Mannheim
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  1. 1891-09-18 · Heft 38 (18.9.1891) · p. Seite 455

    …tete unser Kollege, „ich habe zwar tausend Gulden Gehalt, aber für fünfzehnhundert Gulden Mischpoche." 9 Asylrecht. Von Paul Heyse.') In eine Stadt des alten Griechenlands Kam ein verfehmter Mann mit Weib und Kind, Um schwere Blutschuld als ein Götte…

  2. 1891-09-18 · Heft 38 (18.9.1891) · p. Seite 456

    …ofes ist. Die eillfache Inschrift auf einer Marmortafel, die auf einem Stein von grauem Granit ruht, lautet: „Hier ruht Giacomo Meyerbeer, geb. am 5. September 1791, gest. am 2. Mai 1864." Ein ganz gleicher Denkstein erhebt sich auf dem gegenüberliegenden G…

  3. 1891-10-02 · Heft 40 (2.10.1891) · p. Seite 477

    …tisch ist: „Was verschläfst Du in Berlin die Zeit damit, den Soldaten Exerzieren zuzusehen, begieb Dich zu meinem Sohne David Fränkel nach Dessau, dort wird das wahre Talmudstudium Dir aufgehen, wenn Du selbst bei den vier Groschen, die Du wöchentlich d…

  4. 1891-10-02 · Heft 40 (2.10.1891) · p. Seite 478

    …l unterbrochenen Wanderschaft kam er am Freitag vor dem großen Sabbath des Jahres 1743 zurück nach Dessau, wo er von R. David Frankel mit aller Freundlichkeit empfangen wurde, ohne jedoch länger als über den Sabbath zu verbleiben. R. David erhielt noch …

  5. 1891-10-16 · Heft 42 (16.10.1891) · p. Seite 504

    504 Misceüen. * Alexander Weill veröffentlicht die nachfolgenden persönlichen Reminiscenzen an Giacomo Meyerbeer: „Meine Freundschaft mit Meherdeer, welche dreißig Jahre währte und von Tag zu Tag inniger wurde, (wie ich dies in „Bri…

  6. 1891-12-11 · Heft 50 (11.12.1891) · p. Seite 598

    …erschien von ihm die Aufsehen erregende Schrift: „lieber die bürgerliche Verfassung der Juden" (Berlin und Stettin, bei Friedrich Nicolai, 1781, in zwei Bänden), welche eine der witigsten Schutzschriften ist, welche je für Juden und Judenthum verfaßt wurden…

  7. 1892-01-01 · Editorial · p. [Seite]

    …9t. Gniufeld. . ..41 487 Dse Satire und die Stellung des Jndeitthums zit ihr. Bon S. Feßler. . . 42 496 Erinnerungen an Henriette Herz. Boit G. Jv.. . 44 522 Zur Geschichte der jüdischen 99telodten. Bott L. Kotz und M. Silberstein . 45 53l Aus 0. I. Halb…

  8. 1892-01-01 · Heft 1 (1.1.1892) · p. [Seite]

    …rscher auf den: Gebiete der Wissenschaft des Judenthms den Anspruch auf Anerkerumng hat. Es ist der Göttinger Professor Paul de Lagarde, der am 22. Dezember das Zeitliche gesegnet hat. Seines Antisemitismus, rmd speziell seiner unschönen Angriffe aus den …

  9. 1892-01-08 · Heft 2 (8.1.1892) · p. Seite 20

    …hes Verdienst verehrt hatte, so zeichnete ihn Alexander II. durch Zusendung eines überaus kostbaren Dicnnantringes aus. Friedrich Wilhelm IV. von Preußen, der König von Schweden, andere Fürsten ließen ihm die schmeichelhafteste Anerkennung, Kaiser Wilhelm I. e…

  10. 1892-01-29 · Heft 5 (29.1.1892) · p. [Seite]

    …r der großen Vorfahren Ew. Majestät hat weltgeschichtliche Aufgaben gelöst; so der Große Kurfürst, Friedrich der Große, Wilhelm I. Die schwierigste aller Aufgaben, die Befreiung des deutschen Volkes von seinen bösartigsten Feinden, anzustreben, hat …

  11. 1892-03-04 · Heft 10 (4.3.1892) · p. Seite 116

    … König: keine Spur von falscher Gefühlsduselei, Mondschein Romantik und Geistreichelei ü tu Rahel. Levin -Varnhagen und Henriette Herz! Zwei kerngesunde, offene, sich innigstliebenM Menschen schütteten ihr Herz vor einander aus und verschmähter jene kran…

  12. 1892-03-04 · Heft 10 (4.3.1892) · p. Seite 117

    …erregende Bekehrungen gab, so kann mau doch den jüdischen Ursprung dieser userlesenen Frauen nicht vergessen, wie z. B. Henriette Herz, die tan die deutsche Recamier nennt, Rahe! Varnhagen v. Ense, die ilf die Schriftsteller einen so großen Einfluß ausüb…

  13. 1892-03-11 · Heft 11 (11.3.1892) · p. Seite 130

    …m Mann 7 Kinder entsprungen waren, trennte sie sich doch von ihm, als der Don Inan Friedrich Schlegel sich ihr näherte. Henriette Herz war es, die die Vermittlerin machte. Der Schritt läßt sich wohl psychologisch erklären, aber keineswegs entschuldigen. …

  14. 1892-03-18 · Heft 12 (18.3.1892) · p. Seite 140

    …r dieses Briefes zu errathen; in dem jüdischen Lager Frankfurts wird man ihn wohl kaum suchen dürfen, aber sollte nicht Karl Gutzkow der Autor sein, mit dem Heine ja damals noch in freiiudschaftlichem Berkehr und Briefwechsel gestanden und dessen Meinu…

  15. 1892-04-01 · Heft 14 (1.4.1892) · p. Seite 158

    …nd der Gesittung. Ob der Antisemitismus zur Gesittung gehört, das bezweifle ich. (Unruhe rechts) Ich glaube, daß Kaiser Wilhelm I. das nicht gemeint hat. (Sehr wahr! links.) Ich halte es ferner mit dem andern deutschen Kais er gesegneten Angedenkens…

  16. 1892-05-06 · Heft 19 (6.5.1892) · p. Seite 4

    …schichte in Marburg Dr. Julius Wellhausen, hm den an ihn ergangenen Ruf nach Göttingen, an die Stelle des ver storbeuen Paul de Lagarde, abgelehnt. — Dem Baron v. Cohn ist vorn Gemeinderath in Dessau das Ehrenbürgerrecht der Stadt verliehen. Die entsprech…

  17. 1892-05-13 · Heft 20 (13.5.1892) · p. [Seite]

    …de des Berichterstatters über Te Thätigkeit der Gemeinde-Unterstützungskommissioll nahnr Bezug ans >e Worte des Kaisers Wilhelm I.: „dem Volke muß die Religion ermatten bleiben". Auch wurde irr der gedachten Rede mit Anerkennung ervorgehoben, daß de…

  18. 1892-05-20 · Heft 21 (20.5.1892) · p. Seite 252

    …e, welcher die Vornamen Jacob Meyer erhielt, die er selbst während seines späteren Aufenthaltes in Italien zu den Namen Giacomo Meyerbeer zusammenzog. Und: er war in demselben Jahre unter glücklichen Konstellationen geboren, in welchem Mozart sein junges, d…

  19. 1892-07-01 · Heft 27 (1.7.1892) · p. Seite 323

    …ischen den guten Menschen, die hier versammelt waren, gab es kein Ende. (Schluß folgt.» Fittrrarische MitlheUnngen. --- Paul Nathan: Der Prozeß von Tisz a - Eszlür. Ein antisemitisches Kulturbild. Berlin 3892. F. Fontane & Eomp. — Gerade zu rechter Ze…

  20. 1892-07-08 · Heft 28 (8.7.1892) · p. Seite 331

    …sucht erwartete. Während Friedrich Wilhelm 111. ihm diese Auszeichnung verweigerte, ward sie ihm von dessen Nachfolger, Friedrich Wilhelm IV., bereitwillig gewährt und rief in der Brust des sonst so schlichten Burg, nach dessen eigenem Geständuiß, „einen wahrh…