Mannheim
Compact Memory
278 pages · page 2Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
267
181918321845
  1. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 10

    10 ' dündniffe wieder der Macht der Geistlichen cinräumtc, kann seitdem auch in diesem Hcrzogthum keine Ehe zwischen den beiden Glaubensgenossen mehr eingegangen werden, weil kein Geistlicher zum Einscgncn einer solchen Ehe sich bereitwilli…

  2. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 11

    11 ,; kann, werden dennoch von fanatischen Schriftstellern „die Fremden" genannt, gleichsam als wären dieselben erst gestern oder vorgestern mit der Schncllpost oder dem Dampfschiffe in Deutschland angelängt. — In Hinsicht der ehelichen Ver…

  3. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 12

    12 _ aus besonder» zufällige» Umständen etwas Wichtiges in dieser Sache nicht mitgetheilt, und erachtet es jetzt als eine angenehme Pflicht, es Hierdurch nachträglich zu ergänzen. Diese hohe zweite Kammer hatte nämlich die Gewährung der bü …

  4. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 13

    15 1 "" ■ . . , j - ' _ verfaßte kräftige Vorstellung an die 3te Deputation der ersten Kammer, die bürgerlichen Ehrenrechte betreffend, cingereicht, aus welcher, im Manuscript uns zugrsandtcn Schrift wir verschiedene Stellen, die sich zugle…

  5. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 14

    14 ' bekleiden, nicht Holland, wo die Juden gleiche Politische. Rechte wie die übrigen Staatsbürger genießen und die öffentlich abgedruckten offiziellen Schreiben von vier Staatsministern d. d. 19., 20,, 21. und 23. April 1842 dar- ' thun, …

  6. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 15

    15 - vermochte. Den besten Beweis aber, daß jene proyinzialständischen Anträge nur auf einseitiger Ansicht beruheten,*) liefert die Lhatsache, daß die König!. Prcuß. Regierung die Rechte der Juden seitdem nicht beschränkt, im Gegcntheile ih…

  7. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 16

    ■ . 16;; ■ und Gewohnheiten des 19. Jahrhunderts erzogen sind, die wir den sächs. Staat als unser einzig angestammtes Vaterland betrachten , die wir Gut und Blut anzuwendcn uns V verpflichten, um dessen Wohl zu befördern, eben so drückend, …

  8. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 17

    17 ' - Hat ja übrigens auch die Erfahrung vieler Zeiten cs bewährt/daß, wenn Bekenner des. jüdischen Glaubens zu öffentlichen Acmtem, oder zu politischen Befugnissen gelangten, sie dieses Recht nicht nur nie zum Nachthcilc des betreffenden …

  9. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 18

    18 Gesetzgebung stets und unwandelbar auf dem sichern Geleise des Rechts und der Humanität zu erhalten, sie mögen, ja sie werden mit edlem Beispiele vorangchen, und diirch ihr VotuM beweiscli, daßsieüber dieBolksvoriirtheile weit erhaben st…

  10. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 19

    : 19 war. die unter Pauken sch all vor ihr aßen, während die . Weiber um sie herum kreischten. Ihr Anzug war sehr schön und ihre Juwelen prachtvoll, aber ihr Gesicht mit Schminke bedeckt (?)*) und ihre ganze Person in einen dünneu Schleier …

  11. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 20

    ; . 20 ... '. . Wort ffi nf nicht aussprechcn darf, man muß vier und eins sagen. Er ließ, als ich heute im Palast war, seine Tochter kommen, damit ich sic sehe. Als ich sagte, sie sei ein schönes Kind, so hob der Sklave, der sie gebracht ha…

  12. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 21

    21 hier auf dem Wege nach dem Grab wird ein Gebet gesungen. (?) Einige alte Männer und ein Rabbiner reichen sich dann dir Hände (?), singen und tanzen (??) um das Grab; einer derselben verläßt den Kreis und wirft kleine Gcldmünzcn aus, so o…

  13. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 22

    . 22; v . ';,.v Anschaucn der Dinge zu beruhen. Gleichwohl sind wir keineswegs geneigt, solche ctwanigcn Absurditäteil der afrikanischen Juden nicht glauben oder sie gar etwa in Schutz nehmen zu wollen, denn welcher nur irgend vernünftige M…

  14. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 23

    - 23 V ' ■ ' - ■ ■ phweifungen sind dort selten bei veil Juden, noch seltener unter Männern als unter den Frauenzimmern, welche ihre Reize durch üllc Künste der Coquctteric zu erhöhen streben. Ihre Hauptuntcrhaltungcn bei den großen Festen …

  15. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 24

    ; 24 nehmen sie jetzt oft eine wichtige Miene an, und die sonst demüthigcn und unterwürfigen Sklaven spielen bisweilen den Herrn; ihre veränderte Stellung hat sie stolz und übermüthig gemacht. (Leicht möglich nach solchem erlittenen unerhör…

  16. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 25

    . .. 25 . — „Früher befanden sich gegen 2000 Juden in Damaskus, aber nach dem Erdbeben von Aleppo hat sich ihre Zahl durch Einwanderung bis auf 5000 Seelen erhöht. Weit entfernt, verfolgt zu werden, genießen die Juden…

  17. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 26

    … Hamburg, welcher in eben demselben Jahre U. A. auch eine vortheilhaft bekannte Uebcrsetzung der „Schemone Pcrakim" von Maimonides, in Deßau heraukgab, eine kurze Lcbcnsgcschichte desÄabbi Moses den Maimvn (Maimonides, auch Rambani genannt), welche i…

  18. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 27

    …ch nicht-ausgelassen werden konnte, und in welcher cs nach Abulfaradsch und der „arabischen Bibliothek" heißt, daß sich Maimonides eine zeitlanq äußerlich rum Mahomedmnscken-Glaubcn -bc-— kannt und die Rcligionsceremoiiien desselben so lange beobacht…

  19. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 28

    …cht das Ansehen eines so wichtigen Mannes bei Manchem schwächen könnte, eine Pflicht gegen die Manen des großen Lehrers Maimonides zu erfüllen, dessen Andenken gesegnet bleibe! __ -„Stellen wir jetzt die Be- und Entlastungszeugen gegen einander!" sag…

  20. 1845-01-01 · Heft 1 · p. Seite 29

    …Quelle des Märchens übrig, und wir haben die Pflicht, die Reinheit derselben zu untersuchen. Alkosti, der 40 Jahre nach Maimonides starb, war ohne Zweifel einer der Erstendie über dresen Mann geschrieben. Sein Werk: „Geschichte der Gelehrten," kann n…