Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- 7 (1825-1833)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Aufnahme Israelitischer Waisen in dem Großherzogl. Weimarischen Waisen-Institut
- Date
- 1825-01-01
- Page
- Seite 226 (sequence 3)
- Language
- German
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•■י"»*־"*»*-‘ ' 226 fein bürgerlicher Name) während des Freiheitskrieges gedient, bei Leipzig 1813 gefochten, Paris 1813 niitgestürmt Habe, 1815 russischer Dollmctscher bei der Ko-- mandantur in Pegau geworden, 1817 in Blankenhain einen kleinen Handel angefangen und 1824 gestorben sei. In einem besondcrn Schreiben des damaligen Herrn Diaconus, i^l. Teusche r, als Vicarius des Ober- Pfarr - Amts zu Blankenhain, sagte derselbe in, Be« zug dieser Waisen: ״Denn obwohl die Waisen No. 2 und 3 jüdischer Religion sind, so möchte es wohl einer christlichen Anstalt zur Ehre gereichen, sich ihrer zu erbarmen und vielleicht thut eben diese Sorge und die dadurch herbeigeführte nähere Aufsicht für die Verbesserung der Zerstreuten mehr aus die bürgerliche Gesetzgebung an sich. Die Kinder haben überdieß unsere Schulen fleißig und mit Erfolg besucht und auch an dem Religionsunterrichte Theil genommen; dazu sind mehrere der hiesigen Israeliten bei vorkommenden Gelegenheiten bereitwillig zu Beitragen für kirchliche Zwecke gewesen und der tadellose Wandel des verstorbenen Gabriel Platow, so wie seine Anstrengungen für das deutsche Vaterland verdienen gewiß gnädige Berücksichtigung." ״In diesem Vertrauen empWe ich seine zurückgelassenen Waisen rc. " Das Directorium des Waiseninstituts Machte Hierauf dieser Angelegenheit in seinem Berichte, an das Ober - Conststorium, folgendermaßen: ״Für katholische Waisen sind bicßmal keine Ge-