Mannheim
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  1. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 69

    Alles Im Wachsen 69 Chaluzim an der Brunnen-Bohrmaschine wesentlich verändern. Die Kwuzoth in dieser Gegend prosperieren. Ein großer Teil ihres Mitgliederstandes ist dauernd außerhalb der Eigenwirtschaft beschäftigt, nicht nur während der O…

  2. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 71

    Alles im Wachsen 71 Unsere besondere Liebe gehört dem Emek J e s r e e l, und nicht umsonst. Unsere Generation hat miterlebt, wie dieses Tal vom Chaluz erobert worden ist und wenn wir hören, daß nunmehr alle Siedlungen des Keren Hajessod na…

  3. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 72

    72 Dr. Ernst Mechner sind und keine weiteren Zuschüsse an nationalem Kapital brauchen, so erleben wir eine Widerlegung der Zweifel, die doch mancher in allen Jahren gespürt hat. Kolonisation durch Juden, der Typus des jüdischen Bauern. Rent…

  4. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 73

    Alles im Wachsen 7;] Am Huleh-See lungsgebiel hat der Keren Kajemeth Lejisrael erworben, und er gab einer Reihe von Arbeitergruppen die Möglichkeit zur Ansiedlung. Die ersten Anfänge wurden von den Kollektiven selbst geschaffen. Es sind mei…

  5. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 74

    … Schilf geflochten sind. Es gibt eine romantische Wildnis von Sumpf- und Papyrus-Stauden und unwegsames Gebüsch, in dem allerhand Getier lebt. Aber in den jüdischen Kolonien der Umgebung beginnen sich kleine Trupps von Chaluzim zu sammeln. In einige…

  6. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 75

    Bialiks Totenmaske Repräsentanten des Judentums und Führer zu den zionistischen Idealen heranwachsen, die das Bild des neuen Jischuw im Geiste Ilerzls und Bialiks formen werden.

  7. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 76

    76 Jakob Hornik: Unterm Pflug. Tau vom Zaun die Sonne sog, Trocknete die legte Lache, Als die Pflugschar Furchen zog Durch zweitausendjährige Brache, Stieg ein würz'gcr Erdgeruch Aus dem jungfraulichen Boden — Und zum Segen ward der Fluch D…

  8. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 77

    77 Ernst Simon, Jerusalem: Die nächsten fünf Jahre... Einige Perspektiven der geistigen Entwicklung Palästinas. Am 7. Ijar 5685 (1. Ap…

  9. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 78

    ä T8 Ernst Simon lischen Gemeinden) schon frühzeitig durch Selbstverdienen wirtschaftlich helfen müssen. Die Einführung einer »inner-jüd…

  10. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 79

    Die nächsten fünf Jahre 79 Es ist eine gewaltige Verantwortung, aber keine selhstgewählte, sondern eine vom Schicksal auferlegte. Die hiermit im Zusammenhang stehenden pädagogischen und berufspädagogischen Fragen können garnicht ernst genug…

  11. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 80

    80 Ernst Simon marehais »Figaros Hochzeit« und an ihr Echo in Schnitjlcrs »Grünem Kakadu«. Im Theaterwesen Palästinas, das in einer st…

  12. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 81

    Die nächsten fünf Jahre öl jüdischen Buches, wie die Sammlung und Klärung des jüdischen Geistesgutes und seine Fruchtbarmachung für diese unsere Zeit und ihre Aufgaben. Hoffentlich werden die »nächsten fünf Jahre« aus dem Dokument, das wir …

  13. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 82

    …igen Generationen eine solche gemeinsame Basis. B. Mosche Isseries korrespondierte im 16. Jahrhundert aus Krakau mit B. Joseph Karo in Safed, den er nie gesehen hat, über ganz aktuelle Fragen des jüdischen Lebens. Die geographische Entfernung, die doc…

  14. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 83

    Kibbuz Galujoth «:$ Juden auf ihre eigene Tradition besinnen, ihre eigenen hebräischen Dichter wie Schalom Scharabi mit Stolz pflegen, bedeutet dies Gewinn. Hier ist die Pflege des landsmannschaftlichen Elementes Stärkung des gemeinsamen ei…

  15. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 84

    84 Hugo Bergmann nicht in das Leben einbauen und wirkte nur negativ und störend im Prozeß der gegenseitigen Annäherung und Angleichung. Die Kultur des neuen Jischuw, die bei allen Schwächen immerhin ein einheitliches Gebilde war, wurde durc…

  16. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 85

    …und es ist kein Wunder, daß zum Beispiel der deutsche Jude nicht an die hebräischen Quellen gehen wird, um Aufsäge über Thomas Mann oder einen anderen deutschen Dichter zu lesen. Ein großer Teil der neuen hebräischen Literatur ist aber auf europäische…

  17. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 86

    86 Hugo Bergmann Feinsehmeckerei geht. Es ist eine eminent praktische Aufgabe, denn von ihrem Gelingen hängt das Gelingen des Zionismus, die Volkwerdung in Palästina ab. Man überlege sich doch einmal, daß der Jischuw in seiner gegenwärtigen…

  18. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 87

    Kihbuz Galujoth 87 Gesichtspunkt der Volkwerdung ist es zweifellos eine Gefahr. 6. Wir dürfen das Problem nicht der nächsten Generation zuschieben, es ist unsere eigenste Frage: Wie bilden wir aus Einwanderern Gemeinschaft? Bubcr hat einmal…

  19. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 88

    88 Kunstpflege in Tel-Aviv. Von Dr. Karl Schwarz, Direktor des Museums Tel-Aviv. Tel-Aviv, diese einzigartige jüdische Stadt, die innerhalb von fünfundzwanzig Jahren aus einem kleinen Villenvorort von Jaffa zu einer der lebendigsten und zuk…

  20. 1936-01-01 · 5696 (1935-1936) · p. Seite 89

    Kunst]) f I e g e in Tcl-Aviv 89 Zunächst das sinnfällig äußere Bild. Es wird hier in einem Ausmaß gebaut, als ob es gelte, eine vom Erdbeben verschüttete Stadt wieder aufzurichten. Überall wird eingerissen, rattern Mischmaschinen, wirbelt …