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7'. 1 -; 1\.V V Wopulär-Wissesschasitiche?«r fsrlehrang über das Indentam für Gebildete aller Koafeffioae«. Organ des Mendelssohn-Vereins in Frankfurt a. M. H^rausgegeben j ■ von Dr. Adolf Arütt. 12. Jahrgang. •i &v*ntfnti a« Mai». | Wertng…
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Inhaltsverzeichnis. Mendel Naphhali. S. 1 Sabbatai ZebL und sein Anhang. S. 16. 25. 80. Entweder—Odjer. S. 9. Einiges über hie Juden in Osteuropa. S. 15. Eine Erinnerung an Meyerbeer. S. 18. Zur Erinnerung an Dr. Nehemias Bxüll S- 28. Erste…
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… des Hühneröpfers vor dem Versö^nungstage. S. 221. Eine Eisenbahn über den Jordan. S. 224. Lenaus „Jom Kippur". S. 226. Ernest Renan S. 241. Am Sterbetage Abraham Kohns. S. 249. Das Verhalten Abtahams gegen Fremde. 6. 265., Der Erlaß des hessischen Sta…
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… Postanstalten des In- und Auslandes. 12. Jahrgang. Frankfurt a. M., den 1. Januar 1892. Kummer 1. Wendet Wapylati. von Leopold von Sacher Masoch. (Nachdruck verboten.) Der arme Mendel Naphtali war seit fünf Jahren Wittwer. Der Talmud sagt: „Wenn dem Manne die Frau…
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2 Mendel Naphtali war noch niemals in Sobolina gewesen. Als er sein«? Pferde im Gasthof „zfim weißen Adle?' eingestellt hatte und durch die enge Gasse, seinen Freund Gabirol an der Seite dem Markte zuschritt, sah er auf der Schwelle eines h…
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„Sie find nicht gescheit," erwiederte Baruschka und zuckte mit einer Geringschätzung, welche sie nur «och reizender erscheinen ließ, die Achseln. „Wer sind Sie überhaupt, daß dieser Weise mit mir reden?" „Mein Name ist Mendel Naphtali. ich …
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4 „Ich nähme sie, und wenn sie noch schlimmer wäre," erwiderte Mendel Naphtali. Die Hochzeit fand in Sobolina statt. Dann fuhren die jungen Eheleute nach Kirbassa, und hier geschah das erste Wunder. Baruschka. welche als Städterin, das Nasc…
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5 Willen oder ihre Ansicht aussprach, immer Recht hatte, so nickte er dann nur mit dem Kopfe, und die Sache war abgethan. Da fiel eines Tages wider Erwarten ein Funke in das Pulverfaß. Die Hühner des Nachbars Uniroffko kamen regelmäßig herü…
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6 — „daß ich im Grunde bist gar nicht so böse, als Du es Dir eiiibildkst. Man hat Dich nur dazu gemacht. Für mich aber bist D» dip bpstp £tvnit Nie irfi fiiihpn fonnte. lliih uifim Du warum? Weil ich „Also gibst Du zu?" versetzte Baxuschka …
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7 mir sehr vernachlässigte Studium der Bibel auch im Allgemeinen zu Ehren kam und die Schriftforschung von der talmudischen Auslegung unabhängig gemacht und die allen Midraschdeutuugen nur als sinnreiche freie Betiachtungen. nicht aber als …
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8 zu den Ketzern zu zählen. Es gab zu dieser Zeit in der That eine Schule von jüdischen Theologen, die die Schriftstellen und Haggadas, in welchen von Gott» wie von einem me»schlichen Wesen gesprochen wird, wörtlich nahmen, die überhaupt fü…
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9 zehnten Jahrhunderte hervorgetretene sabbatianische Bewegung anzusehen, die auf eine völlige Umgestaltung des Judentums hinzielte aber trotz der gewaltigen Erregung der Geister, die sie hervorrief, resultatlos verlaufen mußte, weil es dem…
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10 Eine sprach: „Der Strom schaue», wird er unsere friedliche Burg »och zerstöre». Und wen» sie auch auf granitnein Felsen ruht, was ihre Stelle setzen," Da ritf selbst frevelnd die Hand an hat eine furchbare Gewalt; wenn wir nnthätig zn- »…
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I — 11 — uns überliefert/ als eine göttliche Offenbarung an, wie darf der Mensch fich dann unterstehen, datan zu rütteln, oder — oder man ist überhaupt kein Jude. Wie? Entweder oder? Und weiter giebt es nichts? Und mit diesem Ent» weder Ode…
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12 feit festsetzten, zur Zeit der Gefahr sei das Gesetz ausgehoben. Oder wenn sie entweder oder gesagt hätten zur Zeit, als Israel den Wanderstab ergriff und seine lange Wanderung antrat, und alle Gesetze deren Befolgung vom Besitz des heil…
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13 dringt. Aber wer bürgt euch denn dafür, daß der Feind nicht mit einem Sprung in's Heiligtum stürzt? Werfet doch einen Blick auf die Geschichte Israels in diesem Jahrhundert. Was hat denn so viele, viele dem Judentum entfremdet? Das Aufbä…
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14 nur euch an! Da war nämlich noch ein dritter Bruder in der Geschichte, die ich euch erzählt habe, der sagte: Du hast ja ganz recht, auch ich bin ganz deiner Ansicht: Entweder Alles oder Nichts, also Alles, und ich sage: Entweder Alles od…
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15 tet es, noch blühet es in markiger'Fülle, und noch heute können wir, nach Jahr« tausenden vom Judentum siegesgewiß verkünden: Nicht wird es ermatten, nicht wird brechen seine Kraft, bis es auf Erden Gerechtigkeit hat festgesetzt und alle…
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— 16 die meisten nicht. Nachdem der „Belfer" (zusammengezogen auS dem deutschen Worte Bethelfer), der Gehülfe des „Melammed", des Lehrers, ihnen die Buchstabe» mit manchen Nüssen — wie man dort sagt, das heißt Kopfnüssen — beigebracht, fang…
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…ert zu Jahrhundert mit sich auf dem Gewand des Jargon, welcher die Umgangssprache für fast alle Juden der Welt ist. Von Odessa bis an die chinesische Mauer, vom weißen Meer ms zum schwarzen Meer, in Nordafrita und in Kleinasien, überallhin hat da…