Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 1. Bd 2 H. (8.1806)
- Article
- Aus Briefen an H. N.., ehmals Mitarbeiter am philantropischen Institut
- Date
- 1806-01-01
- Page
- Seite 111 (sequence 10)
- Language
- German
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tu nimmer zu ändern hat: das Leben .. [Ie foncl» et 1« trösfonds ].. jedes Tages, jeder Stunde, jeder Sech s« relstunde, (Momente, die fürwahr nur Einmahl existiren, die nur Einmal verlebt werden können)— auf die gescheidtcste, das heißt doch wohl auf eine Jmmergültige Weise zu verleben! Dem ticftrwachtcn Sclbsibcwußtseyn widert (röpngve) das Traumen und Faseln, als Spiel der Fantasie mit dem Menschen. Es geht auf das Bindende in dem Bündigen, auf den Kern aller Realität, auf das Jmmergültige Alles Soliden, aufdas Haften am Wahren mehr alsaufdas Haften an Glaubensangcwvhnheit ..(und dieses Resultat gehört, nach meinem Erachten, zu den bedeutendsten aus einer solchen erziehenden Unterrichtsmethode; denn, cs scheidet genau Qn-ceisemciit ] das Rechte vom Unrechten ).. Daher sucht das tief erwachte Etlbstbewußtscyn Erhöhendes Wohlbefinden, und weicher aus Aller unnöthigen Noch, und scheuet doch nicht flüchtig-unangenehme Vorstellungen und Empfindungen, wenn diese nur allein und sicher angenehmbleibende Vorstellungen und Empfindungen bedinge« und bemöglichen. Daher erweiset es volle Gerechtigkeit dem' Verlange» nach einem Zustande , worin inan friedlich, mit Ruhe von innen und von aussen, Genüge thun kann Alle« seinen vernünftigen Bedürfnissen; ein Wunsch, den die Natur selber in unser Her; gepflanzt hak, und der zur genauen, zur strenge-genauen Erfüllung Aller unserer Pflichten nns..szwar nickst antreibt aber doch..] dispon irt. Das ist dem tief erwachten Sclbsibcwußtseyn klar und dringend, und daher subordinirt es in der Gesinnung (wenn I s auch