Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 2 H. (8.1806)
- Article
- Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 110 (sequence 9)
- Language
- German
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HO Leises Gehör und Gehorsam auf der Stelle i e d e m Rufe der Pflicht: — Ein eben so lciscs, eben so folgsames Vernehmen des inncrn Rufes an unser Ehrgefühl; so lautet fein Hall in der tiefen Tieft unftrcs Desonucnscyns: — Auf Deinen Kern: auf Dein Denken und Arbeiten wird in dem vernünftigen Wcltplan gerechnet: dein Traumen und Faseln ist nur Schaalc:" — Das Fcinsie.von dem Vernünftigen in der Ausbildung des inncrn Lebens: „Poesie ohne Pfaffcnthum! Wohlhabenheit ohne Unrecht! Wohlbefinden ohne Dummheit!"- Alles das sind lauter Iminergültige Angewöhnungen. Das kann alles beim Erziehenden Unterricht ins Auge gefaßt, begünstigt, und erzielt werden — und da werden die Zöglinge einer solchen Erziehenden Schule auch gewiß Wohl fahren. Gewiß! Denn die gynmastisichen E cmüthsübung e n, wozu so l ch e Z w e ck e Anlaß und Antrieb und Mittel geben, führen den Geist des Zöglings auf dem kürzesten Wege gerade nach dem höchsten Ziel der Seele, nach dem höchsten Ziel der Pcrfectibilitat, das ihm erreichbar'ist hienieden — oder; Was kann das einzig vcrnunftmaßige I d e a l fü r M e n sch e n mehr bedeuten als: — die Lcbenshöhe der ungehinderten, nach Möglichkeit durchgängig wachen und nach Möglichkeit durchgängig beschleunigten D e r v o l l k s mA- «ung in der Erhöhung des Menschenlebens?— Da ist ja eben Das schon ein Immer Gültiges Lehen! eine Richtung, die der Geist im Mensche» i. - NiN1"