Mannheim
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18381843
  1. 1838-06-01 · 1 (6.1838) · p. Seite 18

    18 Ham, und also der Enkel deS Noah. Seine Nachkommen, die Canaanlter, in verschiedene Völkerschaften zertheilt, wohnten in dem Lande, das von ihnen und ihrem Stammvater Land Canaan hieß, und blieben, auch nachdem die Israeliten unter Mose …

  2. 1838-06-01 · 1 (6.1838) · p. Seite 19

    10 zu nennen. Der Name Ebräer kommt her vou Eber, dem Urenkel des Sem, des Sohnes Roah's. Zu seiner Zeit vertheilte« sich die Völker auf dem Erdboden (1. Mos. 10, 25.) und sein Name blieb derjenige seiner Nachkommen, welche die Lehre von de…

  3. 1838-06-01 · 1 (6.1838) · p. Seite 20

    20 Abraham, der Ausländer, wo nach der Grundsprache wohl besser stände: Abraham, der Ebräer. Jndeß bleibt auS Gründen, deren Auseinandersetzung hier zu weit führen würde, wahrscheinlicher, daß Ebräer von Eber abzulei« ten sei. Diesen Namen …

  4. 1838-06-01 · 1 (6.1838) · p. Seite 21

    21 kommt es rnrtnr diesem Namen auch in dem Reuen Testamente (Hebe. 11, 9.) vor. 6. Bei den alten Schriftstellern findet man häufig den Namen Judäa. Dieser Name hat den gleichen Ursprung wie der Name Judo. Einer der ersten Söhne des Jakob h…

  5. 1838-06-01 · 1 (6.1838) · p. Seite 22

    ** -Chaldäern» genannt werden, hier schon im weitern Sinne so genannt sind; im Buche Ester aber <3, 6.) sind mit dem Ausdrucke: »alle Juden im ganzen Königreich des Ahaöverus» die Israeliten überhaupt gemeint, und daS Wort hat schon die Bed…

  6. 1838-06-01 · 1 (6.1838) · p. Seite 23

    deS Stamme- Juda. ES ist eine flache, aber, wenigstens in der alten Zeit, äußerst fruchtbare Gegend. Weil nun diejenigen, welche nach Jerusalem, der Hauptstadt deS Landes, reisten, zuerst in diesem Küstenstriche anS Land traten, so erhielt …

  7. 1838-06-01 · 1 (6.1838) · p. Seite 24

    34 gen gegeben hat. Steht uns aber mehr vor der Seele was in jenem Lande schon geschehen ist, welche Erinnerung mächtiger Thatm Gottes sich an alle Gegenden knüpfen, welche heilige Männer jene Höhen und Thäler mit ihrer Anwesenheit unvergeß…

  8. 1838-06-01 · 1 (6.1838) · p. Seite 25

    aber ihrerseits wieder unter römischer Vormundschaft sich befanden. Siebenzig Jahre nach Christi Geburt, oder etliche und dreißig nach seinem Tode, zerstörten die Rö, mer Jerusalem und nahmen vollen Besitz von dem Lande. Von da an bis auf d…

  9. 1838-06-01 · 1 (6.1838) · p. Seite 26

    r« falls nicht halten konnte. Diesen kurzen Angriff der Fran« zosen abgerechnet, stand Palästina in neuerer Zeit unter der unangefochtenen Herrschaft deS türkischen SultanS in Eonstantinopel bis ins Jahr 1832. Da führte Mehemed Ali, der tür…

  10. 1838-06-01 · 1 (6.1838) · p. Seite 27

    - stoffenen Winter nahmen die Angelegenheiten eine ernstere Wendung. Ibrahim selbst lag lange krank in der Stadt Aleppo oder Haleb und konnte nicht ins Feld rücken. Diese Stadt, eine der wichtigsten in Syrien, wird schon von dem Propheten H…

  11. 1838-06-01 · 1 (6.1838) · p. Seite 28

    zwischen dem Sultan und seiner türkischen Macht einerseits und dem Mehemed Ali und seiner neuen ägyptisch-arabischen Macht andrerseits entgegen. Syrien und Palästina würden der Schauplatz desselben geworden sein und das Schicksal dieser Län…

  12. 1838-06-01 · 1 (6.1838) · p. Seite 29

    39 fischen Absichten, ob um anjugreifen entweder gegen Nord« westen das Türkenheer, oder etwa gegen Osten den Pascha von Bagdad aus Begierde nach dem Handel am Euphrat und den schönen Gegenden von Mesopotamien — wir wissen es auch nicht. Di…

  13. 1838-06-01 · 1 (6.1838) · p. Seite 30

    so und Barbarei seufzten, die Zeit der gesetzlichen, civilifirten Staatsverwaltung beginnen wird. Mögen die Provinzen, um die wir uns zunächst interessiren, Syrien und Palästina, bei endlicher Erledigung der obschwebenden und immer dringend…

  14. 1838-06-01 · 1 (6.1838) · p. Seite 31

    31 dem rothen Meere, erstrecken sich hier die Gebirge, die Ebenen, die Wüsten, wo das verlorene Paradies einst war, wo RoahS Arche nihte, von wo Abraham kam und wohin er ging, wo Assyriens Herrschaft und Babylons Ueppigkeit begann. Alle die…

  15. 1838-06-01 · 1 (6.1838) · p. Seite 32

    Weltherrschaft. Jetzt, wo die Macht der Muhammedaner zu« sammenjubrechen anfängt, erkennen diezweimächtigsten unserer christlichen Staaten aufs neue die dohe Bedeutung dieser Gegenden, besonders für den großen Handelsverkehr zwischen Europa…

  16. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 33

    Das Morgenland. Altes und Neues für freunde der heiligen Schrift. N°. 2«. 3. Juli. 1838. Die vier Monarchie«. Mit dem Namm der vier Monarchien hat man seit älterer Zeit die vier Weltmächte bezeichnet, welche nacheinander auf Erden emporgeko…

  17. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 34

    34 Weltreiche, wie sie den Hauptbestandcheil ausmachen der weltlichen Geschichte, so sind sie auch in der heiligen Geschichte des Reiches Gottes auf Erden von der größten Wichtigkeit'. S>/wie der Thron Davids erschüttert, das Reich Israel g…

  18. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 35

    35 wahrer» Gotteersehnte Reich auf der Erde gegründet werden. Diese vier nacheinanderfolgenden Weltmächte können aber auf zweifache Weise bettachtet werden: sowohl von ihrer weltlichen, politischen, äußern Seite, als auch von ihrer geistige…

  19. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 36

    3fi malmet durch einen, ohne menschliches Zuthun erscheinenden Stein, der selber nach kurzer Zeit die ganze Erde erfüllte (Dan. 2.). Daniel hingegen sah dieselben Gedanken in ganz andere Bilder verhüllt. Er sah die vier Weltmächte als vier …

  20. 1838-07-01 · 2/3 (7.1838) · p. Seite 37

    … des HErrn eine Jungfrau und eine Braut genannt wird. Es zeigt sich dieses unter anderm sehr deutlich bei dem Propheten Jesaja, wo er von den belagernden Affyrern und dem geängsteten Israel spricht. Letzteres wird angeführt als Jungfrau und Tocht…