ein elementares Ineinander-, sondern ein von Konvention bestimmtes Ncbcneinandcrleben. Die Kraft zur Gemeinschaft scheint in unserer Zeit zu fehlen, doch keimt sie i…

  13. 1920-06-01 · 2 (6.1920) · p. Seite 39

    39 Die nürnberger Tagung des bayerischen Landesverbandes am 13. Juni 1920 und chre Bebeutung für den Sefamtverband. Wir haben eine jüdische Jugend,- aus deren leuchtend«!« Blick und stolzer Stern nicht minder wie aus-sttzrer festen Redr^ker…

  14. 1920-06-01 · 2 (6.1920) · p. Seite 40

    Sprache unserer Jugend den jüdischen Menschenkreis überspannte, so auch das Ringen um die Mittel zu ihrer Verwirklichung. Es geschah Wohl erstmalig, daß mit wahrer Wucht das Problem „einzelner Höherer" und Massen im Zusammenhang mit der Gem…

  15. 1920-06-01 · 2 (6.1920) · p. Seite 41

    41 den, welch' tiefes! Sehnen nach religiös e .nt Erleben unsere Jugend erfüllt. Aoch weit mehr als bei den Verhandlungen selbst trat dies bei den! zwischenzeitlichen Gesprächen, im freundschaftlichbrüderlichen Gefühls-Austausche in den Tag…

  16. 1920-06-01 · 2 (6.1920) · p. Seite 42

    42 fern das Wort von der „Gemeinschaft" aus der Seele, und ihr Auge leuchtete beim Erklingen dieses Worts als williger Spiegel dieser Beseeltheit. Naturfrcudigkeit, geeint mit dem Glauben an die werdende Gemeinschaft der Menschen und Völker…

  17. 1920-06-01 · 2 (6.1920) · p. Seite 43

    43 Crlebnis und Organifation. Durch die gesamte deutsche Jugendbewegung geht in letzter Zeit ein Drang nach Verjüngung, eine Sehnsucht nach Neuem. Auch wsr werden von diesem Strom irgendwie berührt, auch wir ahnen dunkel die Notwendigkeit, …

  18. 1920-06-01 · 2 (6.1920) · p. Seite 44

    44 Immer ist die Jugend Träger des Neuen.. Auch wenn unser Neues in seiner einmaligen Erscheinungsform wieder überholt wird, so war cs doch notwendiges Glied einer großen Kette innerer Zusammenhänge, mag es revolutionär oder evolutionär sic…

  19. 1920-06-01 · 2 (6.1920) · p. Seite 45

    45 handene Bewegung zu fördern und zu gestalten, sie zu organisieren-- Das ist die innere Voraussetzung für den'Verein. Bewegung und Verein bedingen sich wechselseitig. Tie Belycgung in höchster Vollendung könnte allerdings ohne Verein best…

  20. 1920-06-01 · 2 (6.1920) · p. Seite 46

    46 Tatenbunb. Am 15. April fand in Hannover in der Aula der Leibnizschule eine jüdische Jugendversammlung statt, in welcher znr Gründung eines Tatenbnndes ansgcrnfen wurde. Tns einleitende Referat de» Unterzeichneten lautete: ..Tie 'Notwend…