Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 21 (1865)
- Issue
- 7-8 (1865)
- Date
- 1865-01-01
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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117 aus seinem Zusammenhänge oder von seiner einfachen und ehrlichen Meinung gelöst werden kann, so müssen wir zu dem rechten Punkte kommen, wir müssen an der wörtlichen Inspiration des Alten Testaments festhalten, oder wir müssen die Kühnheit haben — ich war im Begriff zu sagen, die gotteslästerlicheKühnheit:— aber Sie sehen wohl, daß dies das abschwächen würde, was ich sage, weil dies Geschlecht so zart ist, daß man mich des Gebrauchs harter Ausdrücke beschuldigen und so die Kraft des Arguments durch die Anklage der Heftigkeit der Sprache abgeschwächt werden würde; darum (sich an den Berichterstatter wendend) schreiben Sie nicht „gotteslästerlich": also, wir müssen entweder die wörtliche Inspiration des Alten Testaments annehmen, oder die Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit und Reinheit unseres Herrn Jesu Christi als Lehrer der Wahrheit leugnen. Nun, My Lord, wir können nicht einen ganz gleichen Beweisgrund für das Neue Testament haben, weil seit der Zeit, daß der Kanon des Neuen Testaments abgeschlossen ist, eS keinen untrüglichen Lehrer auf Erden gegeben hat, und daher ist eS unmöglich, daß wir eine Erklärung über dasselbe haben können, die der gleich wäre, welche dasselbe über das Alte Testament enthält. Aber wir haben einen Apostel, der uns in Betreff seiner selbst und seiner Mitarbeiter an dem Werke sagt, daß sie nicht Worte redeten, die menschliche Weisheit lehrt, sondern Worte, welche der Geist Gottes lehrt. Und er sagt wiederum, worauf in der Resolution Bezug genommen wird, daß, indem sie Christum predigten, sie nichts Anderes sagten, als was die Propheten und Moses gesagt haben, und das „kann nicht gebrochen werden," so daß dieses Zeugniß von ihrer Predigt, daß es gleich ist mit der Wahrheit des Alten Testaments, das Siegel unsers Herrn, wenn auch indirekt, aber dennoch auf dieselbe drückt: „sie kann nicht gebrochen werden." Nun behaupte ich, daß es das ist, woran unsere Kirche'von England hält, und daß jeder'vorurtheilsfreie Leser ihrer Lehren und Formulare, worauf sich die Resolution bezieht, zu derselben Entscheidung kommen wird, vorausgesetzt, daß er nicht die Absicht hat zu einer anderen Entscheidung zu gelangen. Wegen Mangel an Raum müssen wir hier abbrechen. Fortsetzung wird folgen,