Der Anfang
- Journal
- Der Anfang
- Volume
- 1. Jahr (1913-1914)
- Issue
- Heft 12 (April 1914)
- Date
- 1914-04-01
- Page
- Seite 389 (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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kanntschaft gemacht, wenn auch nicht gleich mit in fremden Städten wohnenden Kameraden! Indem wir hoffen, den in gleicher oder ähnlicher Lage befindlichen Kameraden oder Kameradinnen mit unserem Vorschlag Nutzen gebracht zu haben, geben wir unsere Hamburger postiagernden Adressen an. N. A. „Anfang/4 Hamburg 13, postlagernd. Hamburg 13, postlagernd. Nachschrift des A. C S. Kameraden und Kameradinnen in Hamburg, versucht doch auf diesem Wege einen Sprechsaal Hamburger Schüler und Schülerinnen zu gründen! Auch eine doppelte Buchführung „Die größte Gefahr, die ich bei der neuen Zeitschrift sehe, liegt in der Zusicherung der Diskretion. Ich bin der Ansicht, man sollte auf keinen Fall der Jugend ermöglichen, etwas anonym oder pseudonym zu veröffentlichen. Für mich sind „Anonymität"' und „Feigheit" synonyme Begriffe." So schrieb, von edlem sittlichen Feuer durchglüht, Herr Friedrich Wilhelm Fulda in seiner Broschüre: „Die Beispielspädagogik im Wandervogel", S. 16, gegen den „Anfang". In seiner „Führerzeitung". Nr. 3, schreibt derselbe Herr Friedrich Wilhelm Fulda einen Artikel, in dem er denjenigen älteren Wandervögeln, die in ihrer Eigenschaft als Wandervögel behördlich schikaniert werden, Hilfe durch eine an die Behörden einzureichende Denkschrift verspricht. Sehr brav, und mehr, als die ganze „Freideutsche Jugend" bis jetzt fertig gebracht hat. Nun möchte aber Herr Fulda doch Material für seine Denkschrift haben, und da erläßt er folgenden Appell: „Dir Betroffenen und Bedrohten mögt mir Eure Not recht bald schriftlich anvertrauen. Ich bitte so, daß Namens- und Ortsnennung vermieden werden. Möglichst genaue Tatsachen, verbunden mit Eurer Ansicht über den Fall. Wenn angängig, sollen bezeichnende Aussprüche von Vorgesetzten wörtlich darin enthalten sein: ,Seit ich weiß, daß Sie grundsätzlich keinen Alkohol trinken, sind Sie natürlich sehr in meiner Achtung gesunken." — Diese Darstellungen dürfen natürlich nur streng der Wahrheit entsprechende Angaben enthalten. Sie sollen in der Form als Zuschrift abgefaßt sein, die unter Umständen gedruckt werden kann. Die Verfasser müssen mir gegenüber die Namen und genauen Umstände gesondert mitteilen und müssen letzten Endes bereit sein, ihre Angaben zu vertreten. Doch mögen sie angeben, wieweit sie bereit sind, ihre Angaben sofort öffentlich zu verfechten, oder aus welchen Gründen ich sie zunächst lediglich als Stoff zur Bearbeitung ansehen darf" Soweit Herr Fulda. Wie sieht es nun eigentlich im Gehirn oder sonstwo dieses Menschen aus, der genau dieselbe Technik,