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Sulamith · 1809-01-01 · 2 Bd. 4 H. (1809) · p. Seite 238

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Zweiter Jahrgang 1808-1809
Issue
2 Bd. 4 H. (1809)
Article
Philosophie und Poesie - Erzieher des Menschengeschlechts
Date
1809-01-01
Page
Seite 238 (sequence 16)
Language
German
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niß liegen ganz rnifjer feinem Gesichtskreise. Dringe» es Eltern durch "Zwang oder Knnsigrissc initglanzeiidein Metall dahin, daß sich das Kind an ein mechanisches Einsammeln gewöhnt, so wird diese Gewohnheit, eben weil sie mechanisch» »«zeitig und unvernünftig ist, .,dasselbe aureizen» sieh bei dem Sammeln, wobei es keinen Genuß absieht, etwas anders zu denken.׳ Es wird das Sammeln alS eine Art Spielerei beerachtcn, und endlich an dem Sammeln, des Sammelns wegen Vergnügen siuden. Denn von dem vernünftigen Endzwecke dieser Handlung hat cs ja keinen Begriff. Nun iss in seiner Seele aber auch der Grund gelegt» sparsüchtig» genau,, karg, geizig» Hab- und gewinnsüchtig ju werden. Eltern lassen sieh diese Zehler oft deshalb zu Schulden kommen, weil sie fürchten, das Kind mochte ohne diese zeitige Gewöhnung nicht sparsam» haushälterisch und wirthschaftlich werden, und sich wohl gar dem Lasier der Verschwendung ergeben. Aber sie vergessen oder wissen nicht, daß diese Fehler aus der Dernachlaßignng ganz anderer Triebe entspringen. Malt hüte den Nahrungstrieb, den Bedeckung;trieb, späterhin den Eeschlechtsrrikb, daß aus ihnen sich nicht der Hang zum Schwelgen, Schlemmen, zur Ueppigkeit und zum Luxus überhaupt entwickle; inan wirke also direkt nicht indirekt diesen Fehlern entgegen. ^— Denn das hieße einen Menschen aus Besorgnis; für seine Tugend todrschlagcn. Nach dem, was wir von dem Wesen des Eigcnlhumstriebes wissen, ist es klar, daß siel) derselbe nur dann erst tnrwickcln kann, wenn der Mensch zum Celbstbewußrsey» erwacht isi. Und dieß geschieht nicht eher, als bis siech die Vernunft zu rege» beginnt. Diese Periode pflegt aber

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