Mannheim
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  1. 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 12

    unmoralische Wesen, die Religionsverachtung unserer Heimischen Bevölkerung in Erwägung zu ziehen, ünd dann schließt er, daß es gewiß Krastverschwendung ist, so viel Geld und Zeit und Anstrengung auf die Bekehrung derer außerhalb zum Nachthe…

  2. 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 13

    Aufklärung des Zeitalters, anstatt die Sache der Juden zu hindern, vielmehr, wie ich glaube, ein Grund ist zur Verdoppelung unserer Anstrengungen, den großen Gegenstand, wozu diese Gesellschaft gegründet ist zu befördern. Nur noch ein Wort,…

  3. 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 14

    110 wird eure Ueberzeugung werden, daß die heiligen Männer Gottes geredet haben, getrieben von dem heiligen Geiste, und daß alle Schrift von Gott eingegebenist. So in Betreff des Sühnopfers. Einige sagen uns, daß das Sühnopfer ein so heilig…

  4. 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 15

    Der Antrag wurde von einem Herrn Robert Hanbury unterstützt. Da er im vergangenenHerbste in Jerusalem gewesen, so machte er fast ausschließlich nur Mittheilungen über die dortige Mission. Wir können dieselben füglich übergehen, da sie nach …

  5. 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 16

    sie auch ist, mittheilen, sondern müssen uns mit einigen Auszügen begnügen. Er begann: ' My Lord, da diese Resolution etwas mehr ist, als eine bloße Form, so will ich sie, mit Erlaubniß Ew. Herrlichkeit, vorlesen in der Hoffnung , daß die V…

  6. 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 17

    113 was Wahrheit ist, verfolgen kann, —welche die Gemüther vermittelst der schädlichen Befriedigung einer eiteln Neugierde durchdringt, einer eitlen Neugierde, die auf eine schädliche Literatur gerichtet ist, und von der Presse ausgeht, wel…

  7. 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 18

    Herr Jesus gesagt hatte, und beschuldigten ihn der Gotteslästerung, weil er es gesagt habe: Er hatte Vas sichere Heil seiner Kirche erklärt, die ihm vom Vater gegeben war, und indem er das that nannte er stch Sohn Gottes. Sie beschuldigten …

  8. 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 19

    US Menschen ganz und gar unwürdig ist. Ich habe .nicht nöthig, es auszusprechen, daß wir mit Entsetzen vor der Voraussetzung zurückbeben, daß er in irgend einer Weise also hätte handeln können. Und wenn so, dann meinte er die Bücher des Alt…

  9. 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 20

    einem Theile eines solchen Buches. Denn zu sagen, daß das Buch nicht gebrochen, nicht gelöst werden kann, heißt dem Verfasser desselben Untrüglichkeit zuschreiben, und das ist die Sprache, deren sich unser Herr und Heiland in Betreff der Bü…

  10. 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 21

    117 aus seinem Zusammenhänge oder von seiner einfachen und ehrlichen Meinung gelöst werden kann, so müssen wir zu dem rechten Punkte kommen, wir müssen an der wörtlichen Inspiration des Alten Testaments festhalten, oder wir müssen die Kühnh…

  11. 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 22

    Die Offenbarungen im Berhältniß znm Judenthume. Der Herr Professor vr. Luthardt in Leipzig hat dort „im Winter 1864" einige Vorträge gehalten, die er bald darauf unter dem Titel: „Apologetische Vorträge über die Grundwahrheiten des Christen…

  12. 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 23

    den Dunstkreis, welcher die religiösen Gedanken der andern umhüllte, hiudurchdrangen zu Gott, dem Einen persönlichen Gott. Cs war eine ungeheure That, diesen Gedanken, diesen Glauben an den außerweltlichen Gott der ganzen übrigen Welt gegen…

  13. 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 24

    dieses Volks geht darin auf, das Volk der Religion, daS Volk der Offenbarung zu fein. Das giebt seiner gesammten Literatur ihren eigenthümlichen Charakter. Wir haben in den Schriften des A. Testaments eine reiche Sammlung von Literaturwerke…

  14. 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 25

    Wahrheit der Religion hier als ein unerschütterlicher Fels festgesteüt wurde für die übrige Menschheit. „Es sind drei große Gedanken, welche das religiöse Leben dieses Volks beherrschen. Der erste ist G ott. Gott ist der vorderste Und obers…

  15. 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 26

    die weitere Entfaltung dieser ersten. Die wachsende Macht der Sünde und der Noch auf Erden hielt den Sinn der Sehnsucht.nach jener Zukunft. immer lebendig. Ehe jene große Fluch , von welcher die Ueberlftftrung aller Völker berichtet, das gö…

  16. 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 27

    tm schichte der Völker sollte jener zukünftige Davids- und Gottessohn (Ps. 2) sein. Und als die äußere Reichsgestalt zerfielstieg im Wort der Propheten das Geistesbild der Zukunft aus den Trümmern der Gegenwart auf. Diese Zukunft wird herbe…

  17. 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 28

    heftigsten Ausbruch kam und ihn an's Kreuz brachte als einen Gotteslästerer und Volksverführer. Aber bald darauf traten seine Jünger— bei seinem Tode wie Schafe, die der Wolf scheucht, nun Helden , die einer Welt trotzten — mit der Verkündi…

  18. 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 29

    kunft, obgleich das Geschlecht Davids nicht mehr eristirt und das priesterliche Geschlecht Aarons nicht mehr nachzuweisen ist — ein Räthsel in der Geschichte, für welches es nur eine Lösung giebt, das ist die: es hat die alte Weissagung Jst…

  19. 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 30

    seiner Behauptung, die er den Lesern der „A. Z. d. I." triumphirend proklämirt, herbeizubringen. ' Lassen Sie mich meine Behauptung begründen. Um die Opfergaben der Festversammlung entgegen zu nehmen, hatte ich, am Schluffe des Gottesdienst…

  20. 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 31

    Dies jedoch der einzige Punkt, worin Herr Dr. 8. geirrt hat, ich habe ihn auf noch ein paarUnrichtigkeiten aufmerksam zu machen.'? ' ' ' ' ■ ■■'■ ■ ■ Er weiß mancherlei von leer gebliebenen Plätzen zu berichten, indem diejenigen, für die si…