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117 oufbürdet. Daß man dem Juden, dem die Mitmenschen das Theuerste, das wichtigste wie das gewöhnlichste Menschenrecht M rauben sich niemals gescheut, dessen Gut und Eigenthum sie allzuoft vogelfrei erklärt, daß man ihn, der auf das engste…
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118 ihrem Gotte!״ Und nur, als sie sich der Bitte der entschlossene Nitth nicht mehr erwehren konnte, dann erst gab Naemi nach. ותרא כי מתאמצת היא ללכת אתה ותחדל ידבר אליה (Ruth, 1. 18). So handelte die Jüdin. — Und doch waren es ihre eigen…
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— 119 — unverdienter Weise die günstige Meinung der Nebenmenschen sich erschleichen. Wer immer durch blendende äußere Erscheinung, durch Wort und Geberde, durch Haltung und Waltung das Urtheil der Welt zu bestechen und sie zu hintergehen su…
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120 ein unehrliches Vorgehen, welches blos in Worten besteht, größeres Unheil anrichten als durch unredliches Handeln." גדול אונאת דברים מאונאת ממון (Baba Meziah 58b). נזילה ״ גנבהDiebstahl, Raub," mit solchen Benennungen brandmarken sie oh…
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121 Verstorbenen geeifert, geglüht und zahllose Opfer gebracht. Wenn man geringschätzt, was sie um den Preis ihres ganzen Lebensglückes errungen? Gibt es wohl einen verpönteren Raub, als Einem alle Verdienste der gesammten Lebensthätigfeit …
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Aber verwerflicher noch als die Rücksichtslosigkeit, welche dem Dürftigen die Mittel zur Fristung seiner leiblichen Existenz vorenthält, ist die Unbedachtsamkeit, welche den Wissensanueu Kindern die nöthigen Mittel zur Entwicklung ihres Gei…
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123 sie werden nicht den Vorwurf, aufwiegen können, den einst das Kind den Ellern zu machen berechtigt ist: Warum habt ihr mich nicht frühzeitig mit all den geistigen Mitteln ausgerüstet, deren ein wackerer Mensch auf Erden bedarf, um als M…
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124 gen! und daß auch: כל ראיהם יכירום כי הם זרע ברך ד,״ (Jes. 61, 9). ״Alle, die auf sie schauen in ihnen erkennen und anerkennen einen Stamm, den Gott gesegnet!" Amen. XV. Am )weiten Tage Schabuoth. Ab,'chiedsrede von Rabbiner Dr. Lewin a…
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125 I. I. A. V.! Warum wollen wir weitergehen? Warum halten wir nicht fest d?u Strom als des Lebens Bild und verweilen dabei? Weil, trotz aller Wahrheit, die darin sich bürgt, auch unrichtige Vorstellungen damit gewecket werden. Unbewußt un…
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126 nv M f! t 4 N'■ ft *IH hier fehlet es. Der Quell ist's, der emporsendet des Stromes Gewässer unaufhörlich, ohne Rall, aber auch ohne Uebereilung. Nicht in Gegensätzen bewegt sich sein Wirken, sondern im Gleichmaße. Und nicht ein äußerer…
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…em Habakuk sein Gebet beginnet ״ ה׳ שמעתי שמעך יראתיEwiger, ich habe deinen Ruf vernommen, ich fürchte" — denn nach des Jeremia Vorbild war ich mir bewußt, meiner Jugend, war mir kund, wie gering meine Kraft und ich zitterte ״ על שג יונותwegen der…
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128 zu seinem Erkunden, zu seinem Bethätigen. Gotteshaus und Schule, sie erstrebten in den durch die Verhältnisse enggesteckten Grenzen immer weiter, immer tiefer zu breiten die Wurzeln der Gotteserkenntniß, der Kunde der Gotteslehre. Und i…
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XVI. Predigt am Weujahrsabend. M. A.! Anders als die Völker der Erde feiert Jsrae den Beginn eines, neuen Jahres; nicht in wildem Rausch, nicht im Taumel der Lust nach der Sitte der Nationen, unter denen wir weilen, sondern in ernster Samml…
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— 130 — der Jahre, welche die Zeit auf ihn wälzt; er vergeht nicht unter dieser Last, sondern unversehens schleudert er sie von sich: riesenmächtig ergreift und zerreißt er unser Herz; wie ein Feind der auf der Lauer liegt, überfällt er uns…
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131 D0r die Söele treten, mahnend, daß er zu Tand und nichtigem Schein das kostbarste Gut verwendet habe, der rette sich vor dieser Anklage in dieses Gotteshaus, der wappne sich mit dem festen Entschluß: die Jahre, die ihm noch von Gott Ges…
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132 seine Ehre verletzt, seinen guten Namen gekränkt haben, rvarum sollte er dies Gebet nicht leicht und glatt aussprechen und warum sollte der Herr ihn: seinen Wunsch nicht gewähren und dem vergeben, der selbst vergiebt! Und wiederum tritt…
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133 ~י » dem Schwachen, mit seinem Gute dem Armen aufhilft, der darf zuversichtlich hoffen, daß sein Verlangen gewährt wird, zu dem spricht der Herr: Du erfüllst mein Gebot, so erfülle ich auch dein Gebet. Leicht und frei offenbart er sein …
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« — 184 — setzte; 0 thue uns nicht nach unfern Sünden und vergib uns nicht nach unfern Vergehen; du kennst unfern Trieb, gedenke, daß wir Staub sind. Feste uns im Glauben an deine Vater- Huld und wo das Uebermaß des Jammers den Zweifel und …
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den Worten wird die überströmende Muttersreude geschildert, welche das Gemüth der Sarah beseligte. Schon die alten Lehrer haben es herausgefunden, daß dieses späte Glück ein Symbol sei und zu dem Worte: ״ וה' פקד את שרהund Gott begnadete di…
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136 verhieß ihm, auch über Jsmael zu wachen. Das Glück der Menschen hat einen nicht geringen Feind an dem Wechsel, dem allgemeinen Gesetz dieser vergänglichen Welt, einen größern an dem Uebermuth, dieser Giftpflanze, die fast nur auf dem üp…