Mannheim
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188118941908
  1. 1895-01-01 · Editorial · page 1

    zur WeteHrung über das Judentum 9mim tri Ka»kfli« 'ck Pi; v ... J4? “ traun d«s : ' ' ■ Begründet und herausgegeben Sir MayHiner Vr. AdSkf MrüM^ 18. Ichraang. Ir er« K für t am "Main. JmSetbstverlag des Herausgebers; in CommLWn für den Buch…

  2. 1895-01-01 · Editorial · page 2

    M populär-wissenschaftliche )nr Belehrung über das Judentum '- - - r„> für Gebildete aller Konfeffionen. . Organ, des Mendelssohn-Vereins in Frankfurt a. ITC. . . Herausgegeben von YaSbiner w Adolf Arüll. I SZ/L 15. Jahrgang. Ara«kf«rt am M…

  3. 1895-01-01 · Editorial · page 3

    …stfälischen Gemeindeverbandes. S. 10. Zur Zionistischen Bewegung. S. 16. ..; . rf Die Verjüngung des Judentümes. S. 25. Leopold Zunz. S. 28. t ' . , . Zum Andenken an I. S. Adler. Seite 35. Zum Andenken an Dr. Ludwig Kompert. S. 38. ■ - ■. " ' . ■ ’ ..…

  4. 1895-01-01 · Editorial · page 4

    …ber Juden und Judentum. S. 249. . _ |v Soziale Gesichtspunkte in der mosaischen Gesetzgebung. S. 265. Der Naturforscher Thomas Huxley über die Bibel. S. 276. Monatsschau. S. 18. 40. 63. 89. 112. 137. 178. 209. 232. 255. 283. Theater, Musik und bildende …

  5. 1895-01-01 · Heft 1 (1.1.1895) · page 1

    so zur Belehrung über das Judeutnm für Gebildete aller Konfessionen. Mrgan des Meudelssohn-Oereins tu Frankfurt a.!N. Begründet und heransgegeben von Rabbiner I)r. Adolf Brüll. Abonnementspreis Mk. 6.— per Jahr. Zll beziehen dilrch alle Brr…

  6. 1895-01-01 · Heft 1 (1.1.1895) · p. Seite 2

    £■: &'* * zurückgeführt werden. Wie die Schule, in welcher gute Bürger erzogen werden, Vas wahre Leben eines Volkes in sich faßt, so ist das Haus, in welchem Glaube, Gottesfurcht, Gerechtigkeit und Nächstenliebe gelehrt werden, das eigentli…

  7. 1895-01-01 · Heft 1 (1.1.1895) · p. Seite 3

    3 / Der Geschäftsmann ist vor die Alternative gestellt: Sabbatruhe und vielleicht Bankerott, oder kein Sabbat und geschäftlichen Erfolg. Die Meisten haben Verantwortlichkeiten und Verbindlichkeiten auf sich, die sie vielleicht ebenso verpfl…

  8. 1895-01-01 · Heft 1 (1.1.1895) · p. Seite 4

    …nd auf diese Weise manches böswillige Vorurteil, manchen Irrtum über das Judentum zerstören. Irornme Wünsche. Von R.-A. Emil Lehmann in Dresden. Seit Jahrzehnten wird die Frage behandelt: soll die notwendige Reform des Judentums, der Gebete, des Gottes…

  9. 1895-01-01 · Heft 1 (1.1.1895) · p. Seite 5

    5 Ergebnissen der Religionswissenschaft wohlbekannte Lehrer nnd Prediger würde sich vor seinem wissenschaftlichen Gewissen scheuen, die sogenannte heilige Schrift, diese Sammlnng der erhabensten Geistesschätze der Welt, als Gottes Wort, als…

  10. 1895-01-01 · Heft 1 (1.1.1895) · p. Seite 6

    6 muß: ein sittlicher, das Herz erhebender, den Kopf befriedigender, für's Leben Nachhaltig wirkender. Aller Orten fast müht man sich in Lehrerkreisen um die Frage: wie ist der jüdische Religionsunterricht einzurichten? Er ist von selbst.au…

  11. 1895-01-01 · Heft 1 (1.1.1895) · p. Seite 7

    sich dort kalt oder kühl berührt. Zuerst von. der hebräischen Sprache. Sie ist nicht die ihre, nicht die unsere. Geschichtlich ist sie erklärlich, wissenschaftlich berechtigt. Aber so wenig der christliche Religionsschüler griechisch lernt,…

  12. 1895-01-01 · Heft 1 (1.1.1895) · p. Seite 8

    ■yi:~vc r,i — 8 — die beiden täglichen Schlußgebete: Dank für die täglichen Wunder und Bitte mit. Frieden — sind schön, zeitgemäß und erbaulich, wenn auch das Friedensgebet nicht ans Israel beschränkt werden darf — obwohl selbst das sein ki…

  13. 1895-01-01 · Heft 1 (1.1.1895) · p. Seite 9

    ?* ■n**r»V und Tempelkult sein — so ist sie eine Unwahrheit; kein Vernünftiger wünscht solchen Rückschritt. Unseren modernen Anschauungen widersprechen ebenso die vielfachen, z. B. im jüdischen Vater-nnser (owinu) wiederkehrenden Bitten, Go…

  14. 1895-01-01 · Heft 1 (1.1.1895) · p. Seite 10

    10 Aas neue Gebetbuch des westfälischen Gemeindeverbandes. Eine Sukkothrede. Meine andächtigen Zuhörer! Die Tage ernster Selbstprüfung sind nun vorüber; gewissenhaft hat jeder tiefer angelegte Israelit die Zeit der Buße ausgenutzt, und gelä…

  15. 1895-01-01 · Heft 1 (1.1.1895) · p. Seite 11

    " / " . - "_v-- . v -; -TM 11 zu läutern, euer religiöses Empfinde» zu veredeln. Gott aber möge mit uns sein bei unserer Betrachtung und sie segnen an uns, damit sie uns zum Heile gereiche. I. In dem Feststrauße, mit welchem wir heute voll …

  16. 1895-01-01 · Heft 1 (1.1.1895) · p. Seite 12

    12 sind der wahre und warme Ansdruck eines in deutscher Sprache betenden deutschen Juden. Die hohen Gedanken, die in unseren altehrwürdigen Gebeten zum Ausdruck kommen, sind hier auch in unserer Muttersprache in ein würdiges Gewand gekleide…

  17. 1895-01-01 · Heft 1 (1.1.1895) · p. Seite 13

    13 nigen Sehnsucht, mit der sie in ihren Gebeten ihre Rückkehr nach Jerusalem er-- flehen. Ist aber, so frage ich euch, ein solcher Widerspruch zwischen Gebet und Gesinnung, zwischen Wort und That nicht unwürdig unserer Religion, unwürdig d…

  18. 1895-01-01 · Heft 1 (1.1.1895) · p. Seite 14

    14 Wahrheit, lautere Wahrheit, da entsprechen die Worte den Gedanken, die Gebete den Gesinnungen, da erkennet ihr überall kappaus t’morim, die aufstrebende Palme, das Sinnbild der Wahrhaftigkeit. III. Die dritte Frucht, die unser Text uns n…

  19. 1895-01-01 · Heft 1 (1.1.1895) · p. Seite 15

    15 Und so sind nicht wir es, die treulos handeln an dem Erbe der Väter, sondern jene Feinde des Lichtes, die die Treue zwar auf den Lippen führen, aber ihr Herz weiß nichts davon, die Haß und Zwietracht hineintragen in die friedlichen Hütte…

  20. 1895-01-01 · Heft 1 (1.1.1895) · p. Seite 16

    16 So verkörpern also die vier Fruchtarten unseres Feststranßes die vier bedeutsamen Vorzüge unseres neuen Gebetbuches: Schönheit der Sprache, Wahrhaftigkeit im Ausdruck, Treue im Bekenntnis, Einfachheit der Form. Mögen diese seine trefflic…