Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 2 H. (8.1806)
- Article
- Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 106 (sequence 5)
- Language
- German
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20$ einfchränkcn zu icntten tu die Vorstellung, daß sie aufgeklärt seycn, und liebenswürdig, und reich, und einst auch häuslich vorthcilhaft ctablirt. Vermöchte er ihnen auch alle Lixse Güter zu verschaffen: so wären sie za doch nur auf eine Zeit; der angenehmste und solideste Etand kann doch meistens nur eine Sache seyn von 60 Jahren. Das ist zu wenig für sein Herz. Es will sie froh, ihres Lebens froh wissen nicht bloß in Hinsicht auf die Zeit, nicht bloß in Hinsicht auf die Unbeständigkeit der menschlichen Dinge; froh in sich selber, und nicht nur durch die Umstande, womit sie umgeben seyn mögen;"froh bei ihrem Sterben; froh für die Ewigkeit: Dicses-Ziel allein kann seinem Herzen genügen; nur diese Aussicht vermag mit voller Genüge zu füllen das Maaß seines Verlangens. .-Austrahme des Ideals der rechten, der einzig rechten Beschaffenheit des Menschenlebens in die Gesinnung: — . Vorstellungen, die man denken kann mit Dcstandigktit, Gesinnungen, die immer ihren Werth behalten; eine solche Züchtung unserer Thatigkeit, die wir nimmermehr «mzulenkm brauchen:— Körperkraft, und Gewandtheit, und Grazien: Anmuth, jedes vernünftigen Bemühens Dlüthe; Reinlichkeit : Der Engländer curiousnefs! exquisitnefs! ac.curacy! fineiiefs! fitnefs! cleannefs! pnrenefs! neatnefs! — Das rechte Dechaltniß unter den Kräften der Seele; die möglichvollkommene Genauigkeit in ihren Wirkungen; — Alle mögliche Achtsinnkeit auf Das, was wir so eben Vorhaben, womit wir uns-itzt beschäftigen: -- ein tre«s