Mannheim
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  1. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 221 · Sagen der Hebräer

    221 Rabbis grüßten ihn und fragten, Was er mache. ״Euer Hebet hak reiche Frucht getragen!" antwortete er und führte sie nach seinem Hause, wo er ihnen eine grosse Gabe für die Armen reichte. Sie aber zeigten ihm das Buch, in welchem die Gab…

  2. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 222 · Sagen der Hebräer

    222 einem König auf einem Weichen Kissen liegt und zahlreiche Wärterinnen ringsherum hat, die alle ihm zu dienen bereit sind und sich beeifern, ihm ihre Liebe, ihre Zuneigung durch Küsse und Umarmungeri M beweisen.;״!׳ Die zweite fangt an, …

  3. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 223 · Sagen der Hebräer

    823 Doch endlich kommt das letzte Lebensalter, wo der hinfällige alte Mann gleich dem ungelenken, doch wachsamen Elephanten ernst, gesetzt und mißtrauisch Wird. Dann beginnt er allmahlig den Kopf zur Erde hangen zu lassen, als schaue er nac…

  4. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 224 · Sagen der Hebräer

    •feine Familie in großem Wohlleben gefunden und wie sie •köstlichen Wein tranken." . ״Hast du?" fragte Mar Ukba wohlwollend noch einmal. ״Nun, so laß dir sagen, daß dieser Unglückliche einst bessere Tage gesehen hat. Ich wundere mich, wie e…

  5. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 225 · Aufnahme Israelitischer Waisen in dem Großherzogl. Weimarischen Waisen-Institut

    delsmann; (er starb den 6. April 1824,) und der Esther, gcbornen Asch, aus Breslau, und es wurde dabei bemerkt, daß die Mutter sich von einem kleinen Handel, der ihr-nicht die nothwendigsten Bedürfnisse zur Erziehung ihrer Kinder abwerfe, n…

  6. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 226 · Aufnahme Israelitischer Waisen in dem Großherzogl. Weimarischen Waisen-Institut

    •■י"»*־"*»*-‘ ' 226 fein bürgerlicher Name) während des Freiheitskrieges gedient, bei Leipzig 1813 gefochten, Paris 1813 niitgestürmt Habe, 1815 russischer Dollmctscher bei der Ko-- mandantur in Pegau geworden, 1817 in Blankenhain einen kle…

  7. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 227 · Aufnahme Israelitischer Waisen in dem Großherzogl. Weimarischen Waisen-Institut

    SS? suche ei'ngegangen, wohl aber für eine vaterlose jüdische Familie Platow in Blankenhain «., wo zugleich ihre brückende Armuth bescheinigt ist. Ich habe sie mit vorzuschlagen mich nicht ermächtigen mögen, da ihre wohlhabenden Glaubensgen…

  8. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 228 · Aufnahme Israelitischer Waisen in dem Großherzogl. Weimarischen Waisen-Institut

    nähme in bas Institut empfohlen und dringende Wer? Wendung für selbige eingelegt wird, die. Schlußfaffung hierauf lediglich unfern! Ermessen anheimgcstellt." Ob nun wohl die unter dem 20. Juni vorigen Jahres erschienene Judenordnung, nach §…

  9. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 229 · Aufnahme Israelitischer Waisen in dem Großherzogl. Weimarischen Waisen-Institut

    22Q keine Zugänge an Colleteral - , Dispensationsgeldern und sonst erhalten hat, und daß daher die Unterstützung der Judenkinder nur auf Kosten der Waisen christlicher Glaubensgenossen geschehen würde. Wir unterstellen daher diesen Gegensta…

  10. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 230 · Aufnahme Israelitischer Waisen in dem Großherzogl. Weimarischen Waisen-Institut

    allzugroßer Konkurrenz zunächst auf die bedürftigsten Subjekte zu sehen,, nachstdem auch das Populations- Werhaltniß der christlichen zu den jüdischen Waiscnkin- Lern mit ins Auge zu fassen. Indem Wir daher die Aufnahme zweier Kinder des Pl…

  11. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 231 · Aufnahme Israelitischer Waisen in dem Großherzogl. Weimarischen Waisen-Institut

    231 christlichen Meister erlernenso genießen sie die Unterfiützung wahrend der Lehrzeit, die christliche Waisen erhalten, außerdem aber hört die Sorge des Instituts für sie mit der Entlassung aus der Verpflegungs - An-- stalt auf." Das Ober…

  12. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 232 · Aufnahme Israelitischer Waisen in dem Großherzogl. Weimarischen Waisen-Institut

    chen Zöglingen dabei der hiesige Landeskatcchksmus und das Gesangbuch in die Haar de gegeben werden, weil beide rein christlichen Inhalts sind und selbst nur bei. einem neugierigen Durchblättern derselben Anlaß geben könnten, sie in ihren G…

  13. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 233 · Über den Einfluß der Sprache auf's Denken und die Methode des Unterrichts in der Muttersprache

    2Z3 praktischen Brauchbarkeit, die Erlangung gewisser Ferkigkciken bezwecken, sondern die Ausbildung des ganzen Menschen und die Entwickelung der gesammten Geisteskrafte zum Augenmerk nehmen müsse, Wenn wir nun, von dieser Ansicht ausgehend…

  14. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 234 · Über den Einfluß der Sprache auf's Denken und die Methode des Unterrichts in der Muttersprache

    ״-•״<־׳—־ .34* bleibt, die durch den Verstand vollbracht werden. So ist das Gefühl aller thierischen Bedürfnisse instinktartig, wie das Gefühl des Hungers, des Durstes, der Lust zu gewissen Speisen, der Abneigung gegen andere, der Sympathie…

  15. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 235 · Über den Einfluß der Sprache auf's Denken und die Methode des Unterrichts in der Muttersprache

    Die chiekische Sensibilität würde aber eine, nur dem Grade und i!n Werhaltniß seiner vollkommiurn Organisation, nicht dem Wesen nach höhere Stuft der Entwickelung als andere Thiere erreichen, wenn nicht eine ganz neue Erscheinung bei ihm hi…

  16. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 236 · Über den Einfluß der Sprache auf's Denken und die Methode des Unterrichts in der Muttersprache

    236 *i־“‘״r־'- erregen. Durch solche Verbindungen, die mit der größten Schnelligkeit vollbracht werden, werden alle Gefühle zu Darstellungen von Bildern. Alle die einzelnen Begriffe, welche nun die Seele aus den sinnlichen Eindrücken empfan…

  17. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 237 · Über den Einfluß der Sprache auf's Denken und die Methode des Unterrichts in der Muttersprache

    — . m fit sich an Töne knüpfen, ihre Natur nicht; diese aber verlieren dadurch alles Besondere und behalten nur ihre allgemeinen Eigenschaften, aus welchen der ab-- sirabirende Verstand ein geistiges Bild schafft, dem kein Typus in der Natu…

  18. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 238 · Über den Einfluß der Sprache auf's Denken und die Methode des Unterrichts in der Muttersprache

    sten Eindrücke werden eben so wenig von dem sie em-> pfangenden Organe, als von der sic erregenden Ursache - unterschieden. Aber die Wiederholung derselben Eindrücke ans die, sich immer stärkenden Organe, lenkt die Aufmerksamkeit des fühlen…

  19. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 239 · Über den Einfluß der Sprache auf's Denken und die Methode des Unterrichts in der Muttersprache

    Individuums, die Gattung von Sekten' ihrer gemeinsa- Men Eigenschaften. So entstehen jene geistigen Bilder, jene at-strakren Formen, die der Geist einer Analyse unterwerfen kann, die eigentlichen ersten Begriffe oder Ideen. Dieser Weg ist n…

  20. 1825-01-01 · Heft 1 · p. Seite 240 · Über den Einfluß der Sprache auf's Denken und die Methode des Unterrichts in der Muttersprache

    früher» gänzlich verschwinden, bis dieselben Umstande sie wieder erweckten; es fehlte dem menschlichen Geiste an einem Mittel über seine Vorstellungen, auch bei gänzlicher Abwesenheit ihrer Ursachen, frei zu gebieten. Nun aber ist er mit de…