Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 21 (1865)
- Issue
- 7-8 (1865)
- Date
- 1865-01-01
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Aufklärung des Zeitalters, anstatt die Sache der Juden zu hindern, vielmehr, wie ich glaube, ein Grund ist zur Verdoppelung unserer Anstrengungen, den großen Gegenstand, wozu diese Gesellschaft gegründet ist zu befördern. Nur noch ein Wort, und ich bin fettig. Der Schreiber fährt fort und sagt, daß eine andere Ursache der „Abnahme" der „Bekehrungswuth" die Streitigkeiten sind, welche in der Kirche Christi herrschen. My Lord, Sie haben aus diese Streitigkeiten angespielt. Wir alle geben sie zu, wir alle beklagen sie; und doch glaube ich zu gleicher Zeit, daß wir auf diese Streitigkeiten nicht mit Unruhe allein sehen sollten. Ich bin durchaus nicht überzeugt, daß Zeiten des Streits auch Zeiten der größten Gefahr für die Kirche Christi find. Der Feind säet das Unkraut während der Mensch schläft. Es ist der stehende Pfuhl, nicht der tobende Fluß, welcher das schädliche Miasma erzeugt, das überall Tod und Verderben bringt, wohin es fällt. Das Wort Gottes sagt uns, daß Ketzereien sein müssen, auf daß die, so rechtschaffen sind, offenbar unter euch werden; aber ich hege die Hoffnung, daß all die Angriffe, welche auf all die großen Grundwahrheiten, die dem Herzen eines jeden gläubigen und treuen Christen so theuer sind, gemacht worden sind — ich sage, ich hege die Hoffnung, daß diese Angriffe nach der Alles beherrschenden Vorsehung Gottes zur Beförderung seiner Sache werden dienstbar gemacht werden, und daß die Dinge, die sich ereignet haben, zur Verbreitung des Evangeliums gereichen werden. Und ich möchte sagen, daß soweit entfernt diese Streitigkeiten sind, irgend einen Grund zur Vernachlässigung oder Nichtbeachtung der Ansprüche der Sache Israels darzubieten, sie mir vielmehr einen doppelten Grund zu gewähren scheinen, warum wir dieser Angelegenheit unsere Theilnahme schenken sollten. Sehet auf einige der Grundwahrheiten, die angegriffen worden sind. Inspiration! Nun, man kann nicht die Sache Israels untersuchen, man kann nicht für diese Sache wahrhaft intereffirt sein, ohne zugleich den strengsten Beweis für den christlichen Glauben darin zu finden, und ich erkühne mich, es auszusprechen, daß je genauer ihr die Beweise der Schrift prüfet, und je sorgfältiger ihr die Weissagungen des Wortes Gottes mit den Thatsachen und Ereignissen, welche sich entweder zugetragen haben oder noch unter euch zutragen, vergleichen werdet, desto gewisser