Mannheim
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19271931
  1. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · page 13

    gegebenen Augenblick die grundlegendsten. Um sie soll sich die Liga in den einzelnen Ländern scharen. Und ihnen gemäß soll sich das Arbeitsprogramm der Liga gestalten. Jm gegebenen Augenblick wird die Arbeit, die die Liga zu leisten hat, ei…

  2. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · page 14

    nicht von einem Dogma abgeleitet und nicht irgendeiner Vorlage nachgeahmt, aber überall würde ihm die weisende und beratende Mitarbeit seines älteren, erprobteren und geschulteren sozialistischen Bruders jenseits von Palästina von Nutzen se…

  3. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · page 15

    NEUORIENTIERUNG DES SOZIALISTISCHEN ZIONISMUS. Die Gründung der Liga für das arbeitende Palästina ist gewiß ein großer Erfolg. Sie hat bewiesen, daß der Gedanke des sozialistischen Zionismus viele Anhänger hat, sie hat aber auch bewiesen, w…

  4. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · page 16

    eigenen Willen — insofern Notabein, als sie nicht vom Vertrauen einer organisierten Gruppe, deren Führer sie sind, getragen werden. So sieht — mit kurzen Schlagworten — der sozialistische Teil des deutschen Zionismus aus: Eine Partei, die d…

  5. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · page 17

    als solche bekämpfen und diskreditieren. Auch die Linke hat ein Interesse an einer starken zionistischen Organisation. 2) Aufgabe der Linken kann auch nicht sein, die Zionistische Landesorganisation zu schwächen, zu unterwühlen, sondern in …

  6. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · page 18

    ■ganisation die Forderungen der Arbeiterparteien auf Förderung der Selbstarbeit, hebräische Arbeit und Kultur, Anerkennung des Keren Kajemeth und des Selbstbestimmungsrechtes der Siedler über die Siedlungsform zu eigen gemacht hat. Es ist s…

  7. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · page 19

    ZIONISMUS UND SOZIALISMUS. Beiträge zur Diskussion. Ein Brief von Dr. Gustav Krofanker. Sehr geehrter Herr Dr. Lubinski, ich habe vor einigen Monaten (in der „Judischen Rundschau") an -der Grundeinstellung Ihrer Generation, die Sie die drit…

  8. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · page 20

    nach Palästina überführen und so aus der vorgegaukelten Wirklichkeit eine reale machen. Aber Sie werden wohl selbst allzugut wissen, daß das durchaus nicht in allen Fällen gelingt, und eine gute Führung jst verpflichtet, auch für diese Mögl…

  9. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · page 21

    geistig, einfach, aber tüchtig, sehr tüchtig. Denn sie haben es nicht nötig gehabt, sich ihren Zionismus gegen alle die inneren Widerstände zu erwerben, die andere gehabt haben, sondern sie sind selbstverständlich in eine zionistische Menta…

  10. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · page 22

    suchen sie Entlastung für die Vorwürfe, die sie sich trotz allem Zwange unter dem sie zurückschichten mußten, doch noch machen. Wenn man will, ist auch das eine dritte Generation, denn soweit sienicht nach Moskau, ins Kaffeehaus, oder in an…

  11. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · page 23

    sern stammen, werden heute geführt von Menschen, deren eigener Zio* nismus zum großen Teil zweifelhaft ist. Die Erfolge zeigen sich. Die Jungen und Mädchen werden sicher keine Assimilanten werden, die werden vielleicht Zionisten bestimmt ke…

  12. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · page 24

    einzelner besonders hervortretender Sprecher des Hechahiz noch verschärft. Man vermag diese Situation nicht durch verstärkte nationale Impulse zu überwinden. Man hat den Gedanken des Klassenkampfes als Instrumentes zur Besserung der Lebensh…

  13. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · page 25

    Unter diesem Aspekt gibt es keine Frage mehr nach der Zusammengehörigkeit der zionistischen Gruppen, gibt es nur noch die Frage der geistigen Aufklärung, der Propaganda. Propaganda, d. h. nicht die Werbetrommel für seine spezielle Richtung …

  14. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · page 26

    halten. Unsere Lage innerhalb der jüdischen Jugendverbände wird schwerer sein denn je, weil vom Geistigen aus Chaluzuith der einfachste und klarste Weg gewesen. Wenn man an eine solche Untersuchung herantritt, soll man mit allen Ergebnismög…

  15. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · page 27

    …seitiger Bestätigung wirkte für alle Teilnehmer die soziale Woche des Reichsausschusses der jüdischen Jugendverbände in Seesen. Man war ausgefahren, um sich über einige theoretische und praktische Fragen der jüdischen Wohlfahrtspflege zu unterhal…

  16. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · page 28

    …unmittelbar Dinge sagen wird, wie sie sind, weil man ja sonst den guten Willen verkennen könnte. .;!:;.»;■ Wir haben in Seesen zu all diesen Fragen Resolutionen angenommen. Beschlüsse, die keineswegs pathetisch sind, die aber das sagen, worauf es…

  17. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · page 29

    UMSCHAU JOEL ENGEL ..Jgpflp . ^t^rfö 'ii?~~~t?r?i?.0j Am 9. Adar scheni dieses Jahres kehrt zum zweiten Male der Todestag des jüdischen Ko…

  18. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · page 30

    Mitarbeit auf und ein neues Arbeitsgebiet eröffnete sich seinem Schaffen Aber der Aufenthalt in Berlin saete ihm nicht zu, so siedelte er nach Erez Israel über und ließ sich in Tel Aviv nieder. Ein neues Leben in einer vollkommen hebräische…

  19. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · page 31

    ungen herausbilden, empfindet der Bund seine Aufgabe, die gebieterisch Erfüllung verlangt, besonders stark. Der Weg des Bundes ist Chaluziuth. Obzwar gedanklich von allen anerkannt, ist sie doch die umstrittenste Frage dos Bundes. Denn trot…

  20. 1929-03-01 · Heft 1 (März 1929) · page 32

    der Hachschahrah ist nur zu leicht Yorauszusehen und abgesehen davon, daß wir daran nicht interessiert sind, dürfen wir auch den Menschen gegenüber Experimente nicht verantworten. — Wir müssen für die zur Hachscharah gekommenen Menschen ein…