Mannheim
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  1. 1935-01-01 · Editorial · page 20

    50 bis 60 teilweise sehr wertvollen Jungen. Im Gegensatz zum Blau-Weiß, der damals in seiner höchsten Blüte stand, wurde der Versuch gemacht, das romantische Wanderleben mit einem strammen Sportbetrieb zu vereinen, und man darf rückschauend…

  2. 1935-01-01 · Editorial · page 21

    Schon im Kriege entstand der Plan, sich ein eigenes Bootshaus auf eigenem Grund und Boden zu schaffen. So wurde die „Jüdisches Bootshaus" eingetragene Genossenschaft m. b. H. am 28. Oktober 1919 gegründet. Genossen waren Mitglieder des R.V.…

  3. 1935-01-01 · Editorial · page 22

    alten Büro von Walter Katschke in der Mohrenstraße saßen wir wochenlang, um die Kartothek der Förderer und Mitglieder beider Vereine zu sichten. Ein reger Briefwechsel wurde geführt. Alte Herren wurden persönlich aufgesucht, und jeder Aktiv…

  4. 1935-01-01 · Editorial · page 23

    Der Bläu -Weiß war ein romantischer Jugendbund. Man sang dort Landsknechtslieder und schwor Treueide. Als akademische Tüftelei galt die Ansicht, daß der Zionismus zur Selbsterziehung und zu einer geistigen Umgestaltung des Menschen verpflic…

  5. 1935-01-01 · Editorial · page 24

    andersetzung in unseren Kreisen befähigt uns, konkrete politische Entscheidungen zu treffen, unseren Nationalismus wesenhafter zu machen durch Eingliederung in den historischen Konnex unseres Volkes. Der jüdische Mensch des Kartells muß gei…

  6. 1935-01-01 · Editorial · page 25

    …n zu lassen. Es kam das Jahr 1924, in dem sich alles konsolidierte. Es konsolidierte sich auch das K, J. V. Das Camp in Forchtenberg a. Kocher, von Fritz Simon mit besonderer Liebe ausgewählt, sah nicht wie das Camp des vorigen Jahres bloß wie eine Rud…

  7. 1935-01-01 · Editorial · page 26

    einheitlicher Typ des Ruder-V. J. St.ers mit seinen Vorteilen und seinen Nachteifen heraus. Nach außen hin gewann die Verbindung dadurch das Bild einer gewissen Geschlossenheit, die sie in vorteilhaftem Gegensatz zu den anderen Verbindungen…

  8. 1935-01-01 · Editorial · page 27

    …heute mit Befriedigung festgestellt werden kann. Die Krönung der praktischen Arbeit des Ruder-V. J. St. war das Camp in Geisa. Das Camp wurde von den Bundesbrüdern des Ruder-V. J. St. organisiert, wie der Camp-Gedanke überhaupt von jeher im Rude…

  9. 1935-01-01 · Editorial · page 28

    1930 bis zur Auflösung Von Jakob Rosenberg, Berlin Als ich im Jahre 1930, in der Maccabaea, Königsberg, aktiv geworden, nach Berlin ging, stand ich vor der Frage, mich in eine der fünf Berliner Verbindungen überweisen zu lassen. Unter dem G…

  10. 1935-01-01 · Editorial · page 29

    allerdings vielleicht auch mit einer gewissen „inneren Mission". Die Freitag-Abende wurden nun gründlichst politisiert. Die Verbindung aber, in ihrer Mehrheit allgemeinzionistisch orientiert, besaß aber auch Bbr. Bbr. linker und rechter Obs…

  11. 1935-01-01 · Editorial · page 30

    Mit sieben Aktiven fingen wir unsere Arbeit ah. Jeder gab sein Bestes, mehr als nur die freie Zeit stand der Arbeit für den Klub zur Verfügung. Auch einige der alten Inaktiven, die aus der Ivria hervorgegangen waren, und einige Alte Herren …

  12. 1935-01-01 · Editorial · page 31

    die wir für die sportliche und die zionistische Arbeit zur Verfügung hatten. Und diese Kräfte waren nicht eben sehr zahlreich. Die jahrelange Arbeit für den Klub hatte viele ermüdet, es kamen Berufssorgen hinzu, das sogenannte bürgerliche L…

  13. 1935-01-01 · Editorial · page 32

    so lange und so gut dies nur irgend möglich sei. Es scheint, daß die weitere Entwicklung ihnen recht geben sollte. Nachdem der Ruder-V. J. St. sich im Juli 1933 auch formell aufgelöst hatte, traten die meisten der bei Auflösung vorhandenen …

  14. 1935-01-01 · Editorial · page 33

    …n der Rudersommer 1934. Zur Osterfahrt starteten zwei Vierer nach Gussow. Noch im April 1934 verluden wir zwei Vierer („Theodor Herzl" und „Juda Maccabi") nach Haifa. Damit wurde ein alter Wunsch von Jos. Loewy erfüllt, nachdem die Zahl unserer Aktiven …

  15. 1935-01-01 · Editorial · page 34

    eine kurze hebräische Ansprache an die Versammlung richtete, einen tiefen Eindruck auf unsere nichtzionistischen Sportfreunde gemacht hat. Mitte August erwarben wir unseren ersten Doppel-Vierer. Ein lang gehegter Wunsch des Altherrenbundes …

  16. 1935-01-01 · Editorial · page 35

    •ftSTl N A-RFi l»^»M'-—-»1 Conte dl Savoia 21. Febr. Rex......... 7. März Palfistina..... 8. März Roma.......28. März Saturnla..... 8. April Schiffskarten, Gesellschaftsreisen, Visaberatung für Touristen Steuerliche und Vorbereitung u. Durc…

  17. 1935-01-01 · Editorial · page 36

    IHRE PALASTINA.REISE ATLANTICEXPRESS I BERLIN NW 7, FRIEDRICHSTRASSE 100 DURCH GMBH TELEFON: A6 MERKUR 2916 DAS SPEZIALHAUS FOR STOFFE . WÄSCHE KLEIDUNG TEPPICHE GARDINEN MÖBEL I-JS8ML BERLIN C2 - SPANDAUER STRASSE . KONIGSTRASSE Juwelen, G…

  18. 1935-01-01 · Editorial · page 37

    ALLE IHRE BÜCHER judische und nichtjüdische Literatur durch BUCHHANDLUNG KURT ROSENBAUM Berlin W 15, Melnekestrafje 10 Telefon: J 1 Bismarck 9504 Postscheckkonto: Berlin 68462 VOLKSBANK IWRIA eingetrag. Genossenschaft mit beschränkter Haftp…

  19. 1935-01-01 · Editorial · page 38

    bn den Geschehnissen V in der zionistischen Bewe* gungr vom aufstrebenden Palästina und von den Ereig« nissenr die das deutsche Ju* denfum bewegen, berichtet schnell und zuverlässig die JUDISCHE RUNDSCHAU Die „Judische Rundschau" — die einz…

  20. 1935-04-01 · Heft 3 (April 1935) · page 1

    3. JAHRGANG * APRIL 1935 * HEFT 3 DER JÜDISCHE WILLE ZEITSCHRIFT DES KARTELLS «JÜDISCHER VERBINDUNGEN E.V. # HERAUSGEGEBEN VOM PRÄSIDIUM DES K. J. V. IN BERLIN CHARLOTTEN BURG 2, BLEIBTREUSTR. 50 TELEFON: C1 STEINPLATZ 4736