Mannheim
Compact Memory

Dibre Emeth · 1865-01-01 · 7-8 (1865) · page 16

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
21 (1865)
Issue
7-8 (1865)
Date
1865-01-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
97% known words query
IRI
…/2554541-2554741-2554746--04352-2560278
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

sie auch ist, mittheilen, sondern müssen uns mit einigen Auszügen begnügen. Er begann: ' My Lord, da diese Resolution etwas mehr ist, als eine bloße Form, so will ich sie, mit Erlaubniß Ew. Herrlichkeit, vorlesen in der Hoffnung , daß die Versammlung ihr ihre Aufmerksamkeit schenken wird. Es ist die: „daß diese Versammlung anerkennen möge, daß die Kirche Englands in dieser Zeit besonders geeignet sei zu dem Missionswerke unter Israel so sehr, als die Kirche in ihrer Lehre und in ihrem Rituale die Inspiration und Glaubwürdigkeit der Schriften des Alten Testaments fest aufrecht hält, und den Juden das Reue Testament darbietet, das „in Betreff Jesu von Nazareth nichts Anderes sagt, als was die Propheten und Moses gesagt haben". „Die Versammlung möge daher eifrigeres Flehen geltend machen für reicheren Segen vom helligen Geiste auf alle Arbeiterder Gesellschaft." Nach dem der Herr Kanonicuö in wenigen Worten gezeigt hat, daß die Kirche Englands keine bestimmte Definition über Inspiration gegeben, aber doch in vielfacher Weise bestimmt ausgesprochen hat, was sie darunter verstehe, hebt er besonders den Ausdruck in der Resolution hervor: „zu dieser besonderen Zeit," und fährt dann fort: „Nun, My Lord, diese besondere Zeit bietet so vielZüge dar, daß man den Charakter des Menschen selbst einigermaßen aus dem beurtheilen kann, was er für den Hauptzug dieser besonderen Zeit hält. Der Lord Bischof von Ripon hat uns gesagt, daß ein Zug unserer Zeit Kampf ist, und fügte hinzu, worin ich ihm vonHerzen beistimme, daß Kampf ein gutes Zeichen sei. Er-ist ein Zeichen des Lebens. Und ich stimmte ihm bei, als er zu dem Gedanken hinzufügte: Ein lebendig fließender Strom ist besser, als ein stillstehender Pfuhl. Aber ich muß frei und offen bekennen, daß ich nicht glaube, daß ein wirksamer, kraftvoller und ernster Kampf das Charakteristische dieser Zeit ist. Man schreibt über Dinge, und spricht über Dinge, welche einen Kampf dieser Art Hervorrufen sollten; aber man schreibt und spricht über sie in einer so kalten Art, als wären es Dinge eitler Neugier. My Lord, ich fürchte, daß ungeachtet der Bewegung dieser Fragen, Lauigkeit das Charakteristische der Zeit ist, darin wir leben, und ich fürchte, daß man diese Lauigkeit bis zu einer versteckten Ungewißheit in Betreff dessen,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.