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  1. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 19 · Berlin

    Korrespondenzen. 19 schaft Georg von Giesches Erben repräsentiert eine der großen oberschlesischen Feudal-Montanunternehmungen, ihre Produkte — bei deren Herstellung sie keinen der modernen Fortschritte versäumt — spielen am Markt eine gewi…

  2. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 20 · Berlin

    20 Im deutschen Reich. leidigungen zu decken Pflegt, zu decken sucht, habe ich eine kurze Erklärung abzugeben. Obschon nach der Meinung jedes Einsichtigen diese Verdächtigungen den Stempel der Lüge an der Stirn tragen und sie nur einem wahn…

  3. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 21 · Kattowitz

    Korrespondenzen. 21,: Sperl in der 64. Hauptversammlung des Evangelischen Derdu3 der Gustav«Adolf--Stiftuug in Posen vorgetragen hat, ist der Prozentsatz der evangelischen Bevölkerung der Provinz Posen in den letzten 40 Jahren um 2,5 Prozen…

  4. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 23 · Kattowitz

    …e Kunst die Wiederbelebung der hebräischen Sprache und hebräischer Poesie. Wir deutsche Juden, wir heute Lebenden, sagt Moritz Goldstein, können ebensowenig hebräische Dichter werden, wie wir nach Zion auswandern können, so sehr wir wünschen müßten, aus de…

  5. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 24 · Kattowitz

    …en gereichen. An den eineinhalbstündigen Vortrag schloß sich eine längere, sehr lebhafte Debatte. Her Arnold Wiener aus Kattowitz meinte als Mitglied der zionistischen Vereinigung, dem Professor Sombart sei bei der Beurteilung seines Buches von dem …

  6. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 25 · Kattowitz

    …ich so . grundverschieden — so häufig sich begegneten. In der Kunstwartdebatte habe Avenarius nach den Auslassungen von Moritz Goldstein gesagt: „Den tatsächlich erreichten Zustand könnte der leidenschaftliche Antisemit nicht besser schildern als der begei…

  7. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 26 · Kattowitz

    26 Im deutschen Reich. lange. Der Zionismus arbeite für die IudenheiL und für Besserung der Zeitverhaltnisse, der Centralvereinsgedanke kämpfe außerdem für das Judentum und seine alten, ewigen Ideales Mitgliedschaft im Cenlralverein sei all…

  8. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 27 · Kattowitz

    …gte sich der Tumult. Rach einer gegen den. Standpunkt des „Israelit" gerichteten Aeußerung des Herrn Or. Ehrenfried aus Kattowitz er-' hielt der Referent des Abends das Schlußwort: Herr Geh. Iustizrat vr. Fuchs wies dabei darauf hin, daß er mit eine…

  9. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 28 · Kattowitz

    28 Im deutschen Reich. bandes die Zahl der oberschlesischen Ortsgruppen von sieben, auf e l f gestiegen ist, und daß die Gründung von drei neuen Ortsgruppen in diesem Winter bevorsteht. Die Anzahl der Mitglieder hat sich im gleichen Zeitrau…

  10. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 29 · Kattowitz

    VereinsnachrichLen. 29- Prof. Dr. Goldstein berichtete Herr Syndikus Dr. Holländer über die Tätigkeit des Centralvereins im letzten Jahre. Cr führte unter anderem aus, der Verein habe Angriffe auf Talmud und Schulchan-Aruch durch wissenscha…

  11. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 30 · Kattowitz

    30 Im brutschen Reich. Im ersten Jahre des Bestehens hat die Rechtsstelle nicht weniger als 78 Fälle behandelt. Schon die Zahl dieser Fälle beweist, daß die Gründung der Rechtsstelle eine Notwendigkeit war. Von diesen 78 Fällen sind 15 durc…

  12. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 31 · Kattowitz

    …, der nun in Schönlanke 37 Mitglieder zählt. * — Die unter dem Vorsitz des Herrn Iustizrat Türk am 25. November 1912 in Gnesen abgehaltene Centralverein s-Versammlung war von etwa 300 Personen besucht. Der Redner des Abends, Herr Dr, med. Alfred …

  13. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 32 · Kattowitz

    32 Im deutschen Reich. örterung des Problems: Gibt es Krankheiten der Juden? mit der Frage nach der Existenz der jüdischen Rasse in engstem Zusammenhänge stehe, behandelte er zunächst die Rassenfrage und kam zu dem Ergebnis, daß es unmöglic…

  14. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 33 · Kattowitz

    V er ei ns nach richten. 33 häufiger auf tritt als in der christlichen Bevölkerung,- man bezeichnet sie geradezu als Indenkrankheit. In Wirklichkeit liegt die Sache aber etwas anders. Naunyn schreibt in der 2. Auflage feines Buches: „Für al…

  15. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 34 · Kattowitz

    34 Hm deutschen Reich. — Unter dem Vorsitze des Herrn Dr. Kallner hat am 27. November in Spandau eine gut besuchte Centralvereins- Versammlung stattgefunden, in der Herr Dr. Edmund Werner- Berlin einen mit großem Beifall aufgenommenen Vortr…

  16. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 35 · Kattowitz

    Vereinsnachrichten. 35 schloß sich eine lebhafte Debatte, an der sich die Herren Dr. mcd. Klei.r, Feldmann, Dr. med. Pollock, Dr. med. Lewy, Rabbiner Dr. Eschelbacher, E. Wolf und Rechtsanwalt Deutsch beteiligten. Die Diskussion beschäftigt…

  17. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 36 · Kattowitz

    36 Im deutschen Reich. Erscheinungsformen besprochen. Dann wurde das Berufswahl. Problem der jüdischen Mittelschicht auf Grund der vorbeschriebenen Tatsachen ausführlich erörtert und die Frage nach Abhilfe für die sich ergebenden Mißstände …

  18. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 37 · Kattowitz

    Vereinsnachrichteii. 37 gehörende Angestellte jüdischer Kaufleute in diesem Verbände erzogen werden und was von solchen Angestellten zu gewärtigen ist. Bon dieser aufklärenden Tätigkeit werden wir uns durch folgende, S. 87/88 des Jahrbuchs …

  19. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 38 · Kattowitz

    38 Im deutschen Reich. Anfrage, wie es mit der Einführung der notwendigen Maschinengewehr-Abteilungen steht, ob auch hinreichend Sorge dafür getroffen sei, daß Deutschlands Luftflotte einen entsprechenden Ausbau erfahre. Nicht minder verdie…

  20. 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. 39 · Kattowitz

    Vereinsnachrichten. 39 kein Zweifel möglich ist — dem Rufe des Vaterlandes, wenn cs in Gefahr ist, freiwillig folgen, wie sie es in früheren Zeiten getan haben. Dr. I. L. * -- Im Anschluß an unsere in der Dezembernummer erschienene Notiz üb…