Mannheim
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187419241975
  1. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 30

    — :10 — das׳, er ihnen reiche non dein seltenen Lüste. Endlich, da die Er Wartung auf's Höchste gespannt war, lieg sich der weise Mann erbitten miö nahm ein Küchlein aus den galten seines Gewandes und begann ,׳gl lesen:!׳TS מי האיעז ד,הפין …

  2. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 31

    31 Todes. Durch des Menschen eigene Schuld komint der Fluch iu's Leben. In dieser Welt, iu der so oft Tand uud Flitter, äußerer Glanz und innere Nichtigkeit das Scepter führen, gabst du allgütiger Gott uns deine Wahrheit zum Halt und zur St…

  3. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 32

    32 und zur Umkehr aufzusordcrn, wenn wir im Gewühl des Lebens, in d in Wirrsal der Sünde uns verloren haben. Dieser Sabbath ׳.vird seit alter Zeit in Israels Gotteshäusern als der Borbote jener heiligen ernsten Tage gefeiert, die von Gott u…

  4. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 33

    V. Die Entn״ckeln«g innrrlfnlb der ReliAio». Predigt am Sabbath ואתחנן. ^Daran sollt ihr nicht mehren und nicht mindern " (V. Buch Mos. 4,2.) M. A.! Wenn Alles auf Erden dem Wandel unterlegen ist, wenn das ganze Dasein einem Strom vergleich…

  5. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 34

    34 bei weitem nicht so schön und anmuthig, als die kindlichen; dennoch ist die Frucht der Zweck der Blüthe, und die männliche Reise eine bei weitem höhere Stufe als das kindliche Knospen. Wirkt nicht selbst unsere Stimmung, unsere Lebenserf…

  6. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 35

    — 35 dieser Strom nicht auch sie umspült und Manches hinweggeschwemmt, das den Vorfahren heilig war? Der deschränkten Anschauung früherer Zeilen galt schon einer, der einen kurzen Rock trug, für abtrünnig; unsere Orthodoxen von heute kleide…

  7. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 36

    36 wichtigen, sondern sie olle in gleicher Weise mit gleicher Treue befolgen. Wir lönnen freilich nicht leugnen, da׳? zur Entfaltung des sittlichen Lebens, zur Errichtung des Reiches Gottes das Gebot, die Eltern zu ehren, weit notbwendiger …

  8. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 37

    37 heule Acker erwirbt in diesem Lande, ist nicht gehalten, sich nach diesen Gesetzen zu richten. So sind die Gebote vermindert worden, ohne das; das Jud.nthum aufgehvrt hätte, st ine Genossen sittlich und religiös zu erziehen. Und Jederman…

  9. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 38

    38 Volk hätte c־? sein muffen; aber er wollte sagen: es muß zu allen Zeiten eine allgemein gültige Ordnung, eine anerkannte?•'utoiität geben, der der Einzelne sich unterordnet, An dieser allgemeinen Ordnung soll der Einzelne nicht willkürli…

  10. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 39

    wohl zürnen, aber nur einen Augenblick, denn die Liebe mit ihrer Allgewalt lägt sich nicht hemmen und wird wieder herworquellen wie ein sprudelnder Bach, zum Strome wachsend. Diese Liebe ist unverwüstlich, Berge können weichen, Hügel können…

  11. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 40

    tzSracl sagen? Daß es einst erlöst werden würde. Woraus aber soll sich diese Hoffnung gründen? Dies ist die große Frage, welche Israel so lange und so oft beschäftigt hat dies die Frage der Menschheit, welche Israels Geschick mit Aufmerksam…

  12. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 41

    Öft nicht die Religionsidee, welche uns einigt, ein Verdienst unserer Väter, ist nicht die Hingebung mit der wir ihr dienen, ein Verdienst unserer Väter? Haben wir nicht unseren Müttern zu danken die Sittenreinheit der Sarah, die Entschloss…

  13. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 42

    — 42 V können nur bei schweren Stürmen in der Erde wanken, doch sic können wanken; so können auch die nationalen Eigenthümlichkcitcn ins Wanken kommen, sic können sogar zerbröckeln, Aber Eines gilt in allen Ländern, Eines gedeiht in allen Z…

  14. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 43

    — 4H -י* sagt, ״beten und streben für das Wohl des Staates, dessen Bürger wir sind." Die Liebe wird die Waffen nnserer Gegner endlich doch in Stützen für uns, und des Haffes Gluth in Liebeswärme wandeln. Denn die Liebe ist es, die aufrichti…

  15. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 44

    nicht selten, als ob alle Fugen auseinandergerissen würden nnd selten nur legt sich der beglückende Friede, die ansgeregte Empfindung süuftigcnd und glättend aus ihre Seele. Und noch in einem andern Sinne ist die große Seele dem Weltmeer ve…

  16. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 45

    !5 aber auch wer so Herrliche׳:׳ nnb fast Ubbermeuschliches erreicht hat, will den Erfolg nicht preisgeben, den die Liebe bietet, und das zärtliche Wort der (Katrin, der Kinder herziger Znrns dünken ihm köstlicher, denn der brausende Beifal…

  17. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 46

    — 46 — אין הקב יה ניתן גדולה לאדם צד שבדק אותו בדבר קטן ״Gott verleibt keinem Größe, es sei denn, daß er ihn vorher im Kleinen erprobt habe." So entfaltet sich der Genius in immer wachsendem Ringen, rastlos steckt er stets weiter das Ziel u…

  18. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 47

    47 Hallen mit aller Bildung seiner Zeit war erfüllt worden, fügte sich, in hingebender Treue zu seinem Weibe, dem schlichten und kargem Berufe der Hirten Aber der Löwe kann das Joch nicht auf die Dauer ertragen, unter welches der Stier sich…

  19. 1892-01-01 · 1892 · p. Seite 48

    — 4 s — Hieraus voll zieht sich das Schicksal au Pharao und Aegypten, die Israeliten u׳erdeu befreit, uud wieder steht Moseh am Horeb, aber uicht allein, ein ganzes Volk umringt ihn, sechshunderttausend streitsühige Männer horchen ans sein …

  20. 1893-01-01 · Editorial · p. [Seite 5]

    Israelitisches resigt^WaßaM. Komiletische Zeitschrift in Verbindung mit namhaften Predigern herausgegeben von Dr. M. Rahmer, Rabbiner der Synagogen-Geineinde zu Magdeburg. SehnLer Jahrgang. mz. gafuaCrefcm. -- Wsgdrvurii. Expedition der ״Is…