Mannheim
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  1. 1921-05-01 · Heft 21 (Mai 1921) · p. Seite 330

    und sich verbiegen, wodurch ein Unglück entstehen würde. wenn aber ständig Schmieröl auf diese Teile gebracht wird, dann sind die Reibflächen ganz glatt und werden nicht heiß. Darum sind überall da, wo es nötig ist, kleine Gelbehälter angeb…

  2. 1921-05-01 · Heft 21 (Mai 1921) · p. Seite 331

    wie der erste Jude nach Schweden kam Der erste Jude, der sich in Schweden Ustor, der ihm eine unerstreckbare Aufentniedergelassen hat und als Begründer der Haltsbewilligung auf 28 Tage ausstellte, schwedisch-jüdischen Gemeinde anzusehen ist…

  3. 1921-05-01 · Heft 21 (Mai 1921) · p. Seite 332

    bleiben, da hier bisher noch niemals ein „In Anbetracht, dessen, daß Ahron Isak Jude gewohnt. hatte. Nichtsdestoweniger ein guter Graveur, ein Künstler in seinem versprach ihm der Statthalter, sich seiner Fache ist, wird ihm durch die Gnade…

  4. 1921-05-01 · Heft 21 (Mai 1921) · p. Seite 333

    Der wirKirche St eg er Achtzehnhundert sechsundscchzig war es, und Krieg »och dabei. Seit zwei Tagen, meine Geschichte beginnt mit Crew Sckmbbos hatte» wir den leilchaftige» Krieg in unmittelbarster iUähe kennen gelernt Und zwar so weit als…

  5. 1921-05-01 · Heft 21 (Mai 1921) · p. Seite 334

    „Die Preiße komme, die Preiße komme", schrieen gleichzeitig, ein paar Buben und rannten durch die «taffen-. Im Nu hattsn sich etwa zwei Dutzend Menschen auf die Straße begeben und slaiiden nun, mehr verwundert wie erschreckt, aus dem freien…

  6. 1921-05-01 · Heft 21 (Mai 1921) · p. Seite 335

    Ich war enttäuscht. Inzwischen war die Unterhaltung zwischen dem „gemeine» Pulke" und der Soldateska nicht nur lebhafter, sondern auch lauter und herzlicher geworden. Die ganze leichtflüssige und fröhliche Natur der Rheinbewohnerwar zum Dnr…

  7. 1921-05-01 · Heft 21 (Mai 1921) · p. [Seite]

    …ige Rätsellösungen sandten: Max Nubinstein, vajohren; Gisela weigler, Leipzig: E. voehner, Leipzig: Herbert Silbermann, Liegnitz: Max Hahn, Göttingen; Th. und h. Eppstein, Duisburg; Hans Littmann, Breslau; Edgar Vubiner, Leipzig; Moritz verschtel, …

  8. 1921-05-01 · Heft 22 (Mai 1921) · p. [Seite]

    - - ‘ _ Blätter für die Heranwachsende jüdische fugend k)erausgegeben von T. 3. Klötzel Var Aochba erscheint zweimal im Monat. Preis: Vierteljährlich Mb. 5. - Einzelnummer IHft. l.~~ Zahlungen erbeten auf Postscheck-Nonto: Welt. Verlag, Nr.…

  9. 1921-05-01 · Heft 22 (Mai 1921) · p. Seite 338

    Der Bar ltochba wird mit den nächsten beiden heften das zweite Jahr feines Bestehens abschließen. Lin neuer Jahrgang soll beginnen. Leider ist es bisher nicht möglich gewesen, dem Bar ltochba soviele Abonnenten zu verschaffen, wie nötig war…

  10. 1921-05-01 · Heft 22 (Mai 1921) · p. Seite 339

    Der alte Zrltz, der Kofaft und der Schneider Mendel Einmal führte der alte Fritz Krieg mit den Nüssen und war eines Morgens in der Frühe fortgeritten aus seinem Lager, um die Stellung der Feinde zu erspähen. Nicht einmal einen Reitknecht ha…

  11. 1921-05-01 · Heft 22 (Mai 1921) · p. Seite 340

    Säbel und in der linken die Kosakenpeitsche, die hat neun Schnüre statt einer und heißt deshalb auch die russische Katze mit den neun Schwänzen. Er schwingt den Sabel und droht mit der peitsche: „)ud, wo hast Du den preußischen Offizier?" -…

  12. 1921-05-01 · Heft 22 (Mai 1921) · p. Seite 341

    Mittlerweile kommen seine beiden Kameraden, die in den andern Häusern nach dem Preußen, gesucht haben, sich aber schließlich mit ein paar Hühnern und Gänsen begnügen mußten. Mendel wartet garnicht erst ab, bis sie Schnaps fordern, er gibt j…

  13. 1921-05-01 · Heft 22 (Mai 1921) · p. Seite 342

    Mendel. „Zieh da, mon ami*), wie gefällt es Ihm in Berlin?" Mendel gefällt es gut, er ist dem König sehr dankbar. Da fragt ihn der König, ob er noch einen Wunsch habe. „)a," sagt Mendel, „einen Wunsch habe er noch, aber er getraue sich nich…

  14. 1921-05-01 · Heft 22 (Mai 1921) · p. Seite 343

    Der wirkIiche 5 i e g e r (Schluß). . „Trumps!" tief Meyer Laubenheim, der Preuße, und stieß mit seiner harten Fattst dröhnend die Karte niederund „Tn»»npf! und Trumpf!" fuhr er mit Stentorstimme fort und warf jedeSmal mit solcher Kraft die…

  15. 1921-05-01 · Heft 22 (Mai 1921) · p. Seite 344

    des Pferdes, das der Lsfizier ritt. Er wischte sich den Schweiß mit einem karriertem Schnupftuch ab. fuhr über seine Glatze, schneuhte sich und begann mit lauthinschallender Stimme strenge Befehle lind Verordnungen von einen« Bogen Papier a…

  16. 1921-05-01 · Heft 22 (Mai 1921) · p. Seite 345

    Inzwischen ginge» einige Unteroffiziere mit Polizisten durch die Gasse», um zu sehen, ob allenach Vorschrift ginge; und spater folgte der Bürgermeister mit dem Ma,or. Wir saßen bereit-am Tisch und hatten gerade nach alter Geflogenheit zwisc…

  17. 1921-05-01 · Heft 22 (Mai 1921) · p. Seite 346

    Uoiipcl aß in Frieden und mit großem Appetit seine Letzsuppe und seinen wohlgeratenen Magen. dtach Wochen begegnete der Bürgermeister meinen Vater. „Unsere Truppen haben gegen die Preußen verloren: aber einen siegreichen Hessen haben wir do…

  18. 1921-05-01 · Heft 22 (Mai 1921) · p. Seite 347

    …en Gipfel alte Mauerreste, wundervoll der Blick von dort über die Ebene Jesreel. Und dicht am Fuße liegt unsere Kolonie Mescha. Regelmäßig gebaut und bald eingegrünt, weiter nach Nazareth zu liegt p ha r a 0 r Tr a u m 347

  19. 1921-05-01 · Heft 22 (Mai 1921) · p. Seite 348

    …bringt. Und unter verbrauch beträchtlicher Traubenmengen kommt man Zu der Entschließung, daß die Forke (Mistgabel) doch allerhand Vorzüge vor der Rnarre (Gewehr) hat. Die Nächte sind jetzt wunderbar hier, voller Mondschein Und Musik. Ihr könnt euch …

  20. 1921-05-01 · Heft 22 (Mai 1921) · p. Seite 349

    singen dazu, den dunklen Untertan gibt unhöflichen Menschen, weil ich, wenn Löste dar Meer. Und die übrigen Stimmen kommen, nicht vor Freude lorknall«, sonhaben der wind, Araber, Eulen, Hyänen, dern höchstens Blechmusik oder Videldudel Nach…