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Dibre Emeth · 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 24

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
12 (1856)
Issue
1-2 (1856)
Date
1856-01-01
Page
– (sequence 24)
Language
German
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u Aufbauen bedarf Zeit. Es ist Geduld und Zeit nöthig, um wieder Kenntniß des göttlichen Wortes unter die Leute zu bringen und sie dadurch zu erleuchten." Nur dann, wenn die evangelischen Christen selbst durch die Gnadensonne erleuchtet und erwärmt sind, werden sie auch im Stande sein, ihr Licht um sich her leuchten zu lassen. In dem ersten Viertel dieses Jahrhunderts war es so traurig um die evangelischen Christen im Elsaß bestellt, daß, als etliche reiche, angesehene junge jüdische Männer sich an hochgestellte evangelische Männer wandten, um Christen zu werden, sie bei diesen selbst viel Zweifel fanden, ja von ihnen den Rath erhielten: doch zu bleiben, wie sie sind, da sie ja ehrbare, moralische Leute seien; das fei die Hauptsache. Gott sei Dank! diese Zeit ist vorüber; das Evangelium ist wieder auf den Leuchter gestellt worden. O daß es bald überall hin leuchten und scheinen möge, damit Israel auch im Elsaß erleuchtet werde, und ein solches schmutziges Büchlein wie das , gegen deü Wucher" unter uns allgemeine Mißachtung träfe. I. A. H. Missionsnachrichten. Wir lassen nun einige Missions-Nachrichten folgen, die wir aus der bekannten englischen Zeitschrift: „Jewish Intelligence“ entlehnen, wie sie unter der Ueberschrift Constantinopel in einem Briefe des Missionspredigers Hrn.H.A. Stern gegeben sind. Derselbe schreibt: Wollten wir unfern Erfolg nach der Anzahl forschender Israeliten bestimmen, die mit unsrer Mission in Verbindung stehen, oder die durch unsre geringen Bemühungen in den verschiedenen Theilen dieses großen Reiches veranlaßt worden sind, die Wahrheiten zu erforschen und zu untersuchen, die sie einst verachteten: so bin ich überzeugt, wir würden durch diese Angabe die Theilnahme der Gleichgültigen erwecken, und diejenigen in ihren Hoffnungen stärken und ermuntern, die sichs angelegen sein lassen, die Sache des Herrn mit Eifer zu betreiben. Denn fortwährend treffen wir mit Juden zusammen, die entweder durch das Lesen unsrer Bücher, oder durch Gespräche mit unfern Missionaren einen tiefen Eindruck von der Wahrheit, wie sie

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