Mannheim
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19111914
  1. 1914-04-01 · Heft 12 (April 1914) · p. Seite 386

    Der Kampf in Wien Gustav Wyneken war von der Soziologischen Gesellschaft und -dem Monistenbund eingeladen worden, in Wien zwei Vorträge zu halten. Wir waren in freudigster Spannung. Plakate versprachen für den 17. März „Die Mission der Juge…

  2. 1914-04-01 · Heft 12 (April 1914) · p. Seite 387

    Vorsätze ihrer Jugendzeit nicht vergessen und als voilgereifte Männer und Frauen mutige und treue Kampfgenossen sein werden gegen die finsteren Gewalten des Rückschritts, der Knechtung und des Eigennutzes; für ein freies Geschlecht vollbere…

  3. 1914-04-01 · Heft 12 (April 1914) · p. Seite 388

    Ministerialerlaß „geheim4'. Es ist keinem Kinde möglich, Klarheit zu bekommen. Kein Lehrer, kein Direktor gibt ihm eine klare Antwort. Ruhig läßt man die Kinder zappeln. Die Nachrichten an die Eltern werden zurückgehalten bis zu dem Zeitpun…

  4. 1914-04-01 · Heft 12 (April 1914) · p. Seite 389

    kanntschaft gemacht, wenn auch nicht gleich mit in fremden Städten wohnenden Kameraden! Indem wir hoffen, den in gleicher oder ähnlicher Lage befindlichen Kameraden oder Kameradinnen mit unserem Vorschlag Nutzen gebracht zu haben, geben wir…

  5. 1914-04-01 · Heft 12 (April 1914) · p. Seite 390

    die er dem „Anfang" als Feigheit und Unvornehmheit ankreidet, jetzt selbt ganz fidel anwendet! Vielleicht schreibt er jetzt mal über die „Beispielspädagogik des?Anfangs'4'? D. .4. Berichtigung Zu der Wiedergabe meiner Diskussionsrede in der…

  6. 1914-04-01 · Heft 12 (April 1914) · p. Seite 391

    Ich stelle also fest: 1. daß ich nach dem Urteil aller Wissenden wirklich allein der geistige Begründer, der Schöpfer der Freien Schulgemeinde bin, soweit ein solches werk auf einen Einzelnen zurückgeführt werden kann; 2. daß Herr Dr. Reisi…

  7. 1914-04-01 · Heft 12 (April 1914) · p. Seite 392

    … Veriag Berlin-Wilmersdorf, Nassauischestraße 17 [Telf. Pflb. 6242] jeden Mittwoch von 3 bis 4 Uhr.) In Oesterreich an: Siegfried Bernfeld, Wien, Stoß im Himmel 3/1. Redaktionsschluß am 20. jeden Monats. Allen Anfragen bitten wir Rückporto beizulegen. Jedes …

  8. 1914-05-01 · Heft 1 (Mai 1914) · p. Seite 1

    DER ANFANG ZEITSCHRIFT DER JUGEND HERAUSGEGEBgOjON GEORGES BARBIZON, BERUJ^>i"ü"wjS!^l«RNFELD, WIEN GEORGES BARBIZON,? ^SjH^^^^^ BERLIN 2. Jahr "^i^^^^fiy^ WIEN ^üteschrift zum halbjährliche^^ „Der Anfang" erscheint ^«Jteschrift zum halbjäh…

  9. 1914-05-01 · Heft 1 (Mai 1914) · p. Seite 2

    voll des* die $lte Generation beherrschenden Geist (d. i. dem Philistertum)losreißen und sich von ihrem besseren Gefühl, ihrem strafferen Willen leiten lassen will. In diesem gemeinsamen Gefühl fanden sich die so ganz verschiedenartigen cVe…

  10. 1914-05-01 · Heft 1 (Mai 1914) · p. Seite 3

    klärung, daß einige Jugendvereine neben der offiziellen Erziehung und Unterweisung in Haus und Schule auch noch selbst etwas für ihre Bildung oder Entwicklung tun wollen. Was jeder Fußballklub oder literarische Schülerverein allezeit von si…

  11. 1914-05-01 · Heft 1 (Mai 1914) · p. Seite 4

    In diese Lage — fürwahr, auch eine geschichtlich bemerkenswerte — haben ihre Führer jetzt die Jugend gebracht. Und das heilige Fest der Jugend, der Meißnertag, mag jetzt im Sprichwort das Hornberger Schießen ablösen*). III. Wir wollen nunme…

  12. 1914-05-01 · Heft 1 (Mai 1914) · p. Seite 5

    Sache war ja längst durch die wiederholten öffentlichen Erklärungen erledigt, daß die F. J. als solche nicht für die Sonderziele der einzelnen Gruppen tind Verbände verantwortlich sei, sondern nur für das allgemeine und gemeinsame Programm.…

  13. 1914-05-01 · Heft 1 (Mai 1914) · p. Seite 6

    bewegung Geist eingehaucht, der Jugend neue Quellen erschlossen hat, die ihnen anvertraute Jugendbewegung geistig verarmen zu lassen? Niemand verlangt, daß man sich mit Wyneken identifiziere. Aber seine Mitarbeit, deren Wichtigkeit (auf dem…

  14. 1914-05-01 · Heft 1 (Mai 1914) · p. Seite 7

    also auch der Bund für Freie Schulgemeinden ausscheiden. Nun ist zu sagen: Prinzipiell muß es begrüßt werden, daß man der Bewegung den Charakter der Jugendbewegung wahren will. Aber das hatte ja Wyneken als Vertreter des Bundes schon vor de…

  15. 1914-05-01 · Heft 1 (Mai 1914) · p. Seite 8

    … dieser Schulgemeinde .haben, wenn sie sie von ihrem Kreis ausschließt. Ein Ereignis aus der Diskussion in Marburg möge clies beleuchten: Als jemand einwandte, daß mit der Freien Schulgemeinde auch wertvolle Kreise der Schülerschaft ausgeschloss…

  16. 1914-05-01 · Heft 1 (Mai 1914) · p. Seite 9

    als Kameraden der Bewegung fühlten, beweist, daß, sowie die Verfolgungen in München losgingen, die Wickersdorf er Lehrer und Schüler unter sich 200 Mark für einen Streitfonds sammelten und dem Freideutschen Ausschuß übersandten. Es handelt …

  17. 1914-05-01 · Heft 1 (Mai 1914) · p. Seite 10

    alten Schulsystem, jetzt repräsentiert und gegen die Freiheit der Jugend ausgespielt vom Bundesleiter des Wandervogels! Der Versuch, den Wandervogel zu fangen, ist ja nun allerdings mißlungen; denn auf dem Gautag in Frankfurt a. O. ist der …

  18. 1914-05-01 · Heft 1 (Mai 1914) · p. Seite 11

    ihr verlangt, das ist ein Servilismus, der jedes Oberlehrers kühnste Erwartungen übertreffen muß. Und indem man den Entschluß, den man auf dem Meißner faßte: für einander einzutreten, wenn einer der Kameraden bedroht war, ausdrücklich ausme…

  19. 1914-05-01 · Heft 1 (Mai 1914) · p. Seite 12

    Sein Vertreterkonvent hat das Recht, ihn in sein Gegenteil px verkehren. Wir lassen uns den Begriff der F. J. nicht verfälschen, und wir verzichten nicht auf den Namen „freideutsch". Wir behalten ihn bei, in seinem ursprünglichen, echten Si…

  20. 1914-05-01 · Heft 1 (Mai 1914) · p. Seite 13

    Septemberheft 1913 des „Anfang") von einer „Wiedereroberung der Musik für die Jugend" die Rede gewesen« Ich möchte noch weiter gehend darauf hinweisen,* daß es notwendig ist, die Musik für die gesamte „gebildete Welt" zu erobern. Die Richti…