Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Über den Einfluß der Sprache auf's Denken und die Methode des Unterrichts in der Muttersprache
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 235 (sequence 4)
- Language
- German
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Die chiekische Sensibilität würde aber eine, nur dem Grade und i!n Werhaltniß seiner vollkommiurn Organisation, nicht dem Wesen nach höhere Stuft der Entwickelung als andere Thiere erreichen, wenn nicht eine ganz neue Erscheinung bei ihm hinzuträte; die artikulier tcn Töne.. Laßt uns sehen, wie diese drei Kräfte, der Instinkt.,/der Verstands und die Sprache in den geistigen Entwickelungs-Prozeß einwirken, und welche Rolle jede derselben dabei spielt. , Die ThatigkciL des menschlichen Erkeuntnißvermögens beginnt mit sinnlichen Eindrücken oder Sensa- Lionen, die Heils durch die.Wirkung ,,der äußern Körxerwelt auf unsere innern und äußern Organe hervorgebracht/Mcrden,Heils von. den instinktartigen. Bewegnngen unseres Wesens, wie,die sinnlichen Bedürfnisse, herrühren, oder von gewissen Veränderungen in uns, -deren Ursachen, uns unbekannt ,sind, s Von HieftN/Eindrücke» sind zwar nur die des Gesichtes und des Tastsinnes anschaulich, im eigentlichen Sinne, indem wir durch sie Bilder von den Gegensignden empfangen,, die der andern Sinne aber,so wie die aus dem innern-Gefühl entspringenden, sind qn und für sich nicht bildlich; allein durch die gleichzeitige Wirkung eines Gegenstandesauf mehrere Sinne können sie, früher empfangene Bildex m uns erwecken. So erwecken Geruch,״ Geschmack,und Töne die Bilder der Körper; so ruft uns das Gefühl eines Bedürfnisses den Gegenstand zurück, der zu dessen Beftiedigung dienet, und die -Empfindung/,eines Schmerzes das Bild der Dinge, die densftben.. oder einen ähnliche»