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  1. 1770-01-01 · Drittes Stück (1770) · p. Seite 47

    tzH EX» LL 47 zuschneiden. Als er aber um seinen Vorsaß zu vollbringen, schon das Messer angesetzet hätte, habe der Engel Gabriel ihm davon abgehalken und befohlen, daß Glied nur ein wenig zu beschneiden, ja daß diese Beschneidung Gott eben…

  2. 1770-01-01 · Drittes Stück (1770) · p. Seite 48

    48 LrL »Xd LK Eliestr in seinem 29. Cap gar so weit gehen- Unddavon also schreiben darf: ,;Wer mir einem llnbeschnittenen isset, thut eben so viel, als wenn er mit einem Hunde äße; denn dieser ist auch Nicht beschnitten worden. Ferner, spri…

  3. 1770-01-01 · Viertes Stück (1770) · p. Seite 49

    Dcr Jude. Fünftee Ban-, Viertes Stück. ^.ir versprächet am Ende des vorigen Blakers, auch einige gemäßigtere Urrheile der Nabbinen von der Größe, Wichtigkeit und Nutzen der Beschneidung zu liefern. Hier sind sie: Rabbi MSscs, einSohn ^Tsai^…

  4. 1770-01-01 · Viertes Stück (1770) · p. Seite 50

    5« LS. GX* LS ich mit dem Hause Israel und dem Hause Juda, einen neuen Bund machen." — Dis Schreibung des Gesetzes auf das Herz aber, fährst nur gedachter Rabbi fort, ist die Ausrottung der bösen Art und Natur, und eine Aölegung aller 2üste…

  5. 1770-01-01 · Viertes Stück (1770) · p. Seite 51

    AA OXO -k einem gebohrnen Mägdlein gar nicht diele l Imstande, sondern nach der Wöchnerin gehaltenen 6 Wochen-, kommen einige andere Personen, Nebst der Gevatterin, welche hierzu erwählet worden ist, in derselben Behausung zusammen. Daselbs…

  6. 1770-01-01 · Viertes Stück (1770) · p. Seite 52

    5-r *XG selit, als wenn er beschnitten und gekauft worden ist. Denn die Juden haben einen bekannten und allgemeinen Lehrsatz: ^722 r--i^1 7Z 8*7 d.i. Ein Fremder, der zwar beschnitten, aber noch nicht getauft, oder in Wasser gebadet worden …

  7. 1770-01-01 · Viertes Stück (1770) · p. Seite 53

    I-L »X» 5) ein Türke, u. a. d. oder ohne Vorhaut, und also gleichsam schon beschnitten gebohren worden, so müsse doch bey dessen Annehmung die Beschneidung wenigstens in so ferne geschehen, IN d. i. daß man etwas Blut an ihm fließend Mache.…

  8. 1770-01-01 · Viertes Stück (1770) · p. Seite 54

    5s LS »XG LS lige Volk auf- und angenommen zu werden, und ich will alle Plagen willig und geduldig ertragen, — so wird er zwar darauf angenommen, aber nichts desto weniger die Beschneidung und das völlige Bekehrungswerk noch so lange mit ih…

  9. 1770-01-01 · Viertes Stück (1770) · p. Seite 55

    »XG " 55 dieser Welt , die Israeliten aber würden solches erst in der künftigen Welk erlangen, und dieses Habe Gott aus lauter Gütigkeit gegen sie also geordnet, damit sie, wenn es ihnen auf dieser Welt gar zu wohl gienae, nicht stolz und ü…

  10. 1770-01-01 · Viertes Stück (1770) · p. Seite 56

    56 LU OXO LU Die Segenssprüche, welche der Veschneidev dabey sprechen muß, lauten also: „Gelobet seyst du Iehovah, unser Gott, König der Welt, der du uns mir deinen Geboten geheiliget, und uns befohlen hast, die Fremdlinge zu beschneiden. G…

  11. 1770-01-01 · Viertes Stück (1770) · p. Seite 57

    AU OXO AU 57 Ohngeachtet nun der Proselik schon beschnitten ist, so bleibt er doch noch so lange ein Goi, bis er auch die Taufe, oder das Wasserbad bekommen hat. Er darf sich aber dessen nicht eher bedienen, als bis er von der Keschneidung …

  12. 1770-01-01 · Viertes Stück (1770) · p. Seite 58

    §8 LL »x* LK würklich ein rechter Jude, und wird von da an zu allen Verrichtungen mit binzugelassen, und wenn er bey dieser seiner einmahl angenommenen neuen Religion beständig bleibet, so nennen sie ihn einen -12 Ger sedeck, d. i. proselit…

  13. 1770-01-01 · Viertes Stück (1770) · p. Seite 59

    LS E* LS 54 schon gemeldeten zwey Hanptstücke der Bekehrung zum Judenthum angenommen werden, weil sie sagen, daß die Kmder gemeiniglich mit dem, was ihr Varer unternähme, zufrieden wären, und demnach wird auch ein solches Kind vor einen rec…

  14. 1770-01-01 · Viertes Stück (1770) · p. Seite 60

    6o LK <M ^arrsra, d. i. dasJsoch des Gesetzes MLSN Oll Hmmruzvos, d. i. das Jocj) dr Gebote, und r--^wu7 N'D^V ^!7 Mll Maichus Schameim, d. i. das Joch» des Aimmclteiches, wodurch sie den Glauben verstehen, auf sich nehme, so würde ihn ein …

  15. 1770-01-01 · Viertes Stück (1770) · p. Seite 61

    LS.*X» LS 6i Verwandten, in Gegenwart dessen Nachkommen, auch so gar bis ins rote Glied, uiemanden verachten, noch beschimpfen solle. Absonderlich aber sollen sich die Juden sehr hüten, einen solchen, auch nur das mindeste Leid oder Unrecht…

  16. 1770-01-01 · Viertes Stück (1770) · p. Seite 62

    6r LA GXG LA dem Reiche und Leben getrachtet hätte; so stimmen doch die inehresten Rabbuien mit dieser Er, klarung gar nicht ein, sondern sie sagen, der Tal, mud wolle diesen Saß nicht ^23^ Lig- NM ^«rggerim, d. i. zur. Schmach oder Schande…

  17. 1770-01-01 · Viertes Stück (1770) · p. Seite 63

    LA GXO . 6z begeben, 'und sich der schmerzhaften Veschneidung und denen schweren jüdischen Gesetzen unterwerfen- Hiervon Hat unter andern christlichen Scribenten besonders Schudk in seinen jüdischen Merkwürdigkeiten viele E.rempel angeführe…

  18. 1770-01-01 · Viertes Stück (1770) · p. Seite 64

    64 LL *x» selit, der Mit seiner leiblichen Mutter, die in Unglauben noch zurückgeblieben ist, Unzucht treibt, keine Blutschande begehen. Ja wenn seine Mutter oder Schwester sich sollten zum Jüdenthume wenden, so ist ihm sogar erlaubt, diese…

  19. 1770-01-01 · Fünftes Stück (1770) · p. Seite 65

    Der Jude. Fünfter Band, Fünftes Stück. ,a wir zuletzt von der Art, wie die Juden heut zu Tage, rnit ihren Profeliten vexfahren, geredet haben; so wollen wir nun auch sehen, wie sie es mit denen von ihnen spoktweise genannten Mefchummodim ha…

  20. 1770-01-01 · Fünftes Stück (1770) · p. Seite 66

    ts LS OXO LS : genwart dreyer Richter sich in dem Wasserbade um tertauchen, und so zu sagen, wieder taufen lassen. Dieses Nlly ist also das wahre Mittel ihn wieder zu einen rechten Juden zu machen. Allein, sowie beyihnen einem Proseliten in…