Mannheim
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187419241975
  1. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 193

    198 mß und Geistessreiheir, Gottesfurcht und Gottesdienst, Ehrfurcht und Schonung, Keufchheit und Redlichkeit, Wahrheit und Liebe lehrtest Du Deine lauschenden Schüler und gabst ihnen Weisung zur friedlichen Verbiudung brüderlichen Lebens. …

  2. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 194

    194 zur Aue, die Steppe zürn Fruchtgarten wandelt, den Cedern ihre Stärke gibt, den Palmen ihren schlanken Wuchs, der durch aller Wesen Inneres fließt, er strömt den Menschen nur in breiteren Ufern und in tieferem Bette. Wohl dem, der die F…

  3. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 195

    103 lüfte, Begierden, und dies sind Acte des Gemüthes, des Willens. Die Religion tritt hier zum Herzen, gebietet den Gefühlen Halt und zieht einen Bannkreis um die Wünsche. Nehmen wir nun das erste und letzte Wort zusammen, so finden wir in…

  4. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 196

    196 dankt. Gibt's eine bessere Schule, eine bessere Vorbereitung, um auch den himmlischen Vater zu ehren, ihn als Schöpfer anzuerkennen, seinen Sabbath zu halten, seinen heiligen Namen vom Truge fernzuhalten, nur ihn allein zu lieben und zu…

  5. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 197

    … und wirft ihn ins Gefängniß, der neidische Saul verfolgt David, der lüsterne David ersehnt Uriah's Tod, der ehrgeizige Joab und Abner besudeln sich mit Blut. M. Theuren! So ist der Verbrechen Kette. Der Boden der Sittlichkeit ist das ׳לא תחמד …

  6. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 198

    VI. Predigt zur Todtenfeier am zweiten Hage des Schaöuoty-Aestes. Von Rabbiner Dr. Rah m e r in Magdeburg. ״Auch wenn ich walle durchs Todesschattenthal, furcht' ich nichts Böses, denn D u bist mit mir, Dein Stab und Deine Stütze sie tröste…

  7. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 199

    199 Gesetzesoffenbarung, und angemessen dieser Stunde der Todtenseier. Wir folgen dem Ausspruche des Psalmisten: אחת דבר אלקים ׳ שתים ״ זו שמעתיEines hat Gott gesprochen, ein Doppeltes habe ich daraus entnommen!" (Ps. 62,12.) Das E ine, das…

  8. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 200

    200 war das Gewissen, da man es als schönste Pflicht der Pietät erklärte, die Eltern nicht aus Altersschwäche sterben zu lassen, fonbern ihnen lieber vorher durch Killdeshand den Todesstoß zu geben? Und als u!an in Ehen zwischen leiblichen …

  9. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 201

    201 vor ihr? wie steht er zu ihr? ״Ich fürchte nichts, sagt er, ich hoffe auch nichts; eine jede gute Thal trägt ihren Lohn in sich, in dem Bewußtsein, das Gute gethan zu haben, eben!o wie die Strafe der bösen Dhat in der sie beglei enden G…

  10. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. Seite 202

    202 für das ewige Leben und für die jenseitige Belohnung." Ja, wer von der zur Sittlichkeit angelegten Natur des Menschen überzeugt ist, wer davon durchdrungen ist, daß die Religion den Menschen vor Allem zur höchsten Tugendhaftigkeit erzie…

  11. 1875-04-01 · 7-8 (4.1875) · p. [Seite]

    Inhalt des fteöenlen und achte» Keftes I Der Auszug aus MizraM. Am ersten Tage Peßach 5597. Aus dem lit. Nachlaß des Rabbiners vr. M ichael Sachs s. A. S. 159. II. Predigt am;weiten Peßachtage. Von Dr. Klemperer, Rabbiner in Landsberg a. d.…

  12. 1875-06-01 · 9-10 (6.1875) Juni-Juli · p. [Seite]

    Heft) Preis des Jahrgangs bei allen Buchhandlungen 7 Mark. (4 fl.) [911.10. in Verbindung mit gleichgesinnten Collegen Dr. M. Rahmer, Rabbiner der Synagogen-Gemeinde ju Magdeburg. Druck von C. Scharnke in Darby. Man abonnirt bei den Poftans…

  13. 1875-06-01 · 9-10 (6.1875) Juni-Juli · p. [Seite]

    יי F. Moje und Zipporah. predigt am Saööaty Jethro v0FF Rabbiner Dr. Rippner in Glogau. A!. A.! Je weiter das Meer sich ausdehnt, desto heftiger wird es vom Sturme bewegt; deni engen Teiche mag es beschieden sein, Monde hindurch dieselbe sp…

  14. 1875-06-01 · 9-10 (6.1875) Juni-Juli · p. Seite 204

    204 der gottbegnadete Mann nimmer Halt vor״ großen Aufgaben aus peinlicher Sorge um sein Wohlergehen, er fürchtet nicht die wachsende Unruhe, den gesteigerten Kampf; wie das Meer, von unersättlichem Hunger getrieben, die Küste an sich reißt…

  15. 1875-06-01 · 9-10 (6.1875) Juni-Juli · p. Seite 205

    265 Nächstenliebe nun doch zuvörderst den Nächsten im eigentlichen Sinne des Wortes zu Gute kommen müsse, daß es keinen Sinn hat, sich der Welt zu widmen und sich den Seinen zu entziehen. Da wittert die Welt mit gutem Grunde höchst irdi>che…

  16. 1875-06-01 · 9-10 (6.1875) Juni-Juli · p. Seite 206

    206 Aber der Löwe kann das Joch nicht auf die Dauer tragen, unter welches der Stier sich geduldig beugt. Ein thatenlofes Dasein unter rohen Horden dünkt dem Moseh härter denn die schwerste Arbeit, und da ihm Ziporah einen Sohn gebar, nannte…

  17. 1875-06-01 · 9-10 (6.1875) Juni-Juli · p. Seite 207

    207 NUN geehrt vom Könige und Propheten. Das Volk, das Zeuge war, wie Mosel) den Pharao gebändigt, wie er die Aegypter ins Meer geschleudert, wie er den Amalek besiegt hat mit hocherhobener Hand, wie auf sein Geheiß die dürre Wüste Speise u…

  18. 1875-06-01 · 9-10 (6.1875) Juni-Juli · p. Seite 208

    208 austauchen, das der Prophet Amos so meisterhaft entwirft, von einem Manne, der im Walde vor dem Löwen entflieht, in seinem Rettungslaufe aber einem grimmigen Bären begegnet, und nachdem er sich auch diesem durch die Flucht in ein Haus z…

  19. 1875-06-01 · 9-10 (6.1875) Juni-Juli · p. Seite 209

    ?OS welche sich zwischen dem nüchternen Zuschauer und dem an das schwimmende Brett sich Klammernden zeigt. ״Und Moses erzählte seinem Schwiegervater Alles, was der Ewige an Pharao und an Aegypten gethan um Israel willen, alles Ungemach, wel…

  20. 1875-06-01 · 9-10 (6.1875) Juni-Juli · p. Seite 210

    210 den hoffnungslosen Zustand des Unglücklichen, die im Herzen des theilnehmenden Zuschauers an: Strande des Meeres leben und die sich hier bei Jethro wiederfinden. Denn wie die religiösen Gesühle Jethro's, nach dem Berichte des Talmud, ge…