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110- — um so schlimmer, weil sie den Stand trifft, der am meisten Reinheit verlangt — für eine allgemein zugestandene Tatsache gehalten. Von Rabbinern selbst ist darüber energisch genug gesprochen worden. Ich möchte hier nicht deutlicher we…
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-III Interesse an der jüdischen Theologie und ihrer Entwiekelung verloren haben. Denn das hierzu nötige Wissen wird uns selbst Vbr. Eschelbacher nicht absprechen wollen. Allerdings auch wir sind davon gegangen, aber nicht wie man bisher dav…
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112-<->-:-- jüdischen Theologen, der uns Kraft für den Lebenskampf gibt, der sie uns gibt, indem er -die alten Wahrheiten unseres Volkes für uns lebendig, aber lebendig macht. jT JÜDISCHE KOMÖDIE. Von Emil Cohn. Plato rührte an die tiefsten…
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…r Komödie zuwandten, versanken mehr oder weniger in der Zeitsatire, sogar die genialsten unter ihnen, wie Aristophanes, Moliere, Holberg. Das waren Gestalten, die mitten standen im Strome ihrer Zeit und die Geissei schwangen. Die höchste Form der …
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114 Eine weitere Gefahr für den Dichter der Tendenzkomödie, wie des Tendenzdramas überhaupt liegt darin, dass er sehr leicht didaktisch wird. Die Karikatur kann man noch gelten lassen, sofern sie nichts anderes sein will als Karikatur. Nich…
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--IISfinden, und uns einzig und allein auf die Frage beschränken: Wie weit ist es dem Verfasser gelungen, dem künstlerischen Ideal nahe zu kommen? — Ich halte das Drama in Anlage und Ausführung für verfehlt. Vier Akte hat das Stück, dabei a…
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116denn im vierten Akte das grosse Ereignis, dass Egon, Baron von Euchtritz, bei Herrn und Frau Hirschwald um die Hand ihrer Tochter anhält und zwar mit einer geschwollenen Backe, der unseligen Folge eines dem beleidigten Samuel Eliasberg g…
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---in sicheren Massstab zur Feststellung dessen, was überflüssig ist. Das dichterische Genie geht oft wunderliche Seitenwege, um dann doch umso schneller und überraschender zum Ziele zu kommen. Kurzsichtigkeit könnte z. B. an Goethes „Götz …
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181---—- Ich habe aber noch mehr auszusetzen. Der Dichter der „Familie Hirschwald" ist so wenig Dramatiker, dass er noch nicht einmal zu wissen scheint, dass alle dramatische Wirkungnur auf den dramatischen Antithesen, den äusseren oder inn…
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der Bühne, und nicht bloss friedliche Diskussionen über die Judenfrage und ihre Lösung. Nicht bloss? Ueberhaupt nicht! Und trotzdem wäre die tendenziöse Wirkung mächtig gewesen, von der künstlerischen ganz zu schweigen. Vor allem aber hätte…
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120keit schliesslich, den Menschen in Bande zu schlagen und den Gefesselten hineinzuzwingen in die neue, selbstgeschaffene Welt, um ihn wieder zu erlösen dann, dass er weinend oder lachend, oft in jubelnden Tränen, niedersinkt, — das kann m…
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___;--121 In anerkennenswerter Weise hat mein Rezensent sich bemüht, jenen verborgenen Pfaden und Stegen der Komödie nachzuspüren. Mit Genugtuung bemerkte ich, wie ernst er die Sache nahm, wie er Plato, Aristophanes, Shakespeare, Goethe, Sc…
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122- Mir erscheint es nicht zweifelhaft, dass neben dem gewaltigen und heiligen Lachen der grossen Komödie auch das frohe und feine Lächeln, das ein komisches Spiel in uns auslöst, seine Berechtigung hat. Und diese Tatsache ist es, was ich …
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DIE JUDENGASSE VON WORMS. Die Judengasse von Worms ist eng. — Doch ist sie's auch, so können doch Die Jüdlein ohn' Neid und Hassen Die mageren Hände sich fassen Von Fenster hin zu Fensterloch, Können sie drücken und schütteln noch: Ei, imme…
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Die Judengasse von Worms ist eng. Horch, wie es flüstert: Noch ist es Zeit; Doch hallen die Glocken vom Turme, Dann auf zum heiligen Sturme! Kruzifixe haltet und Dolche bereit, Und der Schlachtruf sei: Barmherzigkeit! Entrinnen kann keiner:…
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-,-.-1-25 Studentisches. Charlottenburg, 28. Nov. 1905. Endlich scheint in Charlottenburg die Gründung eines neuen Ausschusses gesichert zu sein. Am 25. November wurden in einer Studentenversammlung die neuen Statuten besprochen und von die…
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126gefährlichen und missliebigen russisch-j üdischen Studenten (Zwischenruf: „Also Judenhetze") wolle man sich vom Halse schaffen. Diese Ausführungen wurden durch ungeheures Beifallstrampeln belohnt. Einem anderen Redner, der den deutschen …
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_,-.- 127 Die Zahl der nichtjüdischen Studierenden betrug im Jahre 1880: 7637 „ 1886: 7110 „ 1899: 14413. Während hiernach der prozentuale Anteil der Juden unter allen Studierenden von 6,8 % im Jahre 1880 auf 14,8 % im Jahre 1886 gestiegen …
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…rträge: Bbr. Loewy: Über Assimilation und Nationalität. A. H. Dr. M. Jungmann: Die Juden in der modernen Literatur. Dr. Julius Moses: Jüdischer Witz und Humor. Bbr. Ascher: Die Reformbewegung, ihre führenden Männer und Ideen. Bbr. Moses: Die Einführung…
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---129 Vorträge: Bbr. Hecht: Die jüdische Sprache. Bbr. Manneberg: Das Judentum im Lichte der modernen Kritik. Bbr. Hecht: Referat über J. Schach: „Die Zukunft des Judentums". Bbr. Friedländer: Wagner und das Judentum. Bbr. Kramer: Jehuda H…