Mannheim
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19151921
  1. 1916-12-01 · 8 (12.1916) · p. Seite 4

    Chanukas Leuchten — unsere Leuchte! So wie wir des Chanuka-Lichtes Strahlen erfassen, daß es weiter strahlt, wenn es schon verlöscht, so wollen wir das Leben unserer Helden begreifen, daß es weiter wirke, wenn cs schon vollendet. Dann weihe…

  2. 1916-12-01 · 8 (12.1916) · p. Seite 5

    daß darüber ein abschließendes Urteil gefällt werden soll.. Vielleicht aber veranlassen nachstehende Ausführungen zu einem nutzbringenden Gedankenaustausch, wozu die Spalten unserer Blätter den Freunden in Feld und Heimat zur Verfügung steh…

  3. 1916-12-01 · 8 (12.1916) · p. Seite 6

    6 tätigfeit herausgerissenen Mitarbeitern das Angestelltenverhältnis ungeschmälert aufrecht erhalten oder ihnen für die ganze oder wenigstens einen Teil der Kriegszeit ansehnliche Gehaltsbezüge zugebilligt haben. Wir dürfen aber darüber nic…

  4. 1916-12-01 · 8 (12.1916) · p. Seite 7

    der Wunsch rege werden, wiederum wie früher an der Erweiterung seines jüdischen Wissens zu arbeiten. Kennen wir doch viele Beispiele treuer Freunde, die draußen in Unterstand und Graben, wenn es die Umstände nur irgend gestatten, mit staune…

  5. 1916-12-01 · 8 (12.1916) · p. Seite 8

    Aus dem Leben und Treiben an der Preßburger Ieschiwa. Von Moses Jacobson, y?, (Schlich.) Richten wir nun unsere Aufmerksamkeit auf das Privatleben der Bachurim. In der Regel wohnen zwei oder drei zusammen, die nötigen Seforim werden jedesma…

  6. 1916-12-01 · 8 (12.1916) · p. Seite 9

    9 doppelt unwürdiges Spiel von der Bildfläche verschwunden. Der Aufenthalt in Cafehäusern und Theaterbesuch ist strengstens verboten. Ihre musikalischen Neigungen können die Bachurim am Freitag abend befriedigen, wo ste mit Vorliebe den „Te…

  7. 1916-12-01 · 8 (12.1916) · p. Seite 10

    10 Neigungen und Fähigkeiten keineswegs entspricht. Bewahrheitet sich da nicht in furchtbarer Wirklichkeit die göttliche Strafandrohung: „Weil Du Deinem Gotte nicht gedient hast in Freude und Herzensfrohsinn beim Ueberfluß an allem, drum mu…

  8. 1916-12-01 · 8 (12.1916) · p. Seite 11

    11 bekannt sind; die einzige uns gemeinsam bekannte Melodie, die ich «uffinden konnte, ist die sog. zionistische. Aus dem von unseren sehr verschiedenen Machsor möchte ich nur beispielsweise als eine mir und diellcicht auch anderen interess…

  9. 1916-12-01 · 8 (12.1916) · p. Seite 12

    12 jüngeren Belgrader Juden überhaupt nicht mehr zu finden scheinen, so wird man sich über ein künftiges irgendwie positives und lebendiges jüdisches Leben in Allserbien kaum irgendwelchen Hoffnungen hingebcn können. Völlig anders liegen di…

  10. 1916-12-01 · 8 (12.1916) · p. Seite 13

    13 alsbald in reinstem Französisch die Lebensschicksale eines jungen Juden zu hören. Und eben dieses Französisch erkennt man bald als erregendes Moment in dem Drama der jüngsten jüdischen Entwicklung in diesen Gegenden, einem Drama, über da…

  11. 1916-12-01 · 8 (12.1916) · p. Seite 14

    14 keineswegs alle nach Osten zu angeordnet; der Platz für den Vorbeter befindet sich auf dem Almemor; hinten, unterhalb der Frauengalerie ist ein kleiner Aufzug angebracht, der - da kein Mann, auch nicht der Schammes, zu den Frauen hinaufs…

  12. 1916-12-01 · 8 (12.1916) · p. Seite 15

    1B ühneln, und wir können ferner in jedem Tabakladen Zigaretten- Vapier aus Saloniki kaufen, dessen Umschlag in fünf Sprachen und ebensovielen Schriften bedruckt ist, nämlich türkisch, bulgarisch (mit russischen Lettern), griechisch, spanio…

  13. 1916-12-01 · 8 (12.1916) · p. Seite 16

    leresse erweckt oder gestärkt worden ist, so habe ich eine der Hauptabstchten dieses Aufsatzes erreicht. Aus unseren Gruppen. Berlin. Am Sonntag, den I. Oktober 1916 fand in den Festsälen in der Rosenthalerstraße eine Veranstaltung der Vere…

  14. 1917-01-01 · 1/2 (Januar-März 1917) · p. Seite 1

    3. 2. o. ^k. /?e/-a//.^eFe/ie/r no/r e/e^ ^Ml/Q.8 //Fwe//5/^e/?^ 0/^M/5t2/M/r ^An/,c/ Fesek-eeLkz-ene/' /k/Fe/re/pe^e//?e, u/rter -/c.<>' lrstiel Ich Sara Bondi : Jerusalem. — Sch.: Rumäuie». — Vortragsx)>tl)llll. auszuci über: Das jüdische…

  15. 1917-01-01 · 1/2 (Januar-März 1917) · p. Seite 2

    Herrlichkeit, ich möchte Dich küssen, in Dir vergehn — Oh Nacht Palästinas, Du Reine, Du Edle, Du Friedliche! Ganz allein bin ich mit der Nacht, über mir im azurblauen Himmel hängt der schmeichelnde, milde Mond. Nur die Venus ist neben ihm …

  16. 1917-01-01 · 1/2 (Januar-März 1917) · p. Seite 3

    3 Rumänien. Historisch-politischer Rück- und Ausblick von Sch. Mit dem Einzug der Truppen Mitteleuropas in Rumäniens Hauptstadt schließt eine harte Leideuszeit für eine Halbmillionenbevölkerung ab, die, alle Lasten und Pflichten des Landes …

  17. 1917-01-01 · 1/2 (Januar-März 1917) · p. Seite 4

    4 Man versucht cs auch gelegentlich mit bestem Erfolg, den Mob geradeweg gegen die Juden mobil zu machen. Das russische Wort P o g r o m ist ein russisches Wort für eine gut rumänische Sache, die ihre ursprüngliche Heimat an der Moldau und …

  18. 1917-01-01 · 1/2 (Januar-März 1917) · p. Seite 5

    5 bungsarbeit, die trotz verbindlichster Versprechungen an Moses Montefiore anläßlich seiner Anwesenheit in Bukarest, wo er vom König Karol empfangen wurde, mit all ihren Begleiterscheinungen säs…

  19. 1917-01-01 · 1/2 (Januar-März 1917) · p. Seite 6

    Das jüdische Kulturproblem im neuen Königreich Polen. Auszug aus einem in der Jugondgruppe der A. I- Frankfurt a. M. gehaltenen Vortrag. Das jüdische Kulturproblem, das wir in Deutschland gewohnt sind in dem Schlagwort Thora im Dcrech Erez …

  20. 1917-01-01 · 1/2 (Januar-März 1917) · p. Seite 7

    7 chasstdischen Kreisen oft mit Genugtuung hingewiesen wird auf die praktischen Fähigkeiten der Söhne und Töchter, die sich in geschäftlichen Korrespondenzen oder sogar in politischen Dingen tadellos zurecht studen. Es ist sehr leicht, über…