Mannheim
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180618721939
  1. 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 101 · Einige Ideen über Erziehung und öffentlichen Unterricht

    tot Sprachen hat nur durch ihren Einfluß auf die . geistige Bildung überhaupt, da sie uns mit den Ideen der gebildetesten Völker der Erde bekannt machen, einen gewissermaßen allgemeine« Nutzen ' - v " - ', . 2) auf das ästhetische Empfindun…

  2. 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 102 · Einige Ideen über Erziehung und öffentlichen Unterricht

    loa . Verhältnisse ju dem einzelnen Mitbürger. Dieß lchrr die allgemeine und die besondere, jedem Staate cigenthümlichr Rechtswissenschaft, b) seine Pflichten in Absicht auf die im Staate cingeführte positive Religion. Dazu gehött theils di…

  3. 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 103 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    Aus Briefe» an H. N.chmaks Mitarbeiter am philantropischcn Institut. (Beschluß.) Man hat einen großen Schritt in der Vervollkommnung der Pädagogik gethan, daß man Erziehung und Unterricht voneinander gettenntdenkt,und der Erzieh u n g mehr …

  4. 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 104 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    204 Tn allm Dingfid auf den Entschluß zu fepn, und nicht bloß zu scheinen.... Wir haben, wie Sic wisst», im philanthropischen Institut sogar gymnastische Leibesübungen Erziehend gestimmt, Erziehend gemacht, bloß durch den Namen, den wir ihn…

  5. 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 105 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    gegenwärtigen Einsicht, nach seinem vollen itzigen Vermögen — in jedem seiner Zöglinge zu vereinigen» oder vielmehr in jedem entfalten;» lassen und weise entfalten zu helfen Alle compatiblen Lebensvollkvm- ,Neuheiten in dem höchsten Grade w…

  6. 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 106 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    20$ einfchränkcn zu icntten tu die Vorstellung, daß sie aufgeklärt seycn, und liebenswürdig, und reich, und einst auch häuslich vorthcilhaft ctablirt. Vermöchte er ihnen auch alle Lixse Güter zu verschaffen: so wären sie za doch nur auf ein…

  7. 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 107 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    ■IO? I; j treues Gcdäcktniff: — ein leichtes Erinnerungsvermögen:— , «ine lebhafte, aber wohl diftiplinirte Einbildungskraft l ■ «in wacher (nicht träumender) Verstand: — eine an sich f haltende, nicht zufahrendeBcurtheilung, die... von kei…

  8. 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 108 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    10g recht kenne» zu kernen: — der noch -reiswürdigere Wetteifer: Wer von uns am meisten sich nähere dem Menschen, Der seiner Bestimmung am nächsten gekormnen ist, der am wenigsten Unterbrechungen gelitten hat an Klarheit in seinem Verstand«…

  9. 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 109 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    10iBit kann das messen? aber doch., ununterbrochener Le» bcnsftoh als selbst M a r m v n t e l.) — Die Deherwigkrit der Besinnung: gleich wieder cinzulcnken, sobald auch eine geringe Unrechte oder nur illegale Abweichung gemerkt wird vom be…

  10. 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 110 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    HO Leises Gehör und Gehorsam auf der Stelle i e d e m Rufe der Pflicht: — Ein eben so lciscs, eben so folgsames Vernehmen des inncrn Rufes an unser Ehrgefühl; so lautet fein Hall in der tiefen Tieft unftrcs Desonucnscyns: — Auf Deinen Kern:…

  11. 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 111 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    tu nimmer zu ändern hat: das Leben .. [Ie foncl» et 1« trösfonds ].. jedes Tages, jeder Stunde, jeder Sech s« relstunde, (Momente, die fürwahr nur Einmahl existiren, die nur Einmal verlebt werden können)— auf die gescheidtcste, das heißt do…

  12. 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 112 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    auch ungern) diese» Wunsch, dieses Verlangen, sobald irgend eine Pflicht cs gebeut; denn cs will nicht mir sich spielen lassen , sondern sich seiner eignen Vernunft wohl selber bedienen; seiner eignen Vernünftigkeit persönlich erfreuen: Ker…

  13. 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 113 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    gar keinen Anlaß mehr zum Verdruß! — Oft mit Erstaunen würden sic den Genius bemerkt haben in der Function seines behenden und festem richtigenAnffasscns (Apprehendircns) da, wo er nur einmal hörte; oft mit bewundernder Achtung in der ernst…

  14. 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 114 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    «4 was ganz abhangt von seinem Willen. In friedlichem Verhältnis' mit -A l l e m Wahren, mit A l l r m G u t c n, mit Allem Schönen, wird er doch in der Wahl seiner Geschäfte, seiner Studien, seiner Dücl>er, seiner Gedanken, (nach Möglichke…

  15. 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 115 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    gereckten Verhältnissen, kommt aus diesem Frieden, mißt sich nach diesem Frieden. Denn; Weisheit muß ihm Maaß und E title rachen, auf daß nicht blindlings seine Kräfte ringen. Selbst im Bewnßtscyn seiner persönlichen -Mangel und Fehler beha…

  16. 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 116 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    l/efirayante reaction qu’exerccnt l’unc sur l’aulre la mist're et la corruption!) Gewiß was sic ftyn soll in ihrer Tendenz, Das ist eine Schule, die hinsirebr nach diesem erhabenen Ziele: — daß in ihr das Wort: Schul-Gerecht! durchaus gleic…

  17. 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 117 · Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut

    H7 „Was diesen Hohen Zweck befördert, d a rf nicht nur,! «s muß als etwas Hohes nnd Großes angcpricsm. und empfohlen werde»»." „Auf Iths Darstellung der Pcsialozzischcn Lchrard und Anstalt, kann das Auge des Menschenfreundes mit ungetrübter…

  18. 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 118 · Über das Wesen, den Charakter und die Nothwendigkeit der Religion

    H8 Gesetz der Nächsienliebe. Aus diesem Fundamentale, das sie uns so nahe ans Herz legt, fließen alle die schönen, glückbefördernden Resultate, sowohl für die erhabenen als mildern Tugenden. Auf diesen Einen Punkt lassen sich alle die übrig…

  19. 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 119 · Über das Wesen, den Charakter und die Nothwendigkeit der Religion

    HA Halb dieß sich zu entziehen, bald jenes zu entbehren, und' oft seine geistigen und körperlichen Kräfte für das allgemeine Wohl zu gebrauchen. Bald siehet er es deutlich und unverkennbar ein, wie dieß Entbehren, dieß Entziehen, dieser Kra…

  20. 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 120 · Über das Wesen, den Charakter und die Nothwendigkeit der Religion

    120 weil dieses Sittengcsetz jederzeit die Oberhand behalt; alle übrigen Naturkrafte verlieren ihre Gewalt und unterliegen der hohem Macht der vernünftigen Gesetzgebung. Das Dervußtseyn der moralischen Natur wird im -Widerstande, im Kampfe …