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Sulamith · 1806-01-01 · 1. Bd 2 H. (8.1806) · p. Seite 113

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Journal
Sulamith
Volume
Erster Jahrgang 1806-1807
Issue
1. Bd 2 H. (8.1806)
Article
Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut
Date
1806-01-01
Page
Seite 113 (sequence 12)
Language
German
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gar keinen Anlaß mehr zum Verdruß! — Oft mit Erstaunen würden sic den Genius bemerkt haben in der Function seines behenden und festem richtigenAnffasscns (Apprehendircns) da, wo er nur einmal hörte; oft mit bewundernder Achtung in der ernsten anhaltenden Anstrmgrmg des gewonnenen freien Gemüths aus Interesse für das Höchste: aus Interesse für möglich-vollständige Einsicht; ans Interesse für dm einzig-rechten Bescheid; aus Interesse für die Maxime: sich feiner eigenen Vernunft zu bedienen; aus Interesse für die Würde der Gesinnung : Et-- was zu leisten, das durchaus gelten muß auf iinmer; aus seinem eigenen Wohlgefallen an dieser sclbsibesiimmten Thatigkeit und Anwendung der ganzen Kraft jttj zweckmäßiger Wirksamkeit im klaren tiefwachendcn Selbst'-' Lewüßtfcyn. — ' ■ : , ■ . So deutlich denkt sich.das Kind freilich seine cigenm Operationen noch nicht; aber es sind doch Facta! und einst darauf aufmerksam gemacht, muß sein Gemuth sich freuen über den frühen ewig - wachsende» Gewinn. In Summis summa voliiptas! _ ‘ 5 - * Einen Blick nur noch in die ferne schöne Aussicht; mit der ätherischen Morgentinte, wie sie mir erscheint, vermass ich nicht sic zu bcleuchtcn: Dem nach solcher Methode entfalteten, leise, freundlich entfalteten G e ifk im Menschen kann endlich Nichts Absurdes mehr: Gereimt erscheinen^ Nichts Schlechtes Genüge rhun,'Nichts Häßliches 'wohl gefallen. Ihm ist Alle Ungereimtheit widerlich, AlleZn'coN- . segnen; zerreißend, Alle Ungerechtigkeit odiös ... Nvtchr wendig! Wahr; Gut und (wo sichs gebührt, auch) Schön muß Alles fiyn, was ftin Wille erschafi, uÄ ■ «aS

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