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*5? . -sicht auf den moralischen Werth' des Menschen, auf seine u religiöse Bestimmung veranlassen kann, je leichter sie—. I nach der natürlichsten Schlußfolge — die Begriffe über EGott und Menschheit verwirren, zu fehlerhaften Urrheilen .ü…
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tigkeit wieder zu überlassen. Die Mütter nennen diese Unart Eigensinn, und das Sprichwort: Wenn man Kindern den Willen thut, so weinen fie nicht, schreibt sich daher. Wir finden diese sogenannte Unart ohne -Ausnahme bei allen Kindern, auch …
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ff •**+-*+** s6i; gegründet ist, bctrist, alles das mit Wahrheit folgern, was' . den Meinungen abergläubischer» gedankenloser Mensch« 'über diemenschliche Natur, was besonders die angcerbte p Verderbtheit und Sündhaftigkeit derselben betrif…
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262 ich, daß sich drr Zufall unter sobewandtcn Umstanden nur wer gleich bleiben und mit seinen ungefähren Wirkungen zu einer unveränderlichen Regel werden kann, nach welcher die Erscheinung immer dieselbe seyn müßte. Das wäre in der That ei…
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i ersten Eutwicklungsperiode einseitig, unvollkommen» roh.; Denn nur durch die Wirkungen übet sich die Kraft, und - diese Uebung muß lange und anhaltend fortgesetzt werden^ j ehe die Kraft zu einer allscitigen,. vollendeten Entwicklung .) g…
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LS< ' ' tioncn der Starke und Schwache, vollkommen dem rohe« Wilden gleichen, der weiter nichts will, als was er will, und der wie besessen raßt, wenn fich dem Strome seiner rohen, unbändigen Willkühr etwas entgegen stellt. Beide gleichen d…
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S§5 Saß der Mensch nicht geboren fey, durch sein Leben am Gangeibande zu gehen, sondem sich selbst zu regieren, sich selbst Gesetzgeber zu seyn, und unabhängig von fremder Willkühr dem großen Ziele seiner Vollendung nachzusircben. So wie nu…
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*66 krzog. Sind Ke sich nun vollends keiner vorsätzlich schlechten Handlung bewußt, so führen sie sich keck zum Beispiel vn und sagen: Ich bin auch so erzogen worden und habe, gottlob! noch keine» schlechten Streich gemacht; da sie doch eig…
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Freude macht, wenn ihre Kinder auf keine einzige Frage, auf die schwerste selbst, eine geschickte-Antwort schuldig' bleiben, die sie sich zu finden umsonst bestrebten. DaS Wissu ihrer Kinder freut sie, sie wollen gelehrte Kinder, die sie of…
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»6, gen noch nicht achten können, wenn er alles dieses nur that, weil em Anderer es so wollte,, wenn er selbst, ein willenloses Geschöpf, allemal eines Stoßes von Außen dedarf, um in Thatigkcit gesetzt zu werden, und dann in der Richtung fo…
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S§A «uf seiner würdige Gegenstände leite. Weil aber, sobald die Vernunft, wir bei Kindern, noch nicht entwickelt i(V eine vernünftige, eigentliche Selbstthatigkeit nicht möglich . ist, sondern nur das Beginnen, oder «ine Form dcrseh» den, i…
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®7© . Selbsithatigkeit, fie raubte ihm, bei, meiner Meinung nach, aller Vorherbesiinimung, die man mir nicht mißverstehen muß, doch nicht das große, ihn erhebende Gefühl seiner Freiheit. Alles glaubt er selbst gerhan zu haben, was ein Höher…
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. . °7* , l Es ßefcaif erst keiner verkehrten Erziehung , um ihn baj« Z zu machen. Oder wollen wir der tauscndköpfigen Hydev i des Luxlts, der Dürftigkeit, des Egoismus, die oft jede Spur von Selbstständigkeit vcrwisthcn und die hohe Ab» ku…
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Diese vernünftige Freiheit, diese Selbstthatigkcit der Vernunft ist die Atmosphäre, 'in der es gedeihen kann. Es gicbt Eltern, und ich kenne selbst welche, die ihre Kinder bloß darum mißhandelten, weil sie nicht die Sklaven ihrer Unbesonnen…
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*7S sisches und moralisches Wohl sich nach eignem Willm zu äußern im Staude ist. Das Dewußtscyn andre gebieten und verbieten, bloß um beides zu thun, um ihre Autorität in ein helleres Licht zu setzen — spornt den schon vernünftigen Schüler,…
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*74 — und tvcr weiß nicht, was Gewöhnung vermag— so sind die nothwendigen Folgen entweder eine völlig sklavische, ohne allen Sclbsithatigkeitstricb vcgetircnde Maschine, schlimmer als ein Thier, oder Verstecktheit des Charakters, Hinterlist…
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-75 thätig zu scyn vermöge. Wenn dieser Abriß dazu dienen j sollte, die Aufmerksamkeit auf diesen, noch lange nicht ge- «rmg durchdachten Gegenstand zu leite»!, so ist sein Endzweck? erreicht. /- ' ■■ ra ’■ Der gekränkte fromme Mann und die…
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276 „Mir schadet nicht der Dornenstachel, mini „nur Dem allein, „dm Bosheit oder Trotz versthrt, „daß unbesonnen er ihn keck berührt. „Soll eine Blume dich beschämen? , „Willst du von ihr noch Lehren nehmen?" Beschämt, doch auch gestärkt, v…
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| «erden solle. Seit^ dieser Zeit trist man unter den Israelitm Viesen Namen sehr Häufig - . -"-i D. Fr. Woher kommt wohl die Benennung: Schulz statt Synagoge oder Tempel? Unbegreiflich ist diese seltsame Benennung bei dem er,- sien Blicke …
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-75 man in der Entfernung die Großen! nennt, - die in der Welt - und Littcrargeschichte glanzen; desto kleiner finden wir sie gewöhnlich. Schweigen ist besser als Reden; man muß aber erst gezeigt habm, daß man reden kann. Menschen, die, wen…