Mannheim
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  1. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 70

    zu berichten, damit Allerhöchsten Orts bestimmt werden könne, ob sie zum Landwehr-Officier-Examen zugelassen werden können. Nachdem der Westphälische Merkur die in No. 113 befindliche Nachricht, daß ein jüdischer Freiwilliger in Berlin, Unt…

  2. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 71

    drt! Selbst in einer „Geschichte der Hunde" findet man folgende allerliebste Aeußerung, die wir gleichsam als ein Curiosum hieher setzen. WaS »vürde man sagen, wenn man in einer Schrift ein ähnliches Urtheil eines Juden fände, welches mächt…

  3. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 72

    72 Das sogenannte Geleite kam früher gewissen Menschenklassen, z. B. „Marktschreier," „Singer" u. A. nicht zu Gute, wie eine alte in der Abendzeitung angeführtt Schrift näher angiebt. „Die Juden hingegen," heißt es darin weiter, die Ketzer,…

  4. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 73

    75 ausschUeßen müssen. Der Constitution und den Hellern Grundsätzen der Regierung gemäß, werden aber solche Versuche, sobald sie zur Kenntniß der Staatsbehörden gelangen , von denselben und von aufgeklärten christlichen Bewohnern kräftig zu…

  5. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 74

    dieß allen Protestanten, wie hier allen Juden dann fühlen zu lassen, das Reckt zu haben geglaubt?). „Wer das vorsichtige Wesen der Juden, besonders in religiösen Angelegenheiten, kennt, wird ihnen eine so unsinnige und nutzlose Demonstratio…

  6. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 75

    Die Droschkenkutscher in Berlin haben jetzt in der Frühstunde 7 Uhr Gottesdienst mit Gesang , Gebet' nnd Predigt. „Merkwürdig ist , heißt es in der Berliner Vosfischen Zeitung, daß ein Israelit (der Fuhrunternehmer des frühen: Kremserschen …

  7. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 76

    , :/ ' 76 Berlin. Der Rentier Herr D. A. Benda ist von der hiesigen Stadtverordneten-Versammlung zum unbesoldeten Stadtrath gewählt, von der Königl. Regierung zu Potsdam bestätigt und am 30. April 1844 in das Magistrats-Kollegium eingeführt…

  8. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 77

    ' ■ ' " ' 77 ' . ■ . . : _ : - ■ nähme erregt und die deutsche Presse besonders hat sich lange mit diesem Gegenstände mehr oder weniger (z. B. u. A. namentlich die Stadt-Aachener Zeitung in einem sehr gut geschriebenen leitenden Artikel) ge…

  9. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 78

    , ■ 78 meindevorstände) auch eine Folge der obengedachten Bestrebungen und ob es für diese Juden eine Wohlthat sei, oder ob und wie es damit Zusammenhänge, vermögen wir nicht zu bestimmen. Schon seit 1827 sind die russischen Juden militairp…

  10. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 79

    … Bis 1850 können sie es noch mit Geld ablösen, dann aber hört diese Vergünstigung völlig auf. Die großen Genieinden von Wilna, Odessa und Berdytsckow haben sich schon bereitwillig zu dieser allgemeinen Neuerung erklärt. (Die-langen Eckenlocken u…

  11. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 80

    / 80 hMgerkidende MssiM IMn. „Brod! Stob! gebe män ihnen zuvörderst in ihrer Heimath, denn man hat in Deutschland keinen Begriff von der gränzenlosen Armuth der Mehrzahl derselben, deren Nahrungswege ihnen immer mehr erschwert werden," äuße…

  12. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 81

    81 ci«S bezahlen und dann, gleich Verbrechern, au» dem Land« gejagt werden. ■ ' Die jungen Israeliten im Hannöverische» sind in diesem Jahre zur Militairconscription gezogen worden, da sie dott kein« Schutzjuden mehr sind. Au» der Karlsruhe…

  13. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 82

    E ng l and. Auf der Wahlliste zu der Würde eine- Ober-Sheriffs der Grafschaften von ganz England, heißt es in politischen Zeitungen aus London, sind jetzt fünf Juden, was im Verhältniß zu ihrer geringen Zahl in England, bemerkenswerth ist. …

  14. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 83

    85 Eidesformel handle (die bis jetzt vorgeschriebene Eidesformel „auf den wahren Glauben eines Christen" vertritt nämlich die Stelle eines s. g. saerawental lest) und daß daher wenigstens für Schottland, wo eine derartige. Eidesformel natür…

  15. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 84

    von den preußischen Landständen in anderen Provinzen, namentlich in Westpreußen Md an andern Orten, wurden ähnliche Beschlüsse gefaßt , und eben so erwartungs - als vertrauensvoll sehen die preußischen Juden jetzt der Resolution Sr. Majestä…

  16. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 85

    . ,t ■ ,■ 83 .--- Verkauf desselben, es fe; für sich oder für Andere, so wie sogar das Wohnen in Schänken - oder in Brenn- und Brauereien, vom 1. Juli 1845 an, streng verboten worden.) Stuttgart. In der 36sten Sitzung (1^45) verhandelte uns…

  17. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 86

    86 Juden hochwichtige Entscheidung erfolgt. Auf einen erstatteten Bericht der Kreisdirection hat daS Staatsministerium durch ein Rescript vom 16ten d. M. entschieden, „daß bei allen städtischen und landständischen Wahlen die Juden nach ganz…

  18. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 87

    …er des rühmlich bekannten „ästhetischen Lexikons." Geboren zu Prag am 13. Sept. 1783 (Sohn des gelehrten Rabbiners Hrn. Baruch Jeitteles daselbst), bestimmte er sich früher für die Rechtswissenschaften, verließ dann, durch Familienrücksichten bestimmt, die…

  19. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 88

    der Literatur und der Künste als umfassend und vollwichtig. Im Jahr« 1842 machte 'er eine groß« Reise nach Italien. Er besuchte Mailand, Florenz, Rom, Genua, Neapel, und war so eben beschäftigt, über diese Reise ein ausführliches Werk, und …

  20. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 89

    89 auf dem Gebiete neuhebräischer Literatur. Der eine von ihnen, Baruch (der Vater des Ignatz), findet einen schönen, deneidenSwerthen Tod. Als die Schlachten von Dresden, Culm u. s. w. geschlagen wurden und Tausende und abermals TaMnde Mar…