Mannheim
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18381843
  1. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 38

    selben Mittheilnngen und Enthüllungen der Zukunft erhalten hätte. II. Die zweite Macht sind die Perser. Unter CyruS stürzten sie im Jabre 538 vor Christi Geburt das babylonische Weltreich und gründeten ein neues, das persische, auf den Trüm…

  2. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 39

    …llung streitet wider die rechte Erkennt, niß von der Einheit und Allmacht Gottes. Darum sehen wir auch, daß der Prophet Jesaja, da er dem persischen Eroberer Cprus oder Cores seine Bestimmung anzeigt, zugleich die heilige Wahrheit recht ins Licht…

  3. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 40

    4» der Finstern,ß und der Unreinigkeit, in sich und außer sich. Nicht nur sittlich müsse dahingestrebt werden, daß daS Licht siege über die Finsterniß, sondern das Reich des Bösen müsse auch in der äußern Natur bekämpft werden. Es fti, sagt…

  4. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 41

    41 gegen die götzendienerischen Rationen führten die Perser zu Siegen, und die Siege brachten wie gewöhnlich, Träg« heit und Ueppigkeit hervor. Es wird nun deutlich, warum für das Bild dieser Weltmacht ein viel Fleisch fressender Bär gewähl…

  5. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 42

    Mit diesem Thiere wird die griechische Macht verglichen. Es wird dadurch die kluge Gewandtheit des griechischen Geistes angedcutct, und zugleich wird die stnrmische Schnelligkeit bezeichnet, womit der makedonische Alexander griechische Art …

  6. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 43

    48 Um die Deutung dieser Bilder, sowohl der auS Eisen und Thon zusammengesetzten Füße, als des gräulichen Thiers und seiner Hörner, klar einzusehcn, müssen wir uns an daS erinnern, waS wir oben gesagt haben, daß nämlich dem Nebukadnezar meh…

  7. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 44

    44 Religion und mit der Sprache befreundeten, welche sie im bezwungenen römischen Reiche angetroffen, so geschah ein Gleiches in Hinsicht auf Gesetzgebung und Rechtspflege, so wie auf Kunst und Wissenschaft überhaupt. Die Römer, öbschon übe…

  8. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 45

    r 45 gethan und beendigt worden, sondern es ist durch diese Völker zu dem alten ein neuer Stoff hinzugekommen und dieser neue hat, so gut die Natur der Sache es zuließ, mit dem alten sich verschmolzen. Das ist es, was Rebukadnezar gesehen h…

  9. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 46

    46 Er sah nämlich, daß daS vierte Thier von gräulichem Aussehen, mit eisernen Zähnen Alles zermalme, und was eS nicht fressen möge mit seinen Füßen zertrete. Zehn Hörner, die es auf dem Haupte trug, deuteten auf ' die große und mehrfach gec…

  10. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 47

    17 gesagt, es Hab« gestritten, wider die Heiligen und den Sieg behalten über sie. Hiedurch wird die römisch-päpstliche Macht angedeutet, welche sich nach und nach entfalttte, und unter dem Scheine, die Kirche deS HErrn zu weiden, eine üngöt…

  11. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 48

    48 den Griechen im Allgemeinen durchaus hintangesetzt wurde. Daher denn auch das griechische Volk in einem kläglichen Götzendienste versunken blieb und eS als eine große Ruch-. losigkeit betrachtete, wenn die Perser ihren Widerwille» gegen …

  12. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 49

    40 Diese harte Selbstsucht machte die Römer zu Herren der Welt und zu Feinden der Menschheit. Ihr ungeheures Reich, das unzerstörbar schien, verlor seine Kraft durch die Siege des germanischen Volksstammes, der die römischen Besitzungen als…

  13. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 50

    50 aber ward zum großen Berge, der die ganze Welt füllete. Bestimmter berichtet uns Daniel, daß Gottes Ge» richt gehalten worden sei, »um der großen (vermessenen) Rede willen, so das Horn redete," und daß dann auch über die andern Thiere da…

  14. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 51

    51 auch nur oberflächlich kennt. Wollten wir aber von dem reden, was nach dem Ende dieser vierfachen Weltepoche eintreten soll, so würde unsere Betrachtung das sichere Feld der hinter uns liegenden Geschichte verlassen, und den unbekannten …

  15. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 52

    SS alle Welt bis auf diesen Tag. Die biblische Weissagung vertröstet Israel und steckt das Ziel seiner Hoffnung da, wo "Zeit und Stunde« dieser Weltmächte wird abgelaufen sein. Kommt aber der Trost Israels, so geschieht es, wenn die Verheiß…

  16. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 53

    53 »ig, aber deö Landes Geschichte, die man nur aus dem Buche kennt, läßt sich nur mit einiger Anstrengung/ und nicht ohne Lücken und Dunkelheit, im Geiste zusammensetzen. Unsere Leser mögen es zum Beispiele versuchen; vorausgesetzt, daß si…

  17. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 54

    54 Man sage nicht, daß hieran wenig gelegen sei. Ein jeder Freund und Leser der heiligen Schrift macht an sich selber die Erfahrung, daß je unbekannter ihm die Länder, die Sitten, die Geschichten sind, von denen die Bibel handelt, desto mch…

  18. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 55

    55 Glaube und der biblische Fleiß unserer Vater Nahrung und Licht gezogen hat. Diesem nämlichen Bedürfnisse, wie es in unsern Tagen sich ausspricht, entgegenzukommen, ist, wie unsere Leser wissen, mit ein wesentlicher Zweck dieser Blätter. …

  19. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 56

    5« burt und wenigen Jahren darüber bis zu der Zerstörung von Jerusalem im Jahre 70 unserer Zeitrechnung. Der Anfangspunkt dieser unserer Zeitrechnung ist mit 0 bezeichnet und die von einer 0 zu der andern laufende Linie dient hier für die Z…

  20. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 57

    57 muthlich darin, daß rbcn unsere Geschichtskenntniß, besonders was die bestimmten Zahlen betrifft, sehr mangelhaft ist. Eine solche Tafel scheint nun sich anheischig zu machen. Alles mathematisch genau anzugeben, während doch eine solche …