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19231926
  1. 1926-05-01 · 5 (5.1926) · p. Seite 137

    137 Großlogentagung. Tagung des Generalkomitees. Vor der Tagung der Großloge am 10. April d. J. fand eine Sitzung des Generalkomitees statt, an der alle Mitglieder m>+ Ausnahme des erkrankten Großvizepräsi deuten Dr. Schanz er teilnahmen, ü…

  2. 1926-05-01 · 5 (5.1926) · p. Seite 138

    138 3. Eine größere Debatte entspinnt sich über den Bau des Karlsbader Altersheims. An Logen und Brüder wurde ein von zwei führenden Karlsbader Brüdern gezeichneter Aufruf verschickt, welcher den Anschein erweckte, als handle es sich um ein…

  3. 1926-05-01 · 5 (5.1926) · p. Seite 139

    139 ihm die einzelnen Probleme, die in unserem Distrikte auf der Tagesordnung stehen, erörtert habe. Unter Hinweis auf die mustergebende, hingebungsvolle Betätigung des Br. Schanzer, der seit Gründung des X. Distriktes durch 32 Jahre das Am…

  4. 1926-05-01 · 5 (5.1926) · p. Seite 140

    140 Meinungsverschiedenheiten bestehen eigentlich nur über das Programm solcher Jugendvereinigungen. Jedenfalls müßte die Hebung des geistigen und sittlichen Niveaus unseres Stammes auch hier das treibende Motiv sein: den Auswüchsen des Spo…

  5. 1926-05-01 · 5 (5.1926) · p. Seite 141

    …des Wiener Jugemdbunies. Die geistige Einstellung der jüdischen Jugend von heute weist deutlich jene Polarität auf, die Martin Buber als Eigentümlichkeit des jüdischen Geistes bezeichnet: unsere Jugemd ist entweder für dien .Sport begeistert oder für d…

  6. 1926-05-01 · 5 (5.1926) · p. Seite 142

    142 Die angenommene Entschließung. 1. Es wird allen Logen zur Pflicht gemacht, die Jugendbewegung zu fördern und insbesondere alle unpolitischen J u g e n d v e r e i n i g u n g e n moralisch und materiell zu unterstütze n. (Stipendien, Bi…

  7. 1926-05-01 · 5 (5.1926) · p. Seite 143

    143 Staates oder Landes sei, sie zu erhalten); das Winde private Wohltun aus ...gutem, jüdischen Herzen" richtet mehr Unheil an als Glück. Die jüdischen Ausländer (etwa die ausländischen jüdischen Studenten oder jüdische Durcnwanderer) sind…

  8. 1926-05-01 · 5 (5.1926) · p. Seite 144

    141 6. Die Länder haben sieh zu einer den ganzen Staat umfassenden Fürsorgegemeinschaft zusammenzuschließen, die die Mittel durch Beitragleistiungen der Kulturverbände, bzw. des Staates aufbringt. Diese Mittel sind an Wohlfahrts zwecken zu …

  9. 1926-05-01 · 5 (5.1926) · p. Seite 145

    145 B r. Band 3. o t {Bio'hemia) irät, lim den Gemeinden durch 'persönliche InitervenitlDoin'aufklärend zu winken. Im dem Gemeinden und auch lim den Logien herrischem falsche Amisiclhlfeein über d&e Fürsorgez einträfe. Die«« hat nur e rigai…

  10. 1926-05-01 · 5 (5.1926) · p. Seite 146

    146 Die Debatte. B r. L<ed er er (Union). Unser Orden verkörpert seit je die Friiedienisidee. Eis ist darum schwer, li'hn sozusagen nachträglich, zu eilner Filiale der Friedens b e w e ig u n g zu machen. Es ist kein Einwand dagegen zu erhe…

  11. 1926-05-01 · 5 (5.1926) · p. Seite 147

    147 b) Durch Diskussionen, durch welche eine Überbrückung der gegensätzlichen Anschauungen unter den Brüdern angestrebt wird. 2. Informierung der Brüder über die Tätigkeit der Friedensorganisationen und denen verwandte Bewegungen. a) Durch …

  12. 1926-05-01 · 5 (5.1926) · p. Seite 148

    148 Kompromißbeschlusse eigentlich jeder Richtung entsprechen werde. Br. Bischitzky bespricht diie Tatsache, daß eine genauere Prüfung in diesem Falle auch im Interesse der anderen Vereinigungen liegen müsse. Die Anträge des Referenten erha…

  13. 1926-05-01 · 5 (5.1926) · p. Seite 149

    149 Referat des s. w. Großpräsidenten über ein Ansuchen der Jerusalemer Universitätsbibliothek um Subvention. Br. Großpräsident verliest ein Schreiben vom 9. Dezember 1925r das vom Br. Hugo Bergmann, als Direktor der Jerusalemer National- u…

  14. 1926-05-01 · 5 (5.1926) · p. Seite 150

    150 bauten der (Bibliothek, um die vorhandenen Bücher zugänglich zu machen. Die kosttoaflBteäi Schätze, insbesondere Handschriften, sind ja Iheute auf andere wissenschafitfiiielie Zentren verteilt. Br. Haas (Bohemia) teilt uilit, daß dmunse…

  15. 1926-05-01 · 5 (5.1926) · p. Seite 151

    151 Der sittliche und der jüdische Affekt. (Bemerkungen zur Großlogentagun g.) Der erste Eindruck, den das Bild der. versammelten Mitglieder der Großloge bietet, ist der eines parlamentarichen Gesohäftsausschusses. Die Delegierten sitzen an…

  16. 1926-05-01 · 5 (5.1926) · p. Seite 152

    152 gipfelte in der Frage der Erziehimg zum Judentum; die Armenfürsorge, in der jüdischen Fürsorgetätigkeit; die Frage des Pazifismus war aufs innigste verknüpft mit der Abwehr dos Antisemitismus. So zeigte sieh, daß der sittliche Affekt, d…

  17. 1926-05-01 · 5 (5.1926) · p. Seite 153

    153 G e b e f r e u d i gk e i t. ..Ich gebe!" Dias Wort birgt Heil und Macht. „Ich werde geben!" erregt Verdacht, Weil doch: „Ich werde geben!" zumeist Auf deutseh: „Ich werde nicht geben!" heißt. I ni I n is t a n z e mz u g e. Ein Bruder…

  18. 1926-05-01 · 5 (5.1926) · p. Seite 154

    154 F r i e d e n s b u n d. Die Lämmer werden ewig Lämmer bleiben. Bei Wölfen müßt ihr Propaganda treib"!) K a f f e e h a u s g e s p r ä c h e. Da von den Toten Übles zu sprechen Untersagt das Sittengebot, Laßt uns die Schwächen und die …

  19. 1926-05-01 · 5 (5.1926) · p. Seite 155

    155 lonien in Griechenland gab, daß zu Casars Zeiten in Roni hunderte Synagogen bestanden und Cicero seine judenhetzerischen Reden halten konnte. Julius Cäsar gab, wie allen andern Bewohnern des römischen Reiches, auch d…

  20. 1926-05-01 · 5 (5.1926) · p. Seite 156

    156 aus ganz Böhmen die irdischen Überreste ihrer verstorbenen Angehörigen zur Beerdigung. Eine alte Verordnung lautet: „man solle bei Strafe Juden, die mit ihren Leichen das Land durchziehen, nicht mit Steinen bewerfen und sie nicht schlag…