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  1. 1809-01-01 · 2 Bd. 4 H. (1809) · p. Seite 236 · Philosophie und Poesie - Erzieher des Menschengeschlechts

    sz6 friedigt werden kann. Man reize cs also uid)f, etwas Böses und schädliches nad)zuahmen; man unterhalte seine Neugierde mit Dingen, auf die sich dieselbe gegenwärtig zu richten vermag: und man hat zweckmäßig gehandelt. T r i c b nach D e…

  2. 1809-01-01 · 2 Bd. 4 H. (1809) · p. Seite 237 · Philosophie und Poesie - Erzieher des Menschengeschlechts

    25 7 Cpielwcrk \üd)t darum beeilten r weil es sich des Eigenthumereckres daran bewußt wäre, sondern weil es damit spielen will. Ist die Lust zu spielen vorüberso wirft es das Cpielwcrk von. sich 5 und bekümmert sich nicht weiter darum. Der …

  3. 1809-01-01 · 2 Bd. 4 H. (1809) · p. Seite 238 · Philosophie und Poesie - Erzieher des Menschengeschlechts

    niß liegen ganz rnifjer feinem Gesichtskreise. Dringe» es Eltern durch "Zwang oder Knnsigrissc initglanzeiidein Metall dahin, daß sich das Kind an ein mechanisches Einsammeln gewöhnt, so wird diese Gewohnheit, eben weil sie mechanisch» »«ze…

  4. 1809-01-01 · 2 Bd. 4 H. (1809) · p. Seite 239 · Philosophie und Poesie - Erzieher des Menschengeschlechts

    2Z9 nur erst mit der Entwicklung des Gcfchlechtstricbcs cinzutreten. Bis hierher hat die Seele des Menschen nur einzcluc Tone angegeben» nun beginnt die vollständige Harmoiüc aller Kräfte. Die Phantasie öffnet ihren Cchooß, und bas Ich trit…

  5. 1809-01-01 · 2 Bd. 4 H. (1809) · p. Seite 240 · Philosophie und Poesie - Erzieher des Menschengeschlechts

    240 Sinne alle übrigen Seclenkräste gehören, die zur Befried!'- gung des ErkcmUuißlrübes uorhw.-ndig sind) sind u!u)t eher geschickt Dienste zu leisten, als bis der Mensch dahm gediehen ij?, wo er ihrer naturgemäß bedarf. Was er bcdarf, sag…

  6. 1809-01-01 · 2 Bd. 4 H. (1809) · p. Seite 241 · Philosophie und Poesie - Erzieher des Menschengeschlechts

    --— 241 zu styn pflegt, wenn die Bildung des Geistes der körperlichen vorangecilt ist, und wen» Elrern und Erzieher dir vorhergehenden Triebe unzweckmäßig behandelten. Der Geschkcchrstricb ist der Trieb sein Geschlecht forcznvflanzen. Er is…

  7. 1809-01-01 · 2 Bd. 4 H. (1809) · p. Seite 242 · Philosophie und Poesie - Erzieher des Menschengeschlechts

    Glückseligkeit verliert de» selbstsüchtigen Charakter. Der eigne Sinn wird zuin eignen, d. i. freien Willen, der Mensch ordnet sich der Menschheit unter. Wollust und Liebe sind die beiden Scheidewege, an Lenen der Jüngling sicht, und auf di…

  8. 1809-01-01 · 2 Bd. 4 H. (1809) · p. Seite 243 · Philosophie und Poesie - Erzieher des Menschengeschlechts

    245 er den Körper in einem solchen Grade anstrengt, in welch-m cs die entwickelte Kraft selbst, rheils erlaubt, theils nethwcndig fordert der Gesundheit wegen — denn diese Gesundheit muß leiden, sobald die physischen Kräfte nicht insgcsamin…

  9. 1809-01-01 · 2 Bd. 4 H. (1809) · p. Seite 244 · Philosophie und Poesie - Erzieher des Menschengeschlechts

    *44 Behandlung seiner physischen Triebe auf die schwere Kunst der Selbstbeherrschung vorbereitet worden: dann werden die heiligen Züge der Lugend nicht erlöschen mir dem erkältenden Gefühl. Vernunft. Mmahlig cntziffre'der Erzieher dem Jüngl…

  10. 1809-01-01 · 2 Bd. 4 H. (1809) · p. Seite 245 · Philosophie und Poesie - Erzieher des Menschengeschlechts

    *45 «iott unter dcn Menschen md)t die ־Hebe seyn. Religion ist daher kein Gegenstand des Unterrichts — wie mag auch den Menschen die Sehnsucht nach Gott, Unsterblichkeit gelehrt werden. — Will der Mensch nicht etwas Besseres, Hö« heres, als…

  11. 1809-01-01 · 2 Bd. 4 H. (1809) · p. Seite 246 · Philosophie und Poesie - Erzieher des Menschengeschlechts

    vorzusiellcn und überhaupt eine Verführerin zum sinnlichen, den Menschcn entehrenden Genuß, (eine niedre Magd im Gebiet der Scclcnkrastc) eben darum schlagen sie, sage ich, die Dildung der Phantasie so niedrig an. Eie bedenken nicht, daß Wa…

  12. 1809-01-01 · 2 Bd. 4 H. (1809) · p. Seite 247 · Philosophie und Poesie - Erzieher des Menschengeschlechts

    sogenamttc w.׳iblich:G:>ücn, die alles mit der' ersten Klasse gemein haben, nur nicht die Kraft der Darsicllung. Ihnen fehlt das Wort, die Thar. Zur drittcn endlich gehören diejenigen, denen cs sowohl an Füßen als Flügeln fehlt, sich über d…

  13. 1809-01-01 · 2 Bd. 4 H. (1809) · p. Seite 248 · Blüthen aus dem Orient

    …f den Allgüligcn wird Frohsinn sein steter Begleiter scyn und nichts seine Zufriedenheit stören. So dachte, so handelte Rabbi Akiba, der durch seinen Unfall gebeugt, jedes Leiden mit kindlicher Ergebung in den Willen des weisen Schöpfers ohne Murren d…

  14. 1809-01-01 · 2 Bd. 4 H. (1809) · p. Seite 249 · Blüthen aus dem Orient

    Wohl der Menschheit geschieht. Folgende Begebenheit mag , uns davon überzeugen. ■ Auf seiner Flucht vor dem r6misck>ti»..Kaistr Hadrian^ aus Syrien nach Ephesus, passirte R. Akiba einst eine der unwirrhbarsien Gegenden dieser heißen Zone. G…

  15. 1809-01-01 · 2 Bd. 4 H. (1809) · p. Seite 250 · Blüthen aus dem Orient

    …es Todes geworden ftyn. 2. Dunkel und nncrforschlich sind die Wege der Vorsehimg, aber gut imd gerecht. Dieß bewies uns Rabbi Akiba's Beispiel, ,-waß sie aber nicht bloß unerforschlich, daß sie auch unausweichlich scycn, zeige folgende Parabel: Mitten…

  16. 1809-01-01 · 2 Bd. 4 H. (1809) · p. Seite 251 · Blüthen aus dem Orient

    251 tcu zu entreißen drohte, entließ der Monarch die Versammlung. 2» sein geheimstesKabinet berief er den Ahi'hub. Schweigend drückte er da dem Erstaunten seinen Siegelring auf die Schläft, und versetzte ihn durch eine Zauberformel Ln eine …

  17. 1809-01-01 · 2 Bd. 4 H. (1809) · p. Seite 252 · Anzeige einer nächstens erscheinenden Übersetzung der meisten moralisch-philosophischen Stellen aus dem Talmud, unter de

    2Z2 IV. Anzeige einer nächstens erscheinenden Uebersetznng der meisten moralisch - philosophischen Grellen aus dem Talmud, unter dem Titel: Fragmente aus dem Talmud, Versuch eines Beitrags zu den Aktenstücken für die Veurtheilung dieses Wer…

  18. 1809-01-01 · 2 Bd. 4 H. (1809) · p. Seite 253 · Anzeige einer nächstens erscheinenden Übersetzung der meisten moralisch-philosophischen Stellen aus dem Talmud, unter de

    ttn. Selbst Napoleon der Große hielt cs Seiner nicht unwürdig, den Dlick auf die vcrlassne Sulamith *) zu heften, Sich, den Wicdcrherstcücr ihrer Freiheit, auch zum Wiederhersteller ihrer Religion zu machen, Scenen von den Ufern des Jordan'…

  19. 1809-01-01 · 2 Bd. 4 H. (1809) · p. Seite 254 · Anzeige einer nächstens erscheinenden Übersetzung der meisten moralisch-philosophischen Stellen aus dem Talmud, unter de

    254 schlecht betrachtete*)? Und zwar dieses alles, nickt durch bloße -Deklamation, sondern aus Stellen des Talmuds selbst, bewiesen werden könnte? Schon seitdem ich über diese Materie zu denken begann, erstaunte ich, unter der -Menge von Sc…

  20. 1809-01-01 · 2 Bd. 4 H. (1809) · p. Seite 255 · Anzeige einer nächstens erscheinenden Übersetzung der meisten moralisch-philosophischen Stellen aus dem Talmud, unter de

    … suchte ich hierbei möglichst zu benutzen.) 1i) einer Untersuchung über den Geist des jüdischen Ccrcinonial - Gesetzes (Maimonides, Mendelssohn, und Michaelis haben hierin trefflich vor, gearbeitet) und c) einer Verthcidigung verschicdner Satze des T…