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19251933
  1. 1928-12-07 · 15 (7.12.1928) · p. Seite 3

    …en! In jedem Kalle aber liegt auf diesem Gebiete nicht die reformatorische Tätigkeil und Wirksamkeit Mendelssohns. Aber David Friedländer hat Recht, wenn er in demselben Aufsatz, dem das obige Zitat entnommen ist il'cbcr Mendelssohn, seinen Charakter, seine…

  2. 1928-12-07 · 15 (7.12.1928) · p. Seite 4

    wachende Judentum mit brennendem Durst zu den neuerschlossenen Quellen der Kultur hinzog, ging die Erneuerung des Judentums hervor. Eine Wiedergeburt vollzog sich, innerhalb weniger Jahrzehnte, die eine Wiedergeburt der jüdischen Seele gena…

  3. 1928-12-07 · 15 (7.12.1928) · p. Seite 5

    ist ein kurzes Nachdenken über die eigentliche Bedeutung von Chanucka unumgänglich. Es ist schon wahr, daß die Erinnerung an die Taten der Makkabäer uns entflammt; Ihre Stammestreue, ihr Glaubensmut, ihr Heldentum und vor allem die schlicht…

  4. 1928-12-07 · 15 (7.12.1928) · p. Seite 6

    …r zweihundertsten Wiederkehr seiner Geburt gedenken, ein etiles Geleit zu solchen Vorsätzen und Taten. Freitagabend bei Moses Mendelssohn. Berichte! ton )o«chim Heinrich Ctmpe in Breuruchweig. Es war ein Freitag am Nachmittage, als wir mit Berliner Gelehrte…

  5. 1928-12-07 · 15 (7.12.1928) · p. Seite 7

    An der Grabstätte Moses Mendelssohns. Von Hermann Fa Ikenberjj. Welcher Berliner Jude, der durch Prag kommt, würde es unterlassen, den alten Prager Judenfriedhof auf zusuchen? Aber wie viele Merliner Juden Hand auf* Her/ finden den Weg nach…

  6. 1928-12-07 · 15 (7.12.1928) · p. Seite 8

    Und dieser Park ist schön, wenn die Frühlingssonne ihn durchflutet, und das erste Grün der Birken flimmert, oder wenn an heißen Sommertagen im Schatten der Strauch- und Baumgruppen lebensmüde Greisengestalten des benachbarten Altenheims sic…

  7. 1928-12-07 · 15 (7.12.1928) · p. Seite 9

    hunderte. Alle Kraft und Schaffensfreude, aus der die Gemeinde geboren, aller Erfolg und alles Leiden, das die Seelen erhob und bedrückte, sie haben hier ihren Abschluß gefunden. Die Denksteine über den Ruhestätten der Toten reden zu uns Le…

  8. 1928-12-07 · 15 (7.12.1928) · p. Seite 10

    Dort der Hauch des Mittelalter-, der einlullt in eine geheimnisvolle Welt der Mystik, die nicht in der Wirklichkeh existiert und existieren kann, ein ausschließliches Hineinblicken und Hineindenken in die Vergangenheit, auder kein Weg hinfü…

  9. 1928-12-07 · 15 (7.12.1928) · p. Seite 11

    …ngenheit stecken bleiben, noch weniger sie zurücksehen, der Gegenwart und ihren Menschen, ihrem Wissen und Leben, ihrem Selm n und Hoffen, aber auch ihren Nöten will das liberale Juden, tum gerecht werden. Dies aufgezeigt zu haben, das ausge- -…

  10. 1928-12-07 · 15 (7.12.1928) · p. Seite 12

    die Zahl der Erschienenen, unter denen auch eine stattliche Reihe auswärtiger Kongreßteilnehmer, insbesondere aus England, Amerika und Deutschland war. Welches Interesse der Aufbau unserer Andacht und unsere Arbeit am Judentum und im Judent…

  11. 1928-12-07 · 15 (7.12.1928) · p. Seite 13

    Sim chas- Tauro-GoUesdienst. Am Vorabend des Simchastaurofestes trat zum ersten Male eine anders geartete Gebetordnung in Kraft. Es galt, die gewöhnliche Liturgie des Abendgebetes so zu vereinfachen, daß die Andacht und Weihe durch die viel…

  12. 1928-12-07 · 15 (7.12.1928) · p. Seite 14

    unser Rabbiner Dr. Martin Salomonski zum Gemeinderabbiner gewühlt worden ist. Liegt doch darin nicht bloß eine Würdigung des Wertes unserer Arbeit, sondern …

  13. 1928-12-07 · 15 (7.12.1928) · p. Seite 15

    Rund 2000 Personen, die sonst «K-ni Gottesdienst fern^eblieben wären oder an einem ihrem Empfinden nichl entsprechenden Gottesdienst hätten teilnehmen müsseh, fanden Gelegenheit zur Sammlung und Erbauung. Der Gottesdienst hinterließ bei all…

  14. 1928-12-07 · 15 (7.12.1928) · p. Seite 16

    mung der zum ersten Mal hier zu gemeinsamem Gebet Versammelten zeugte von dem Geist der Andacht, der über dieser Stunde schwebte. Es war ein Gottesdienst, der dem Gegenwartsmenschen Befriedigung und Erhebung zu bringen imstande ist, der, un…

  15. 1928-12-07 · 15 (7.12.1928) · p. Seite 17

    Darum muß unser Gelöbnis das des Stammvaters sein, und wie wir uns allein das eigene Haus des Lebens zimmern, so müssen wir — das ist die Aufgabe dieser Stunde — um das Gotteshaus bauen, wir müssen es auch innerlich bauen. Nicht auf Quadern…

  16. 1928-12-07 · 15 (7.12.1928) · p. Seite 18

    die Idee zu besprechen und zu verbreiten, ergaben sich schier unüberwindliche Schwierigkeiten für die weitere Werbung. Abgesehen von der religiösen Richtung, die dem einen nicht orthodox, dem anderen nicht reformiert genug war, hörte man im…

  17. 1928-12-07 · 15 (7.12.1928) · p. Seite 19

    Der Besuch des Gottesdienstes verpflichtet nicht zur Mitgliedschaft, ei wird aber gebeten, zur Forderung der gottesdienstlichen Bestrebungen, dem Verein beizutreten. Wer wünscht, ddQ unier Gottesdienst eine dauernde Einrichtung wird, der be…

  18. 1928-12-07 · 15 (7.12.1928) · p. Seite 20

    Liberale Synagoge Norden. Schönhauser Allee 162 (Auerbachsches Waisenhaus). Chanuckd-Got tesdierute: Freitag, den 7. Dexember, abends 7 | Uhr, Sonnabend, den 8. Dezember, morgens 10 Uhr, Sonntag, den, 9. Dezember, morgens 10 Uhr, Chanuckg-M…

  19. 1928-12-07 · 15 (7.12.1928) · p. Seite 21

    Wer uns helfen will, untere Zeitschrift „Die Gemeinschaft" fortzufflhren und auszubauen, der tende für dieses Heft einen - wenn auch kleinen — Betrag an unsern Schatzmeister oder bestelle ein Abonnement. Der Jahrespreis für unsere „Gemeinsc…

  20. 1928-12-07 · 15 (7.12.1928) · p. Seite 22

    Aber noch ein anderes: Die ^arnicht hoch genuu zu veranm lila^cnde Hereitw illinkeit eines bedeutenden Rabbiners, in eineiji Kreise der Freunde Falkenber^s zu sprechen. bezeugt /u^len h die volle Anerkennung der Ideen, die auch die ('.rotte…