Mannheim
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  1. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 6

    6 dem Glauben an einen Gott, und hat lieber sein Leben dem schmachvollste« und qualvollsten Tode Preis gegeben, als seinen Glauben verleugnet. Mer anstatt zu dem lebendigen Quell, zu Gott und seinem Worte zu gehen und daraus auch wahre und …

  2. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 7

    7 ein Bedürfniß nach Religion in sich hat, aber den MsWfkta Wb Sorgen der Nahrung hingegeben P, nimmt solche Täüscherbita NU Treu und Glauben an und läßt sich von ihüta Mgelsi. Aber auch die Zahl derer ist unter deck Volke Israel nicht geri…

  3. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 8

    8 dem Willen und der Allmacht Gottes; und wenn das, so werden wir hieraus auch wohl schon mit ziemlicher Gewißheit schließen können, daß Gott mit diesem Volke noch etwas Besonderes vorhat, und daß dieses Volk auch noch eine Zukunft und zwar…

  4. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 9

    9 der heiligen Schrift gezählt hat. Ebenso ist es Jedermann bekannt, daß auch das Heil der Welt, Jesus Christus, dem Fleische nach von Israel stammt, so wie, daß das heilige Wort Gottes von ihm zu uns Heiden gekommen ist, und die Verheißung…

  5. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 10

    IO wieder gelangt sein wird, ja wenn die Herbeiführung dieser herrlichen Zeit die Aufgabe und Mission des bekehrten Israel ist, so sollte uns auch nichts mehr am Herzen liegen, als seine Bekehrung und Wiederherstellung, und wenn wir weiter …

  6. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 11

    11 an meinen Bund mit Isaak, und an meinen Bund mit Äbraham; und werde an das Land gedenken, das vsn ihnen verlassen ist und sich feine Feier gefallen lasset, dieweil es wüste von ihnen liegt, und sie sich die Strafe ihrer Mffethat gefallen…

  7. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 12

    IS aber doch nicht verwerfen, sondern wieder zu seinem Volke annehmen werde, sobald es sich zu ihm bekehrt, so wird in der zweiten Stelle die Rückkehr in das Land seiner Väter und die Wiedereinsetzung in alle früheren Vorrechte ganz klar un…

  8. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 13

    13 nischen Gefangenschaft die Rede sein, denn die Versammlung, von welcher der Prophet hier redet, soll erst stattsinden, wenn der Messias gekommen sein wird, und wenn ihn die Heiden suchen oder nach ihm fragen werden, und wo denn auch zugl…

  9. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 14

    14 wie ich gedachte euch zu plagen, da mich eure Väter erzürneten, und reuete mich nicht; also gedenke ich wiederum in diesen Tagen wohl zu thun Jerusalem und dem Hause Juda," so daß die Fasttage und Trauertage dem Hause Juda zur Freude und…

  10. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 15

    15 hohe Mission vollkommen erfüllen. Es wird von nichts Andern» zu sagen wissen , als vom Lobe und Preise des Herrn , und wird kein seligeres Geschäft kennen, als die Verkündigung seines großen und heiligen Namens, die Verbreitung seiner Eh…

  11. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 16

    16 führten Stellen. Aber die Propheten verkündigen sie auch in klaren Worten. Wenn Jesaias Kap. 53 von dem leidenden Knechte Gottes redet, welcher doch kein anderer, als Jesus von Nazareth sein kann, weil sich diese Weissagung allein in ihm…

  12. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 17

    17 Wir lassen jetzt nur noch eine Stelle folgen, aus welcher die Bekehrung Israels zu dem Messias, dem Herrn Jesu, zu ersehen ist. Wir lesen sie im Joel im 3. Kapitel. Dort heißt es (V- 4, 5): „Die Kinder Israels werden lange Zeit ohne Köni…

  13. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 18

    18 auf diesen Stamm gepfropft sind, so wie auch, daß die Juden, die als unfruchtbare und dürre Zweige zerbrochen und abgehauen sind, wiederum auf diesen Stamm eingepfropft werden sollen. Paulus lehrt also ganz entschieden, daß das Volk Isra…

  14. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 19

    19 uns unbekanntes Ziel. Denn wenn der Herr sagt, daß diese Zustände dauern sollen, bis der Heiden Zeit erfüllet ist, so müssen sie doch nothwendiger Weise aufhören, so bald diese Zeit eingetreten ist; es muß also auch Israel wieder in das …

  15. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 20

    20 fern und für die Völker der Erde werden: das war feine ursprüngliche Bestimmung, dazu hatte es der Herr erwählet und berufen, und seine Gaben und Berufungen mögen ihn nicht gereuen. Zur Erfüllung dieser hohen und herrlichen Bestimmung ka…

  16. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 21

    21 bekannt worden, von einem katholischen Geistlichen geschrieben und im katholischen Kirchen- und Schulblatt für den Elsaß den Landleuten bestens empfohlen. Es wird daselbst „das Jud enbüchlein" genannt, das, „nachdem das Nachtessen vorübe…

  17. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 22

    LS selbst aus, die so ganz in den Händen der Juden sind und auf einer so niedrigen Stufe stehen, daß, wie das Büchlein sagt: „selbst die Verlobungen durch Juden vermittelt werden." Von großem Verderben der katholischen Jugend, die sich durc…

  18. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 23

    83 men finden; aber es fehlt die Andacht, die Weihe; die Aller-Meisten verstehen die Gebete nicht. Man findet Viele, die eifern um das, was sie für Religion halten; allein mit Unverstand, ohne Kenntniß ihres Judenthums, ohne Kenntniß des Al…

  19. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 24

    u Aufbauen bedarf Zeit. Es ist Geduld und Zeit nöthig, um wieder Kenntniß des göttlichen Wortes unter die Leute zu bringen und sie dadurch zu erleuchten." Nur dann, wenn die evangelischen Christen selbst durch die Gnadensonne erleuchtet und…

  20. 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 25

    38 in Christo ist, bekommen haben, und die, wie sie selbst bekennen, sich gerne von der Synagoge trennen möchten, wenn ein solcher Schritt nicht ihre theuersten Bande auflösen und ihre heitern Aussichten in die Zukunft trüben würde. Es ist …