Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Zweiter Jahrgang 1808-1809
- Issue
- 2 Bd. 4 H. (1809)
- Article
- Philosophie und Poesie - Erzieher des Menschengeschlechts
- Date
- 1809-01-01
- Page
- Seite 243 (sequence 21)
- Language
- German
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245 er den Körper in einem solchen Grade anstrengt, in welch-m cs die entwickelte Kraft selbst, rheils erlaubt, theils nethwcndig fordert der Gesundheit wegen — denn diese Gesundheit muß leiden, sobald die physischen Kräfte nicht insgcsamint in vcrhältnißmaßiger Thätigkcit bleiben — wobei die Ermüdung der sichersie Maaßsiab ist —: wenn er mit dieser physischen Anstrengung die des Geistes abwcchselnd und regelmäßig verbindet; wenn er also die nun in Wirksamkeit gesetzten geistigen Vermögen, als PHantasie, Vernunft und Wille ,ihrem Endzwecke gemäß behandelt: so wird zuvcrläßig der Erfolg seine Bemüh««- gen segnen. Jetzt ist die Zeit da , das große Dcwußtftyn vor den Blicken des Jünglings zu entfalten, den Geist der Natur vor ihm zu enthüllen, das ist, sein: Phanta» sic, feinen Willen und seine Vernunft allmählig in eine solche Thätigkcit zu setzen, wodurch er Schönheit, Lugend und Wahrheit erkenne und befördere. Phantasie. Mit ihrer Entwicklung und Richtung muß er naturgemäß beginnen. Er bringe die Natur in schönen, grostcn, erhabenen Anschauungen vor die Seele des Jünglings, und pstanze eine ewige Liebe zu ihr in die selige Brust. W i t l e. Das weiche Herz in Liebe glühend, in Liebe für die Natur und die Menschheit, sey der Bode» des heiligen Willens. Ist in den vorhergehenden Perioden nichts vernachläßiget worden, ist der Mensch durch zweckmäßige