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— 64 — 38. (Hebr.) Beverungen 3. Tammus 5547. In dem Streit zwischen Juda Wesel mit der Gemeinde wegen des Äufrufens zur Tora an Mattnat jad. Man hat…
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…ttags 11 Uhr, Wallstrasse 14, 2 Tr. Voran geht: Geschichte der Juden in Schlesien. VI (Forts.). Von Prof. Dr. M. Brann. BRESLAU Druck von Th. Sctmtssky G־. m. b. H., Neue Graupenstraase 5 1917.
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ZweiterRbschnitt. Die neuen Ansiedelungen der Juden in Schlesien. 1. Kapitel. Vom Anfang des 16. Jahrhunderts bis zum Ende der habsburgischen Herrschaft (1600—1740). An beiden Ufern der Oder, am rechten ־wie am linken, hat das tragische Ges…
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204 Brieg1), Bunzlau2), Frankenstein3), Glatz4), Groß* Glogau8), Goldberg6), Görlitz7), Grottkaus), Guhrau9). Haynau10), HirschbergL1), Jägerndorf 12), Jauer13), Kanth14), Kosel15), Kotzenau16), Kreuzburg17), Krossen18), Lahn19), Leobschütz…
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205 berg1), Isamslau.2), Neiße3), Neumarkt4 *), Neustadt O/S. ״), Nimptsch6), Ober-Grlogau 7), Oels8), Ohlau9), Oppeln10), Ottmachau11), Patschkau12), Peiskretscham13), Pitschen14), Eatibor15 *), ReichenbachOL.1G), Eeichenbachi. Schl.17),Sc…
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— 206 Strelüenx), Striegau* 2), Trebnitz 3), Troppau4), ITjest 5), Poln.-Wartenberg6), Weidenau7), Ziegenhals8) und Zülz9). Aber der Haß ist ihnen…
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…ner Nahrung erhalten zu werden“. Yergeblich fügten ihm ,,etliche Inwohner allerlei Widerwärtigkeiten und Drangsal“ und ״allerhand Gewalt und Bedrängniß“ zu, um ihn zu zwingen, ״sammt allen den seinigen von dannen zu weichen“. Es half nichts, daß der…
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208 Nachkommen und niemand anders hierdurch verstanden oder gemeint“ sei1). Die neue Gnade des Kaisers vergrößerte nur noch den Unwillen des Kats uud der Bürgerschaft gegen die Juden. Dazu kam das Elend, das der ausbrechende Krieg über das …
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209 Recht verboten, und daß der Fleischhandel der Juden den Spezialprivilegien der Reihkrämer, Fleischer und Zünfte zuwider1) sei. Es half auch nichts, daß er nachträglich zusammen mit dem Vogt, den Stadtschöppen, den Geschworenen und Aelte…
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210 Da sie, wie bereits bemerkt, die Befugnis besaßen ״Ihre bies liero ingehabte Erblich Zustehende . . . zum teil gantz Baufällige Häußlein und Wohnung bauständig zu erhalten, zu verbessern, zu verwechseln, zu verkaufen und damit Ihres Gef…
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211 von Oppersdorf die Erlaubnis, einige neue Wohnhäuser zu errichten1). Nicht lange sollten sie sich ihres Besitzes erfreuen. Mitten in den Drangsalen, die der dreißigjährige Krieg über Schlesien bereits gebracht hatte, erging der Befehl, …
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212 das Herzogtum Glogau geschenkt worden war, ihnen sehr wenig wohlgesinnt war. Ihre flehentliche Bitte wegen freier Wohnung und unbeschränkten Aufenthalts in den Weichbildstädten der Herzogtümer Glogau und Sagan wies er mit der Erklärung …
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213 kam ein vorläufiger Vergleich zustande, nach welchem der Eat die Stellen auf der langen Gassen von Tobiae Müllers Brandstellen bis zu Friedrich Aschenborns Brauhause auf gemessenen Befehl des Kaisers an die Juden abtrat. Doch mußten die…
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214 nur Vasall von Böhmen gewesen und das Fürstentum lediglich zu Lehn getragen habe, weshalb der Kaiser die Bestätigung der Gnadenbriefe aus Königlicher Amts ־Recht und Gerechtigkeit, keineswegs aber wider die Glogauischen Privilegien zu e…
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…chaft neue unerschwing־ liehe Kontributionen auf. ״In summa“, berichtete ein Zeitgenösse, ,,war der Zorn Gottes so über Glogau entbrannt, daß fast kein Uebel vorüberging, das nicht seine Herberge darin gehabt hätte“ 2). Erst zwei Jahre nach dem F…
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216 Bottmäßigkeit, Protection und Schutz unterworfen sein und bleiben sollen“ 1). Dieser Erfolg erweckte von neuem den Neid und die Mißgunst der Kaufherren, Zechen und Zünfte, und die Mißstimmung wuchs, als die Juden, die daheim gebliebenen…
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…an die Münze in Neiße liefert (Bresl. Staatsarchiv Grafsch. Glatz II Stände Acta hetr. Juden 1622—1731), wahrscheinlich Chajjim b. Jacob ha־Cohen, der Sohn ,,Gel Jekels44 von Prag, vgl. Zunz zu Gesch. u. Lit., S. 263. 266. St. CB Nr. 7921. Typ., S…
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218 gesetzten hundert Mark jährlich für Schatzung, Geschoß, Kriegsanlage, Einquartierung und allerhand Kontributionen ordinarie et extraordinarie von Ostern 1668 ab jährlich die doppelte Summe zu zahlen, und erhielten dafü…
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219 meinäe lebten, und einige zwanzig arme Familien, die sieh mit ihren Kindern kaum das liebe Brot verdienten, angewachsen waren1). Schon jetzt bemühten sie sieh deshalb eifrig, weitere Grundstücke, die nicht der städtische Jurisdiktion un…
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220 Baustellen1) erweitert hatte, angewiesen. Was die Lage ihrer Grundstücke angeht, so entsprachen nach dem Hypothekenbuch des Schloßamts die ersten drei Nummern den! jetzigen Hause Langestraße2) 44, die Nummern 4—6 den Häusern Langestraße…