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Dibre Emeth · 1856-01-01 · 1-2 (1856) · page 14

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Dibre Emeth
Volume
12 (1856)
Issue
1-2 (1856)
Date
1856-01-01
Page
– (sequence 14)
Language
German
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14 wie ich gedachte euch zu plagen, da mich eure Väter erzürneten, und reuete mich nicht; also gedenke ich wiederum in diesen Tagen wohl zu thun Jerusalem und dem Hause Juda," so daß die Fasttage und Trauertage dem Hause Juda zur Freude und Wonne und zu fröhlichen Jahresfesten werden sollen. Das sind lauter Dinge, die bisher noch nicht geschehen sind, auf deren Erfüllung Israel noch harrt, die aber erfüllt werden müssen, weil es der Mund des Herrn geredet hat. Allein, das ist noch nicht das Herrlichste, was Israel verheißen ist. Es soll nicht für sich gesegnet sein, sondern es soll auch ein Segen werden für die Welt. „Und es soll geschehen," spricht der Herr Vers 14, „wie ihr vom Hause Juda und vom Hause Israel seid ein Fluch gewesen unter den Heiden, also will ich euch erlösen und ihr sollt ein Segen sein." Und zum Schluffe des Kapitels heißt es: „So spricht der Herr Zebaoth: Weiter werden noch kommen viele Völker, und vieler Städte Bürger; und werden die Bürger von einer Stadt gehen zur andern und sagen: Laßt uns gehen zu bitten vor dem Herrn und zu suchen den Herrn Zebaoth, wir wollen auch mit euch gehen. Also werden viele Völker und viele Heiden mit Haufen kommen, zu suchen den Herrn Zebaoth zu Jerusalem, zu bitten vor dem Herrm So spricht der Herr Zebaoth: Zu der Zeit werden zehn Männer aus allerlei Sprachen derHeiden einen jüdischen Mann beim Zipfel ergreifen und sagen: Wir wollen auch mit euch gehen, denn wir hören, daß Gott mit euch ist." Schärfer und bestimmter als in diesen Worten kann es doch unmöglich ausgesprochen werden, daß Israel einst wieder das Volk Gotteö, und im wahren Sinne des Wortes ein priesterliches Königreich, oder ein Reich von Priestern sein werde, daß also auch in einem Maße wie nie zuvor der Ausspruch des Herrn sich verwirklichen wird: „Ich will euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein." Dann aber wird auch Israel seine

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