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19081915
  1. 1911-12-01 · 19 (12.1911) · p. Seite 329

    329 andauernd scharfe Speisen genießt, was ja auch aus anderen Gründen zu widerraten ist, wer reichlich Obst ißt und überhaupt hygienisch lebt, wird kaum das Bedürfnis nach regelmäßigem Alkoholgenuß haben. Trinkt er dann mal ein Gläschen Bi…

  2. 1911-12-01 · 19 (12.1911) · p. Seite 330

    330 doch keiner ein zornmütiger Haustyrann, den Weib und Kind und Hausgesinde fürchten. Aus Angst vor seinem Zorn könnten sie sich leicht der größten Verbrechen und Vergehen gegen die heiligsten Gesetze erlauben, um zufällige Nachlässigkeit…

  3. 1911-12-01 · 19 (12.1911) · p. Seite 331

    331 selbst dafür strafbar ist, »aas man durch eigenes Nachdenken hätte erkennen können, wenn es auch nicht ausdrücklich geboten worden. So zürnte Moses den Heeresführern bei ihrer Rückkehr aus der Schlacht gegen Midjan, ob». gleich ihnen di…

  4. 1911-12-01 · 19 (12.1911) · p. Seite 332

    332 Akiba. Historische Erzählung von Rabbiner Cr. M Lehmann - (Fortsetzung). Mein Sohn, sprach der Rabbi, wenn Dir etwasauffallend erscheinen sollte, so frage nur ohne Scheu. Nicht kann lernen, wer sich zu fragen schämt. — Und sofort fragte…

  5. 1911-12-01 · 19 (12.1911) · p. Seite 333

    333 schweigst Du? — Und das Aleph antwortete: Wiekann ich es wagen zu reden, da ich doch nur eins bin und alle die anderen Buchstaben zählen mehr als ich! — Und Gott sprach: Fürchte Dich nicht; Du sollst der Erste unter allen sein und gleic…

  6. 1911-12-01 · 19 (12.1911) · p. Seite 334

    334 ich ihn ausgelöst habe für alles Geld, das man für ihn fordern wird. — Und er tat wie er gesprochen. Zwar gaben die Römer den schönen Knaben nur ungern her, und es wurde eine hohe Summe für ihn gefordert. Aber Rabbi Josua ruhte und rast…

  7. 1911-12-01 · 19 (12.1911) · p. Seite 335

    335 dann schmerzte es Akiba, daß die in Reichtum und Ueberfluß erzogene ein so entbehrungsvolles Leben führen mußte. — Aber es gab noch ärmere Leute. In Korchah wohnte ein Mann, namens Elijohu; er hatte bei der Arbeit ein Bein gebrochen, un…

  8. 1911-12-01 · 19 (12.1911) · p. Seite 336

    336 Akiba ging. Geflügelten Schrittes eilte er der Hütte des armen Elijahu zu und brachte ihm die Ersparnisse Rahels. Dann ersuchte er eine Nachbarin die nötigen Einkäufe zu machen und die Unglücklichen mit Speise und Trank und allem Notwen…

  9. 1911-12-01 · 19 (12.1911) · p. Seite 337

    337 (Ein Nichtjude über das Judentum. Der den Lesern unseres Blattes als Verfasser zweier historischer Ver- Sffentlichungen des „Jüdischen Volksschriftenverlags" bereits bekannte Münchener Arzt Dr. I. Weigl, hat soeben im Berlage von I. (Su…

  10. 1911-12-01 · 19 (12.1911) · p. Seite 338

    338 Klang der Klagelieder raunte und die frommen Bußgebete heranffluteten, die heimwehkranken Herzen entstiegen: Ein ganzer Schrei nach erlösender Rückkehr in die Jordansau. Ihr steht in dunkler Neumondnacht auf des Oelbergs einsamer Flur, …

  11. 1911-12-01 · 19 (12.1911) · p. Seite 339

    …igt den beglückenden und sittigenden Einfluß der Sabbathruhe und Sabbathfeier ans Herz reden. Band 2. Hindektkanine von Hermann Schwab. Jüdische Märchen für Kinder von 7—10 Jahren. Die Fest- und Trauerzeiten des jüdischen Jahres gleiten, poetisch verklär…

  12. 1911-12-01 · 19 (12.1911) · p. [Seite]

    … die oberen Klaffen der ReligionSschnlen bezw> der höheren Schulen. (Bildet Bd. 2 derGuggeuheim-Bibliothek). ||| von S. Schachnowitz. ES ist Heimatkuust im besten Sinne, die. der beliebte Erzähler hier bietet. Wir blicken in die dunklen Etübcheu und in…

  13. 1912-01-01 · 20 (1.1912) · p. [Seite]

    jdMut c? ///</ der freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums. vOLK5Bffrt Organ der Commission für Ländliche Wohlfahrtspflege k* * yw// Jlt. 20. Sch,mal 5672.

  14. 1912-01-01 · 20 (1.1912) · p. [Seite]

    : Merkblatt : ♦ p betr. Tefillin, Zizith und Mesusoth » I Die religionsgesetzlichen Vorschriften, » 5 gemeinverständlich dargestellt. 5 5§ür Mitglieder der „freien Vereinigung" unentgeltlich. Z 5 Bureau der $reien Vereinigung. Z eeeeeee*eee…

  15. 1912-01-01 · 20 (1.1912) · p. [Seite]

    Organ der Tommission für Ländliche Wohlfahrtspflege der freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums. Mo. 20. Frankfurt a. M., Schewat 5672 1912. Der halbe Schekel. Der halbe Schekel hat, so einfach diese Vorschrift zu sei…

  16. 1912-01-01 · 20 (1.1912) · p. Seite 342

    342 die ganze Kraft in Anspruch nimmt, uns von der Mitwirkung an dem Gesamtwohl zurückhält, das bedarf keines weiteren Beweises. Tausende glauben auch, durch diese erste Pflicht von der anderen entbundeu zu sein. Wie gerne vergißt man auch …

  17. 1912-01-01 · 20 (1.1912) · p. Seite 343

    343 ES ist ein großer Unterschied, wie man sein bischen Können «nwendet, wie man Kraft und Fähigkeit verwertet, wie man seinen halben Schekel spendet, ob zu rein persönlichem Zweck, oder zu einem höheren. Dadurch kann deul halben Schekel ei…

  18. 1912-01-01 · 20 (1.1912) · p. Seite 344

    344 genießen will, der mag Millionen besitzen, er ist doch ärmer, als der ärmste Taglöhner. Der Unterschied zwischen reich und arm. welche Bezeichnung durch einen größeren oder geringeren'Besitz äußerer Güter erworben wird, vrrschwindet, so…

  19. 1912-01-01 · 20 (1.1912) · p. Seite 345

    — 345 Einzelvergehen, betrachte, die da für sich nur sorgen, sondern by iuV C3WW ans diese Weise der Einzelne als dienendes Glied der unsterblichen Gesamtheit seine Sühne finde. Diese große Bedeutung des halben Schekel schwebe uns, vor nich…

  20. 1912-01-01 · 20 (1.1912) · p. Seite 346

    346 Äluge nicht wahrnehmbar sind, Bakterien genannt. Sie sind, wenn ihnen nichts eutgegenwirkt, einer ungeheuren Bermehrung fähig. Die meisten von ihnen sind für den Menschen unschädlich, andere aber erzeugen, wenn sie (z. B. mit dem Finger…