Dibre Emeth
- Journal
- Dibre Emeth
- Volume
- 12 (1856)
- Issue
- 1-2 (1856)
- Date
- 1856-01-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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IO wieder gelangt sein wird, ja wenn die Herbeiführung dieser herrlichen Zeit die Aufgabe und Mission des bekehrten Israel ist, so sollte uns auch nichts mehr am Herzen liegen, als seine Bekehrung und Wiederherstellung, und wenn wir weiter nichts dafür thun können, so können wir doch darum beten, und das sollte von uns auch nie unterlassen, sondern stets mit ganzem Herzen gethan werden. Die Bekehrung Israels ist aber keine andere, als die Bekehrung zu Jesu Christo, dem alleinigen Heiland und Seligmacher, die Anerkennung, daß er wahrhaftig der Herr sei, und in keinem Andern Heil ist, als in ihm, auch kein anderer Name den Menschen gegeben, darinnen sie sollen selig werden, als allein der Name Jesu. Hiemit glauben wir denn nun die Zukunft Israels hinlänglich bezeichnet zu haben, und wir könnten daher füglich diesen Aufsatz schließen. Allein, da man wohl dagegen einwenden könnte: das ist doch wohl nichts Anderes, als ein Gebilde deiner Phantasie, das niemals verwirklicht werden wird, so müssen wir noch einige Beweise aus der Schrift dafür beibringen, und können wir das, dann wird man das Gesagte auch nicht leugnen können, denn die Schrift kann nicht gebrochen, sie muß vielmehr erfüllt werden. Himmel und Erde werden wohl vergehen, aber das Wort des Herrn bleibet in Ewigkeit. Denn Gott ist nicht ein Mensch, daß er lüge, oder ein Menschenkind, daß ihn etwas gereue. Sollte Er etwas sagen und nicht thun? Sollte Er etwas reden und nicht halten? Nein, das kann nimmermehr sein. Was sagt denn nun aber die heilige Schrift hierüber? Schon im 3. Buch Moses 26, 40—45 lesen wir: „Da," nämlich wenn alle angedrohten Leiden über das Volk Israels gekommen sein werden, „da werden sie dann bekennen ihre Mssethat und ihrer Väter Nissethat', damit sie sich an mir versündiget und mir entgegen gewandelt haben. Darum will ich auch ihnen entgegen wandeln «nd will sie in ihrer Feinde Land wegtreiben; da wird sich ja ihr «nbeschnittenes Her; demuthigen, «nd dann werden sie sich die Strafe ihrer Mssethat gefallen lassen. Und ich werde gedenken an meinen Bund mit Iakeb, und