Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 12 (1856)
- Issue
- 1-2 (1856)
- Date
- 1856-01-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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7 ein Bedürfniß nach Religion in sich hat, aber den MsWfkta Wb Sorgen der Nahrung hingegeben P, nimmt solche Täüscherbita NU Treu und Glauben an und läßt sich von ihüta Mgelsi. Aber auch die Zahl derer ist unter deck Volke Israel nicht gering-, die fetal Äsiterialismus huldigen und sich um Religion so Mt wie gär 'MM Mlchi bekümmern; Geld, das ist ihr Gott, dem sie dienew. Dühta dÄsif man sich nicht wundern , wenü Man Ms ded h-etiigstest Geböte, auf dessen Uebertretung nach deck Gesetze GotteS die Todesstrafe sicht, den heiligen Sabbath, so schnöde und st'ech mit Füssen getreten sicht, und wenn man hört, wie solche U'ebertMMg von den Gdiehttta; E den Meistern in Israel nicht nur entschuldigt-, sondern sbgät gebilligt wird, indem ckan darnach strebt, den Sabbath auf dta SönNtüg M verlegen. Daraus erklärt sich denn auch düs Verlangen üsid Sitebcn nach Emancipation und Gleichstellung mit den Völkern-, KrM Zeichen sie wohnen. Sie wollen Nicht Mehr länger düs auS'erwäkM und abgesonderte Volk Gottes sein, sondern gleichen ihren Vätern zu Samuels Zeit, die einen König begehrtenwie alle HeifeeN hattest (1. Sam. 8, 5). Wo sie aber eine solche Gleichstellung etlüsttzt haben, können sie unmöglich mehr das Gesetz der Väter halten-, sie müssen es übertreten, und es giebr uttter ihnen auch Taufendewelche ihren Glauben sogar völlig verleugnen und so ganz mrket deN Böllkern verschwinden. Und wenn die Juden auf der Bahn fortschresten, die sie etwa seit 50 Jahren zu betreten begonnen haben, daNn könNta wir gewiss sein, daß nach einem Zeitraum von noch einmal 80 Jahren von einem Judenthume in Deutschland, wie Überhaupt in den gebildeten Staaten Europas, wohl kaum Mehr die Rede fein wirb; wenigstens wird sich die Zahl der Juden seht verringert habta; denn das heutige Judenthum hat durchaus keinen Boden, Httf deck es sich halten kann; es ist rein negativer Natur, auf der Negation «vdr läßt fich kein Religionsgebäüde aufrichten. Hieraus ergiebt stch denn abermals zur Genüge, daß der Grund der Erhaltung des Volkes Israels nicht in seiner Hartnäckigkeit oder in seinen religiösen Gesetzen und Gebräuchen liegen kann, sondern wo ganz anders gesucht werden muss. Wo wir ihn aber auch suchen mögen, wir werden ihn nirgends finden, als allein in