Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 2 H. (8.1806)
- Article
- Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 115 (sequence 14)
- Language
- German
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gereckten Verhältnissen, kommt aus diesem Frieden, mißt sich nach diesem Frieden. Denn; Weisheit muß ihm Maaß und E title rachen, auf daß nicht blindlings seine Kräfte ringen. Selbst im Bewnßtscyn seiner persönlichen -Mangel und Fehler behalt e r diesen Frieden in seiner^ Trust: . Vollendung strablt, die kein Gcdank' ermißt, erst durch des Irrsals Nächte diesem Wesen; Das Sich zu schlaffen nur geschaffen ist. Eine solche Aussicht und die Tendenz, sie zu rcalisircn, kann nur denen mißfällig seyn, die das Unsaubere^ v o r; i c h e n dem Reinen, das Trübe dem Gelautertem - die Cchaale dem Kern, den Buchstaben dem Geiste, daS' Haften an Glaubens- Angewohnheit dem Haften am rcn: Deren gicbt cs, leider, noch! dafür sind sie ab«!' auch Sonderlinge und Separatisten ihrer eigenen Gattung. Achtzig glückliche Kinder genossen dieses Winrcrhalb^ jahr hindurch, den wohlthatigen,;ur-Selbsigcfchäftigkcit^ zum Denken nnd Arbeiten gewöhnenden^ Erziehenden^ Unterricht, und'unter dieftm sind 2; von dem Edelsinn'der-- Vorgesetzten dieser Schule der verderbenden Atmüth entrissene'^ Seelen. Diese wackcrn Männer haben aufrichtig^ bedach > und erwogen, was no6> lange nicht überall aufrichtig ge^ «mg bedacht und erwogen wird: die Pflicht der begätet«- tcn Edeln, nicht mit Palliativewi sondem wir E r n st zu begcgiim bm: Einfluß'' der - graßlichen Reaktion, welche wechselseitig -Nus einander^ ausüben das Elend d-eS Darbr ns und dir Zer« rüttung der Sittens^otruü'siLikuno^l« l’ef-