-
10 ' dündniffe wieder der Macht der Geistlichen cinräumtc, kann seitdem auch in diesem Hcrzogthum keine Ehe zwischen den beiden Glaubensgenossen mehr eingegangen werden, weil kein Geistlicher zum Einscgncn einer solchen Ehe sich bereitwilli…
-
11 ,; kann, werden dennoch von fanatischen Schriftstellern „die Fremden" genannt, gleichsam als wären dieselben erst gestern oder vorgestern mit der Schncllpost oder dem Dampfschiffe in Deutschland angelängt. — In Hinsicht der ehelichen Ver…
-
12 _ aus besonder» zufällige» Umständen etwas Wichtiges in dieser Sache nicht mitgetheilt, und erachtet es jetzt als eine angenehme Pflicht, es Hierdurch nachträglich zu ergänzen. Diese hohe zweite Kammer hatte nämlich die Gewährung der bü …
-
15 1 "" ■ . . , j - ' _ verfaßte kräftige Vorstellung an die 3te Deputation der ersten Kammer, die bürgerlichen Ehrenrechte betreffend, cingereicht, aus welcher, im Manuscript uns zugrsandtcn Schrift wir verschiedene Stellen, die sich zugle…
-
14 ' bekleiden, nicht Holland, wo die Juden gleiche Politische. Rechte wie die übrigen Staatsbürger genießen und die öffentlich abgedruckten offiziellen Schreiben von vier Staatsministern d. d. 19., 20,, 21. und 23. April 1842 dar- ' thun, …
-
15 - vermochte. Den besten Beweis aber, daß jene proyinzialständischen Anträge nur auf einseitiger Ansicht beruheten,*) liefert die Lhatsache, daß die König!. Prcuß. Regierung die Rechte der Juden seitdem nicht beschränkt, im Gegcntheile ih…
-
■ . 16;; ■ und Gewohnheiten des 19. Jahrhunderts erzogen sind, die wir den sächs. Staat als unser einzig angestammtes Vaterland betrachten , die wir Gut und Blut anzuwendcn uns V verpflichten, um dessen Wohl zu befördern, eben so drückend, …
-
17 ' - Hat ja übrigens auch die Erfahrung vieler Zeiten cs bewährt/daß, wenn Bekenner des. jüdischen Glaubens zu öffentlichen Acmtem, oder zu politischen Befugnissen gelangten, sie dieses Recht nicht nur nie zum Nachthcilc des betreffenden …
-
18 Gesetzgebung stets und unwandelbar auf dem sichern Geleise des Rechts und der Humanität zu erhalten, sie mögen, ja sie werden mit edlem Beispiele vorangchen, und diirch ihr VotuM beweiscli, daßsieüber dieBolksvoriirtheile weit erhaben st…
-
: 19 war. die unter Pauken sch all vor ihr aßen, während die . Weiber um sie herum kreischten. Ihr Anzug war sehr schön und ihre Juwelen prachtvoll, aber ihr Gesicht mit Schminke bedeckt (?)*) und ihre ganze Person in einen dünneu Schleier …
-
; . 20 ... '. . Wort ffi nf nicht aussprechcn darf, man muß vier und eins sagen. Er ließ, als ich heute im Palast war, seine Tochter kommen, damit ich sic sehe. Als ich sagte, sie sei ein schönes Kind, so hob der Sklave, der sie gebracht ha…
-
21 hier auf dem Wege nach dem Grab wird ein Gebet gesungen. (?) Einige alte Männer und ein Rabbiner reichen sich dann dir Hände (?), singen und tanzen (??) um das Grab; einer derselben verläßt den Kreis und wirft kleine Gcldmünzcn aus, so o…
-
. 22; v . ';,.v Anschaucn der Dinge zu beruhen. Gleichwohl sind wir keineswegs geneigt, solche ctwanigcn Absurditäteil der afrikanischen Juden nicht glauben oder sie gar etwa in Schutz nehmen zu wollen, denn welcher nur irgend vernünftige M…
-
- 23 V ' ■ ' - ■ ■ phweifungen sind dort selten bei veil Juden, noch seltener unter Männern als unter den Frauenzimmern, welche ihre Reize durch üllc Künste der Coquctteric zu erhöhen streben. Ihre Hauptuntcrhaltungcn bei den großen Festen …
-
; 24 nehmen sie jetzt oft eine wichtige Miene an, und die sonst demüthigcn und unterwürfigen Sklaven spielen bisweilen den Herrn; ihre veränderte Stellung hat sie stolz und übermüthig gemacht. (Leicht möglich nach solchem erlittenen unerhör…
-
-
… Hamburg, welcher in eben demselben Jahre U. A. auch eine vortheilhaft bekannte Uebcrsetzung der „Schemone Pcrakim" von Maimonides, in Deßau heraukgab, eine kurze Lcbcnsgcschichte desÄabbi Moses den Maimvn (Maimonides, auch Rambani genannt), welche i…
-
…ch nicht-ausgelassen werden konnte, und in welcher cs nach Abulfaradsch und der „arabischen Bibliothek" heißt, daß sich Maimonides eine zeitlanq äußerlich rum Mahomedmnscken-Glaubcn -bc-— kannt und die Rcligionsceremoiiien desselben so lange beobacht…
-
…cht das Ansehen eines so wichtigen Mannes bei Manchem schwächen könnte, eine Pflicht gegen die Manen des großen Lehrers Maimonides zu erfüllen, dessen Andenken gesegnet bleibe! __ -„Stellen wir jetzt die Be- und Entlastungszeugen gegen einander!" sag…
-
…Quelle des Märchens übrig, und wir haben die Pflicht, die Reinheit derselben zu untersuchen. Alkosti, der 40 Jahre nach Maimonides starb, war ohne Zweifel einer der Erstendie über dresen Mann geschrieben. Sein Werk: „Geschichte der Gelehrten," kann n…