Mannheim
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187419241975
  1. 1874-11-01 · 2 (11.1874) · p. Seite 56

    56 aus der Schrift von seinem Hinscheiden verlesen wird, da sind sie lustig und guterDinge und feiern8imeüatü1K0ra die״Freude derLehre"; ein wunderliches Volk, wenn man sich darüber wundern will, daß Israel Ernst macht mit der Lehre von der…

  2. 1874-11-01 · 2 (11.1874) · p. Seite 57

    57 ״Nimmer gleicht der stumme Gehorsam dieser Sonnen und Sterne der freien Gabe des Menschen, darum heißt es האזינו השמים ״ ואדברהHorchet ihr Himmel, wenn der Sterbliche redet." Nicht zu einem: Alles ist eitel!, einem Worte, das grausamer k…

  3. 1874-11-01 · 2 (11.1874) · p. Seite 58

    V. Rede, gehalten Sei der Hinweihung der neuen israelitischen Klementarschuke in Köln, den 12. Hctoöer 1874, von Dr. I. Schwär z. Rabbiner. Im Namen des allgütigen und allmächtigen Weltbaumeisters, der als erstes Schöpfungswort sprach: es w…

  4. 1874-11-01 · 2 (11.1874) · p. Seite 59

    59 nicht darum geschieht sie, weil ohne sie, das neuerrichtete Haus im Dienste des Materiellen steht und wir dieses vergeistigen müssen, sondern darum, weil das religiöse Element seinen wahren Werth erst erhält, so wir uns dessen als denken…

  5. 1874-11-01 · 2 (11.1874) · p. Seite 60

    60 gesegneten Namen erworben haben. Der Talmud, der den Grundsatz aufstellt, ״ein Schulhaus habe größere Heiligkeit, als ein Gotteshaus," erzählt, daß einst Rabbi Juda der Fürst wohlwollende Männer, unter welchen der bewährte Schul- und Kin…

  6. 1874-11-01 · 2 (11.1874) · p. Seite 61

    61 für alle Eindrücke so empfängliche Ihnen anvertraute Herz und den so bildsamen Geist der Jugend für das Gute, Schöne und Wahre zu erwärmen und zu erleuchten. Groß ist der Lohn der Ihrer harret. Der Herr — so interpretireit die Lehrer des…

  7. 1874-11-01 · 2 (11.1874) · p. Seite 62

    «2 die Predigten tragen eine sozusagen lokale Färbung. Der Sachkundige fühlt, auch ohne specielle Bekanntschaft mit dem Publikum des Herrn Dr. Landsberger, daß dieser jenes kennt, daß er, ungeachtet der ihm entgegenstehenden Schwierigkeit, …

  8. 1874-11-01 · 2 (11.1874) · p. Seite 63

    03 Herrn." Unsre alten Weisen, die doch leidlich bibelfest waren, haden verboten, Sprüche aus dem Kopfe zu ciliren! T. (Eigenthümlich ist auch die Aehnlichkeit mancher Predigt mit Philippson'schen; einmal (S. 151) gesteht's der Verfasser ei…

  9. 1874-11-01 · 2 (11.1874) · p. Seite 64

    64 " . die Dir die Mutter war in mehr als mütterlicher Liebe. Was sie an Dir gethan, ein Gott nur kann's, kein Mensch bezahlen. . . . Aus solchen Händen, theurer Freund, empfangest Du Dein Weib, so nimm es hin, und mög' die Liebe nie, der G…

  10. 1874-11-01 · 2 (11.1874) · p. [Seite]

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  11. 1874-11-01 · 2 (11.1874) · p. [Seite]

    …feld. S. 33. II. Dete und bereue. Predigt am Vorabende des Versöhnungstages 5635, gehalten in München von Rabbiner Di׳. Adolf Schwarz. S. 42. III. Schlußworte zu Neilah^ gesprochen in München 5625 von Rabbiner D1-. A. Schwarz. S. 48. IV. Mosel) und Salo…

  12. 1874-12-01 · 3 (12.1874) · p. [Seite]

    Preis des Jahrgangs von 12 Heften 6 Mark. (4 fl.) in Verbindung mit gleichgesinnten Collegen herausgegeben Dr. M. Rahmer, Rabbiner der Syuagogen-Gemeinde;u Magdeburg. Leipzig. Verlag von Robert Friese. 1874. Druck von C. Scharnke iu Darby. …

  13. 1874-12-01 · 3 (12.1874) · p. [Seite]

    I. Kuye Betrachtungen zu den Wochenabschnitten. Von Rabbiner Dr. Treuenfels in Stettin. Vorbemerkung. Je mehr seit Jahrzehnten die Predigt, der gottesdienstliche Vortrag aus einer bloßen Zugabe, einer Conzession, einem Hors d’oeuvre, zu ein…

  14. 1874-12-01 · 3 (12.1874) · p. Seite 66

    66 als schön und gediegen anerkannt. Bon einzeln erschienenen Betrachtungen seien hier nur die ״Schrifterklärungen" von L. Stein (in dessen ״Volkslehrer") ermähnt, voll bcncit einige geradezu als mustergültig bezeichnet werden können. — Es …

  15. 1874-12-01 · 3 (12.1874) · p. Seite 67

    67 und weiter bis zum gänzlichen Versinken in Lasterhaftigkeit, bis die Menschheit reif geworden zur Vernichtung. Ist diese Geschichte der ersteil Menschen nicht die Geschichte aller ihrer Nachkommen, die ihre Reinheit immer wieder verliere…

  16. 1874-12-01 · 3 (12.1874) · p. Seite 68

    68 Geschlechts: ״nun thut, was euch beliebt," sondern es heißt: ״Er segnete Noah und seine Söhne, die neue, verjüngte Menschheit und — gab ihr Gesetze!" שבע מצות בני נה, die sieben Gesetze der Kinder Noahs, der Gesammtmenschheit: Das Verbot…

  17. 1874-12-01 · 3 (12.1874) · p. Seite 69

    II. Recht glauben. Wredigt am Saööath Mach 5635. Von vr. A. Stein, Rabbiner und Prediger der Meisel-Synagoge in Prag. ״In einer kleineil Erregung verließ ich dich, aber mit großem Erbarmen werde ich dich versammeln. In Fluth- Wuth verbarg i…

  18. 1874-12-01 · 3 (12.1874) · p. Seite 70

    70 Zur Aufrichtung dieses Glaubens hat der Prophet nur Eins, den Hinweis auf Gott. Gott mit seiner ewigen Liebe und Barm- Herzigkeit, Gott mit feiner Treue in Erfüllung einer gegebenen Berheißung, Gott, der wohl zeitweilig Leiden schickt, a…

  19. 1874-12-01 · 3 (12.1874) · p. Seite 71

    11 selbst die Wissenden in der Synagoge nicht mitbeten konnten, weil ein Gebetbuch, damals nur ein geschriebenes, eine so große Seltenheit war, daß unter Tausenden kann: Einer eins hatte; daß endlich vor der schriftlichen Abfassung des Talm…

  20. 1874-12-01 · 3 (12.1874) · p. Seite 72

    72 sich selbst im Widerspruche sein würde, wenn man es leugnen wollte. Glauben ist also ein Wissen durch Erfahrung von außen her und zugleich durch Uebereinstimmnng von innen heraus. Eine Erfahrung von außen her ist bald gemacht, aber die U…