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Dibre Emeth · 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 15

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
21 (1865)
Issue
7-8 (1865)
Date
1865-01-01
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Der Antrag wurde von einem Herrn Robert Hanbury unterstützt. Da er im vergangenenHerbste in Jerusalem gewesen, so machte er fast ausschließlich nur Mittheilungen über die dortige Mission. Wir können dieselben füglich übergehen, da sie nach ihrem Hauptinhalte dasselbe sagen, was wir unfern Lesern in den letzten Nummern über die Mission in Palästina mitgetheilt haben. Wir wollen ein Paar Sätze hervorheben. In Betreff des Hospitals sagt er: Die Zahl der kranken und leidenden Juden, die Jerusalem besuchen, ist sehr bedeutend. Einigen meiner Freunde wird es nicht unbekannt sein, daß unter den Juden ein alter Aberglaube herrscht, daß sich ihre Seelen unter der Erde bis nach Jerusalem fortwälzen müssen, wo sie dann Ruhe finden. Das ist die Ursache, warum so viel Kranke und Leidende Jerusalem besuchen; sie gehen dorthin, um zu sterben. Daher ist es höchst nothwendig, daß für sie gesorgt werde, und zu diesem Zwecke ist das Hospital eingerichtet worden. Herr Hanbury schließt seinen 'Vortrag mit den Worten: Wenn wir auf die Verwüstung Jerusalems außerhalb.und innerhalb hinblickten; wenn wir auf die Erzählungen von Mordthaten, Räubereien und Erpressungen hörten, welche um uns herum vollbracht wurden, so entfiel uns fast das Herz im Leibe. Dennoch waren wir der Meinung, daß das Kommen Christi, und Nichts als das, Alles wieder zurecht bringen wird. Demnach glaube ich, daß durch diese Gesellschaft Seelen der Heerde Christi zugeführt werden, daß durch Bekehrung von Seelen das Kommen Christi beschleunigt wird, und daß diese Gesellschaft das Werk, das sie begonnen hat, sehr befriedigend weiter führt. Es gereicht mir daher zur großen Freude, daß ich sie in Betreff einer Sache, von der ich selbst Zeuge gewesen bin, unterstützen kann. Mit großer Freude unterstütze ich den Antrag und bete herzlich, daß reicher Erfolg ihre Bemühungen krönen möge. Nachdem der Antrag von der Versammlung genehmigt und somit zum Beschluß erhoben worden war, ersuchte der Herr Präsident den Kanonikus M'Neile den zweiten Antrag zu stellen. Dieser, einer der beliebtesten Redner in England, wurde von der Versammlung mit einem herzlichen Willkommen begrüßt. Wegen Mangel an Raum können wir nicht die ganze Rede, so interessant

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